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Samuel Koch & Friends live mit „Rolle vorwärts“ in Uslar-Schönhagen Donnerstag, 24. Mai 2018 11:54 Uhr
Samuel Koch & Friends live mit „Rolle vorwärts“ in Uslar-Schönhagen
Donnerstag, 24. Mai 2018 11:21 Uhr

Beverungen (red). In wenigen Stunden, am 26. Mai, heißt es „einmal bezahlen – alles genießen“, wenn in Beverungen die vierte Auflage des diesjährigen „BlütenFestivals“ eingeläutet wird. Das beliebte Kneipenfestival trumpft in diesem Jahr wieder mit einem LineUp der Extraklasse auf. „Das LineUp und bietet aus vielen Musikrichtungen für jeden Geschmack etwas“, erklärt Organisator Stefan Friedrich.

Erstmals als Location in diesem Jahr dabei ist die ehemalige Post in Lauenförde, die um 19 Uhr den Auftakt zur langen Live-Musik-Nacht darstellt. Insgesamt sieben Gaststätten und die große Abschlussparty in der Stadthalle bieten Besuchern wieder eine große Auswahl an Musik und ordentlich Platz zum Feiern.

So wird es im Hotel Caprice in diesem Jahr im Saal eine große Salsa Party mit der Orlando Salsa Band geben. Hier werden vier internationale Künstler aus Kuba und Panama den Saal mit Rhythmen aus Lateinamerika füllen. Im Stadtkrug wird es richtig rockig, denn nach drei vergeblichen Versuchen ist es in diesem Jahr endlich gelungen, Agent Schmitt nach Beverungen zu holen.

Insgesamt gibt es mit dem Dauerbrenner-Duo Plan B im Bremer Bierkeller lediglich eine Wiederholung aus dem Vorjahresprogramm geben. Alle anderen Acts sind erstmalig beim BlütenFESTIVAL dabei. Auch in der Stadthalle wird es in diesem Jahr neue Gesichter auf der Bühne geben. Der Beverunger DJ Toto und die nordhessische Band ENJOY werden in der Stadthalle den Schlusspunkt dieser langen Nacht sein. Hier darf wieder bis in den frühen Morgen zu Top40 Livemusik und Hits aus den Charts ausgelassen gefeiert werden.

Das gesamte Konzept des Festivals wird von der Künstler- und Event-Agentur OWL-Booking in Zusammenarbeit mit Beverungen Marketing durchgeführt und wird den Besuchern des Blütenfestes wieder eine großartige Möglichkeit zum Feiern bieten. 

Weitere Information zum Kartenerwerb sind unter www.festival-beverungen.de einzusehen.

Das große Musikprogramm

„Zur Post“ von 19 bis 23 Uhr

Die Unplugged-Band BEJONES besteht aus vier erfahrenen Vollblutmusikern, die ihre Zuschauer je nach Bedarf mit gefühlvollen Liedern verzaubern oder auch die Tanzfläche mit schnellen Rock- und Poprhythmen füllen. Die vier profitieren dabei von jahrelanger Bühnenerfahrung und Auftritten in ganz Deutschland. Das musikalische Repertoire reicht dabei von Janis Joplin über Eric Clapton bis hin zu Robbie Williams oder Udo Jürgens. Durch die individuellen Fähigkeiten der vier Musiker erhalten die Songs einen ganz eigenen Charakter und bereichern stilvoll jede Veranstaltung. Aus Liebe zur Unplugged-Musik…

„Saloon“von 20 bis 0 Uhr 

Homefield Four rocken in klassischer Trio-Besetzung durch die letzten vier Dekaden Musikgeschichte, mit deutlichem Schwerpunkt auf der „Mutter aller Jahrzehnte“: den 70er Jahren ! In jener großen Zeit floss das Filmblut in TV-Krimis noch nicht hektoliterweise, die ermittelnden Kommissare (bzw. Oberinspektoren!) und die Musiker der angesagten Bands waren noch echte Typen mit Ecken und Kanten, ebenso die Politiker: Als Willy Brandt mit seinem Kniefall in Warschau die Welt veränderte, hatten Deep Purple in England gerade ihr Meisterwerk „In Rock“ veröffentlicht – Wahnsinn! 

Überhaupt die Musik der 70er: Sie wurde grundsätzlich von Hand gemacht und oft erschienen in einem Monat mehr essentielle Rock-LPs oder tolle Hit-Singles als man mit dem begrenzten Taschengeld eines Teenagers kaufen konnte. Zu Beginn der 80er Jahre allerdings schwächelte der Spirit der 70er schon stark, da verstärkt Drumcomputer in der Popmusik eingesetzt wurden, um dann, bei Erscheinen des ersten Modern Talking-Albums, endgültig in ein mehrjähriges Koma zu fallen.

Nachdem er sich in den 90er Jahren schon einigermaßen erholt hatte, geht es ihm inzwischen bei Homefield Four wieder richtig gut: Neben den größten Hits seiner Zeit und Beatles-Klassikern entdeckten die drei Musiker für ihr facettenreiches Programm viele teils vergessen geglaubte Songperlen, wie z.B. Nils Lofgrens „No Mercy“ oder „Couldn’t Get It Right“ von der Climax Blues Band, die vom Publikum live stets frenetisch gefeiert werden. Wenn Homefield Four auf die Bühne gehen heißt es „All Right Now“ und am Ende der Party „God Gave Rock’n’Roll To You“ und dann ist klar: „Everyone’s A Winner“! 

„Stadtkrug“ von 20 bis 0 Uhr

Musiker mit langjähriger Erfahrung und einer echten Fanbase sind Agent Schmitt. Diese vier Männer mit schwarzen Sonnenbrillen sind der Feind jeder Langeweile. Vier Agenten tischen die Hauptspeise Rock’n‘Roll auf! Alles pur auf Gitarre, Bass, Gesang und Drums serviert! Vier Agenten-Ein Menü: Rock-Musik. Auf der Speisekarte stehen u.a. Nickelback, Deep Purple, Red Hot Chili Peppers, Pearl Jam, Whitesnake – U2, Van Halen und vieles mehr. Die Agenten sind: Thorsten Bertermann (Gesang), Andreas „Zappi“ Zamojski (Gitarre), Hanjo Kanne (Bass), Bülent Sezen (Drums) 

„Marley’s“ von 20 bis 0 Uhr 

Als eingespieltes Akustikduo „Lied.gut“ reißen HellwegRadios „Sing A Song“-Gewinner Daniel Romberg (Soest) und Alex Flore (Dalheim) jedes Publikum mit. Sie entführen mit professioneller Livemusik im angenehmen Akustikgewand stimmig in eine Welt musikalischer Faszinationen. Die leisen Töne berühren und lassen nach innen horchen, die großen werden dem Publikum stimmgewaltig entgegen geschleudert. Es gibt keine Grenzen. So interpretieren sie u.a. Songs von Jason Mraz, Train, Die Ärzte, Monsters of Liedermaching, U2, Gnarles Barkley, Coldplay, Snow Patrol, Bruno Mars, Lady Gaga, Sugababes, Eric Clapton, The Beatles, The Who, Louis Armstrong oder AC/DC. Und auch kabarettistisches Vergnügen kommt dabei nie zu kurz. Das potenziert den Unterhaltungswert und sorgt ordentlich für Stimmung. Macht Euch selbst ein Bild – und zwar LIVE! 

„Bremer Bierkeller“ von 20 bis 0 Uhr

Der Dauerbrenner im Bremer Bierkeller sind Plan B. Das Duo verbindet feurige spanische Rhythmen mit romantischen Klängen aus Kuba. Rauchige Chansons, Rocksongs und Reggae-Titel komplettieren das Programm. Das zeitlose Repertoire ist u.a. von Buena Vista Sozial-Club, Manu Chao, Bob Marley und „Les Negresse Vertes“ inspiriert.

Nis Jesse tourte musikalisch bereits durch Frankreich, Kuba und Brasilien. Er singt mit kraftvoller Stimme, sein Gitarrenspiel ist vom Flamenco und von lateinamerikanischen Rhythmen geprägt. Schlagzeuger Bülent Sezen ist in vielen Musikstilen zu Hause und zaubert aus seinem minimalistischen Musikinstrument ungeahnte Klänge…

„Hotel Kuhn“ von 20 bis 0 Uhr

Von null auf hundert in weniger als einer Minute: Wenn THE CREAPERS die Bühne betreten, wird sofort ein Fass aufgemacht. Beat und Rock‘n‘Roll aus den Fifties und Sixties, dazu die wichtigsten Instrumentals jener Tage und auch die eine oder andere Ballade. Aber whow – was geht hier ab? Ein regelrechter Tornado tobt los! Von der ersten Sekunde an! Und wer sich nicht anschnallt, hat keine Chance mehr. Schon nach kürzester Zeit liegen mindestens zwei der Musiker wie Maikäfer auf dem Rücken, spielen liegend ihre Instrumente, improvisieren dazu Soli, dass einem die Spucke wegbleibt. Wer dreht diese Burschen so auf? Wer gibt ihnen diese Power und diese ungehemmte Spiellaune? Es ist die Urgewalt des Spirit der frühen Beat- und Rock‘n‘Roll-Zeit, der in diesen vier Vollblutmusikern lebt. Wir kennen ja alle zur Genüge diese unzähligen und unsäglichen Oldie-Bands, die der Meinung sind, Songs von Little Richard, Jerry Lee Lewis oder Bill Haley nachspielen zu dürfen, nur weil sie gerade mal deren Noten und Harmoniefolgen eingeübt haben. Und oft genug waren wir dabei, als Klassiker wie „Rock Around The Clock“, „Hippy Hippy Shake“ oder „Roll Over Beethoven“ zu harm- und zahnlosen Polkas verunstaltet wurden.

Doch bei THE CREAPERS ist das alles ganz anders. Da ist ein Dampf und Druck dahinter, dass es einem die Schuhe auszieht. Rock‘n‘Roll und Beat werden wieder zu dem, was sie einst waren: Zu einem Schrei nach Aufbruch und Freiheit, runter vom spießigen Sofa der Nachkriegszeit, rein in die wilden Nachtschuppen wie Cavern (Liverpool) oder Star-Club (Hamburg).

Schwarzes Leder, Original-Instrumente aus der Beat-Zeit, perfekter Harmoniegesang und atemberaubendes Entertainment. THE CREAPERS sind nicht nur eine Band – sie sind ein Event, das man nie mehr vergisst! Das finden nicht nur die ständig wachsenden Fan-Gemeinden, sondern auch legendäre Musikergrößen wie Tony Sheridan, Pete York, Uriah Heep und andere mehr, mit denen The Creapers schon auf einer Bühne standen. 

Und wer hat am Anfang Dezember 2004 die Eröffnung des berühmten Rockmuseum Munich auf dem Münchner Olympiaturm zur wilden Party werden lassen? Natürlich THE CREAPERS! Da blieb sogar dem 82jährigen Ehrengast Jim Marshall, dem Erfinder und Konstrukteur der „Marshall“-Verstärker, vor Begeisterung fast der Herzschrittmacher stehen.

Wer sich auf THE CREAPERS einlässt, muss sich auf eine Zeitreise gefasst machen. Auf eine Zeitreise voller Elan und Tempo, musikalischer Virtuosität und echtem Spirit. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. 

„Hotel Caprice“ von 20 bis 0 Uhr

Die Band wurde im Jahr 1993 gegründet, sie besteht aus 3 professionellen Musikern, drei Kubaner die von Kindheit an, mit der Musik groß geworden sind. Alle 3 stammen aus einer musikalischen Familie, die sich durch Zufall in Deutschland getroffen haben. So ist die Orlando Salsa Band entstanden. 

In der Besetzung Leonardo Arcolea ( Gesang), Orlando Carmona Garcia (Perkussion Timbales), Alexander Falcon (Piano) wurden sie durch zahlreiche bundesweite Auftritte bekannt und begeisterten das Publikum. Die Band zelebriert feurige und exotische musikalische Klänge, wie Salsa, Mambo, Merenge, Cha Cha, Regueton und Bachata. Ohrwürmer wie “Guantanamera”, sowie Titel aus dem Buena Vista Social – Club, Santana und auch die cubanische Folklore (Son Cubano) sind nur ein Teil des umfangreichen Repertoire ihres künstlerischen Könnens. 

„Stadthalle Bistro“ von 22 bis 3 Uhr

Im Jahr 1999 stand Thorstan Hartman alias DJ Toto erstmals als Spontan-Ersatz an den Turntables. Es folgten einige kleine Auftritte und Discotheken-Erfahrungen wodurch ein Hobby schnell zu einer Berufung wurde. Im April 2010 ergab sich die Chance mit der „AIDA – das Clubschiff“ die 7 Weltmeere zu rocken. Diese Erfahrung und ein professionelles Moderations-Training machten aus Toto den perfekten Entertainer an den Turntables.

In Beverungen wird es für Toto ein Heimspiel, denn hier ist er zu Hause und hier kennen ihn alle. Aktuell legt er regelmäßig im Saloon auf, das Genre richtet sich hier stets nach dem anwesenden Publikum. Freut euch auf eine heiße Party mit DJ Toto! 

„Stadthalle Saal Bever“ ab 23 Uhr

ENJOY – Die Partyband aus Nordhessen/OWL! Mit Enjoy feiert ihr immer richtig! 100% live, ohne Tricks und ohne doppelten Boden. Eine fette Party ist Euch garantiert!!! Euch erwartet eine ausgefeilte Tontechnik und auch den Augen wird durch eine Lightshow der Extraklasse einiges geboten. Enjoy spielt Rock-, Pop- und Partyklassiker und natürlich geht’s die aktuellen Charts rauf und runter! 

Enjoy sind: Doro (Frontfrau), Armin (Bass, Vocal), Thommy (Guitar, Vocal), Chris (Drums, Vocal), Holger (Keyboard, Vocal) Enjoy your Party … mit ENJOY!

Foto: BeJones

Donnerstag, 24. Mai 2018 10:38 Uhr

Weserbergland (r). Das Gemeinschaftsprojekt der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, des Naturparks Solling-Vogler und der Niedersächsischen Landesforsten, Niedersachsens erste vom Deutschen Wanderverband ausgezeichnete „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ zu werden, wirft weiterhin seine Schatten voraus.

Lebensgroß, als Alu-Dibond-Platte hat das Kampagnenmotiv vor dem WildparkHaus – dem Solling-Besucherzentrum – der Niedersächsischen Landesforsten seinen Platz gefunden. Ein Guckloch beim Gesicht des Wanderers bietet Besuchern die Möglichkeit, gleich neben dem Hirsch, Teil der "Wilden Heimat" zu werden. So kann ein schönes Foto vom Urlaub oder Tagesausflug in die "Wilde Heimat" – die Solling-Vogler-Region – als Erinnerung mit nach Hause genommen werden.

Der "Wilde Heimat-Hirsch" ist zentraler Bestandteil des Marketingkonzepts und steht stolz und unabhängig inmitten der unberührten Natur in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland. Er steht für Abenteuer, Freiheit, Naturverbundenheit und all das, was die Region an wildem zu bieten hat. Ebenso wie ein Hirsch, können einzigartige Naturerlebnisse erlebt, steile Pfade erklommen und Orte der Stille entdeckt werden. Nur ein Detail fehlt dem Hirsch, als wilder Begleiter im Urlaub – ein Name! Und dabei können uns Gäste und Leser behilflich sein.

Teilnehmen kann jeder, der einen originellen Name für den Hirsch hat und den schriftlich bis zum 15. Juni einreicht. Per Post an die Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V. in der Lindenstraße 8 in 37603 Holzminden-Neuhaus oder per Mail an info@solling-vogler-region.de. Die Lenkungsgruppe zur Qualitätswanderregion wird als Jury fungieren und unter allen eingesendeten Namen den Passenden auswählen. Zu gewinnen gibt es auch etwas: Derjenige, der den ausgewählten Namen eingereicht hat, darf sich auf eine Überraschung freuen. Mitmachen lohnt sich! Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: SVR

Donnerstag, 24. Mai 2018 10:23 Uhr

Holzminden (r). Die Tür am Markt 2 im Herzen der Stadt steht immer offen. Doch was machen die beim Stadtmarketing eigentlich alles? „Diese Frage bekommen wir öfter gestellt“, sagt Katrin Konradt, die Geschäftsführerin der Stadtmarketing Holzminden GmbH. „So einfach und schnell lässt sich diese Frage gar nicht beantworten.“

„Als Tourist-Information heißen wir in der Hochsaison täglich viele Touristen willkommen, geben Ratschläge bei der Gestaltung des Aufenthaltes im Weserbergland, vermitteln Unterkünfte und organisieren Stadtführungen. Für viele Holzmindener ist das Büro neben vielen weiteren Anliegen erste Anlaufstelle für Konzertkarten und Veranstaltungstipps aller Art. Ob überregionaler Ticketverkauf, Ausrichtung der Stadtfeste und Marktsommerkonzerte, Entwicklung des Duftenden Angebotes, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Programmplanung des Weihnachtsmarktes, Verwaltung der Stadthalle oder als Netzwerker der Stadt - kaum einem ist bewusst, wie vielseitig das Aufgabenspektrum unseres kleinen Teams wirklich ist. Wir sind bestrebt unsere Stadt der Düfte und Aromen kontinuierlich weiter voran zu bringen und brennen für unsere Arbeit und die Stadt Holzminden. Dabei freuen wir uns immer über Feedback und Anregungen zu unserer Arbeit, führt Konradt fort.

Am Samstag, den 16. Juni, lädt die Stadtmarketing Holzminden GmbH von 10 Uhr bis 13 Uhr alle Interessierten ein, einen Blick hinter die offene Tür zu werfen: „Bei Getränken und Snacks freuen wir uns über viele Besucher, die gerne einmal ihre Nase in die Aufgabenbereiche der Stadtmarketing Holzminden GmbH stecken und mit uns in einen lockeren Austausch gehen wollen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!“

Foto: Julian Patzer

Donnerstag, 24. Mai 2018 09:58 Uhr

Kreis Holzminden (r). Zu den Autoparkplätzen im Solling zieht es nicht nur Tiere an, die dort nach Futter suchen. Manchmal erscheinen auch menschliche Diebe, die es auf den Inhalt der parkenden Autos abgesehen haben. Taschen, Kameras, sonstige Wertgegenstände sind eine gesuchte Beute dieser umherziehenden Spezies.

Daher machen nun  in gemeinsamer Aktion die Landesforsten Niedersachsen, das Polizeikommissariat Holzminden sowie der WEISSE RING im Landkreis Holzminden Wanderer und Spaziergänger auf diese Gefahr aufmerksam. An den großen Parkplätzen am Wildparkhaus in Neuhaus, beim Hochmoor Mecklenbruch sowie bei der Jugendherberge Silberborn erinnern Warntafeln daran, Wertvolles nicht im Wagen zurück zu lassen, bevor man losmarschiert. Da Diebe sogar auf der Lauer liegen und das eventuelle Weglegen in den Kofferraum beobachten, sollte man Wertgegenstände besser im Rucksack mitnehmen oder eher zu Hause lassen.  Dann kann es die geplante fröhliche Wanderung werden.

Foto: Weisser Ring

Mittwoch, 23. Mai 2018 20:26 Uhr

Stadtoldendorf (rus). Nur noch bis Sonntag läuft der Online-Kartenvorverkauf für die Homby Festtage in Stadtoldendorf, auf der Website des Veranstalters können die Tickets für alle Events am Wochenende vom 31.05. bis 03.06.2018 noch bis Sonntag gebucht werden. Danach gibt es nur noch den regulären Kartenvorverkauf an den Vorverkaufsstellen bis einen Tag vor Festbeginn.

Mittwoch, 23. Mai 2018 19:34 Uhr

Eschershausen (rus). Die Planungen laufen bereits für das diesjährige Kartoffelbratfest in Eschershausen. Es ist die inzwischen 27. Veranstaltung, die in der Raabestadt stattfindet und die sich weit über die Grenzen hinaus großer Beliebtheit erfreut. In diesem Jahr soll am Sonntag, den 16. September 2018 die Bundesstraße durch Eschershausen gesperrt werden, wenn das Stadtfest pünktlich um 11.00 Uhr auf der Hauptbühne an der Worthbrücke mit dem traditionellen Bieranstich eröffnet wird. Danach wird den Besuchern auf gut einem Kilometer Festmeile quer durch die Stadt wieder vieles geboten, darunter vielerlei Stände, kulinarische Highlights und Musik.

Foto: kp

Mittwoch, 23. Mai 2018 15:30 Uhr

Stadtoldendorf (r). Wie bereits berichtet wurde, meldete ein Verkehrsteilnehmer am Mittwochmorgen, gegen 6:45 Uhr, auf der Landesstraße L583 zwischen Arholzen und Stadtoldendorf einen auf einem bestellten Feld stehenden Lkw.

Bei der Überprüfung der ungewöhnlichen Meldung stellten die Polizeibeamten aus Stadtoldendorf tatsächlich einen mittig auf einem Maisfeld wie geparkt stehenden Lastwagen mit Kühlgut aus dem Kreis Recklinghausen fest.

Spuren auf der Fahrbahn zufolge war der Lastwagen offensichtlich nach Verlassen der Ortschaft Stadtoldendorf in Höhe der Trafostation ausgangs einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, konnte nicht vollends abgefangen werden, touchierte zwei Leitpfosten, überfuhr den dortigen Graben und kam wohl nur leicht beschädigt erst nach länger Fahrt über den Acker zum Halten. Die noch junge Maisaussaat wurde in einem größeren Bereich in Mitleidenschaft gezogen.

Der Fahrzeugführer wurde bei dem Ereignis verletzt und zwecks Erstversorgung dem Krankenhaus in Holzminden zugeführt. Zwischenzeitlich wurde der 58-Jährige aus Gelsenkirchen in eine Spezialklinik in Hannover überführt, wo er infolge erlittener Verletzungen stationär verbleibt.

Die Bergung des Fahrers aus der Fahrerkabine erfolgte unter Einsatz der örtlichen Feuerwehr aus Stadtoldendorf. Der Lastwagen wurde vorerst nahe des Unfallortes gesichert abgestellt.

Zur Klärung der Unfallursache werden die digitalen Aufzeichnungen des Fahrtschreibers ausgewertet. Mögliche Augenzeugen im Berufsverkehr werden gebeten, sachdienliche Hinweise mitzuteilen (05532/90130).

Foto: Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden

Mittwoch, 23. Mai 2018 14:34 Uhr

Holzminden (red). Mit „Jazz im Autohaus“ haben 2017 Daniel Jobim und John Pizzarelli im Autohaus Friedrich in Holzminden ein Konzert der Extraklasse gegeben. Am 25. Mai heißt es nun „Swing on - A Tribute to Benny Goodman“, wenn Martin Pizzarelli, Bruder von John, Larry Fuller, Jörg Seidel und Linus Wyrsch als „The New York Swing All Stars“ in die Holzmindener Stadthalle kommen. 

The New York Swing All Stars – „A tribute to Benny Goodman“

1938 spielte der Klarinettist Benny Goodman mit seiner Band ein bahnbrechendes Konzert in der Carnegie-Hall in New York. Es war ein Fanal für den Swing, das eine landesweite Euphorie für diese Musik ausgelöst hat und den unsterblichen Ruf Goodmans als „King of Swing“ begründete.

Nun, 80 Jahre später, setzt das international besetzte Quartett „The Kings of Swing“ diesem berühmten Musiker und dem bis heute unvergessenen Konzert ein musikalisches Denkmal. Mit dem Pianisten Larry Fuller kommt einer der wichtigsten Vertreter des swingenden Jazz nach Holzminden. Er war der letzte Pianist im berühmten „Ray Brown Trio“, tourte viele Jahre mit der bekannten Sängerin Ernestine Anderson, war von 2005 bis 2013 Mitglied im Quartett von John Pizzarelli und spielt mit seinem eigenen Trio furiose Konzerte auf der ganzen Welt.

Ihm zur Seite steht der Bassist Martin Pizzarelli aus der legendären Musikerfamilie, der auch Vater Bucky und Bruder John entstammen. Martin gilt als einer der "Keeper of the flame", der Bewahrer des Swing, wie ihn viele Musiker heute gar nicht mehr spielen können. Er tourte unter anderem mit Monty Alexander und über 20 Jahre mit seinem Bruder John Pizzarelli in dessen Trio und Quartett. Gitarrist Jörg Seidel gilt als einer der meistbeschäftigten Vertreter des swingenden Jazz im deutschsprachigen Raum.

Bill Ramsey, Greetje Kauffeld, Ron Williams, Silvia Droste und weitere mehr nehmen seine Künste in Anspruch. Die "German Jazzpages" nannten ihn den "aktuell herausragenden europäischen Jazzsänger", der Saarländische Rundfunk schrieb über ihn, er sei ein "herausragender Sänger und mehr als bemerkenswerter Gitarrist". 

Starsolist des Ensembles ist der schweizer Klarinettist Linus Wyrsch, der seit ein paar Jahren in New York lebt und sich dort fest etabliert hat. Mit seinen swingenden Linien, seiner Artikulation und seinem Sound lässt er keinen Zweifel daran, wie nah er dem großen Vorbild kommt. „The New York Swing All Stars“ sorgen mit ihrer Hommage an Benny Goodman für eine Sternstunde des Swings.

Stattfinden wird die Veranstaltung am 25. Mai um 20 Uhr (Einlass: 19 Uhr) in der Stadthalle Holzminden. Karten können online [HIER] oder über das Autohaus Friedrich (Bülte 3 in Holzminden) unter karten@citroen-friedrich.de oder 0151 / 57 11 70 89 zum Preis von 21 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühr erworben werden. Die Facebook-Veranstaltung findet Ihr [HIER].

Foto: The New York Swing All Stars 

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Blaulicht
Defekte Bremsen bringen LKW zum Qualmen Freitag, 25. Mai 2018 09:36 Uhr
Defekte Bremsen bringen LKW zum Qualmen
Freitag, 25. Mai 2018 09:05 Uhr

Stadtoldendorf (rus). Die Stadtoldendorfer Feuerwehr veranstaltet am Sonnabend, den 18. August 2018 wieder eine große Blaulichtmeile rund um das Feuerwehrhaus. Unter dem Motto „Sehen, Verstehen, Erleben, Mitmachen“ soll es in der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr ein vielseitiges Programm rund um das Thema Feuerwehr und Brandschutz geben. Eine große Fahrzeugausstellung mit vielen technischen Highlights und modernen Einsatzfahrzeugen rundet das Programm ab.

Neben den Fahrzeugen der Feuerwehr werden hier aber auch die Johanniter oder die Polizei zu finden sein. Im Außenbereich soll es für die Besucher zudem viele Mitmach-Aktionen geben, auch für die Kinder ist an vielen Ständen für viel Abwechslung gesorgt. Eine große Hüpfburg und Bastelangebote sorgen für Spaß bei den Kleinsten. Durch die Brandschützer sind zudem über den Tag verteilt mehrere Vorführungen geplant, die die Feuerwehr im Einsatz und spannende Szenarien zeigen sollen. Wie funktioniert ein Rauchmelder oder ein Feuerlöscher, wo installiere ich diese und was ist zu tun, wenn es brennt? Antworten auf diese Fragen gibt es an diesem Tag von den Brandschützern höchstpersönlich. Anlässlich des 145-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Stadtoldendorf findet die Blaulichtmeile in diesem Jahr am 18. August statt. Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Fotos: rus

Freitag, 25. Mai 2018 07:59 Uhr

Region (red). Die Polizei Bad Pyrmont sucht Fotos einen überregional agierenden Seriendieb und Trickbetrüger. Der unbekannte Mann ist nach bisherigen Erkenntnissen insbesondere in Niedersachsen und Ostwestfalen unterwegs. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass der Unbekannte auch in anderen Regionen aktiv ist und dort seinen kriminellen Taten nachgeht.

Der Ablauf ist immer gleich: erst beklaut der Täter in Supermärkten und Discountern meist ältere Menschen. Mit den entwendeten Geldkarten sucht der Dieb anschließend Geldautomaten und hebt dort Bargeldbeträge ab bzw. kauft in Warenhäuser ein und bezahlt dort mit den geklauten Karten.

Durch die bekannten Taten zwischen Februar und April dieses Jahres sind bereits Schäden in Höhe von mehreren tausend Euro entstanden. Konkret liegen den Ermittlern registrierte Taten aus Schieder-Schwalenberg und Blomberg (Ostwestfalen-Lippe), Bad Pyrmont und Salzhemmendorf (Landkreis Hameln-Pyrmont), Hannover-Südstadt und Hannover-Hainholz vor. Möglicherweise kommt der Gesuchte auch für Taten im Landkreis Hildesheim und im Heidekreis in Betracht. Der Dieb trägt in der Regel eine Kopfbedeckung (Cap oder Strickmütze) und eine Brille.

Die Fotos zeigen den Mann beim Geldabheben. Die Fotos hat nun, nachdem alternative Fahndungsmaßnahmen keinen Erfolg erbrachten, ein Richter zur Öffentlichkeitsfahndung freigegeben. Hinweise zum Gesuchten nimmt die Polizei in Bad Pyrmont (Tel. 05281/94060) entgegen.

Fotos: Polizei

Donnerstag, 24. Mai 2018 12:10 Uhr

Kreis Holzminden/Stadtoldendorf (rus). Das ist nichts für Höhenängste: Fast 30 Meter über dem Boden klettern Feuerwehrmänner und -frauen den Leiterpark des Teleskopgelenkmastes hoch, eines der modernsten Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren im Landkreis Holzminden. Doch das, was für Außenstehende schwindelerregend aussehen mag, geschieht nicht zum Spaß, sondern ist wichtiger Bestandteil der Ausbildung an dem Hubrettungsfahrzeug der Stadtoldendorfer Feuerwehr. Hintergrund des Ausbildungsdienstes war zum einen die Gewöhnung an Höhe sowie an den gesicherten Auf- und Abstieg mit einer Absturzsicherung.

Der Teleskopgelenkmast der Ortsfeuerwehr Stadtoldendorf, der vor nicht einmal vier Jahren erst die alte Drehleiter ersetzt hat, hat in den vergangenen Jahren bereits vielfältige Einsatzszenarien miterlebt. Da seien diverse Tragehilfen genannt, bei denen Patienten über Fenster aus Wohnhäusern gerettet wurden oder auch Scheunen- und Wohnhausbrände im gesamten Kreisgebiet, bei denen das Hubrettungsfahrzeug zum Einsatz kam – und oftmals auch kommen musste. Denn die Möglichkeiten, die so ein Einsatzfahrzeug bietet, sind für viele Einsätze heutzutage gar nicht mehr wegzudenken. Ein besonderes Augenmerk müssen die Kameradinnen und Kameraden in Stadtoldendorf daher aber auch auf die Ausbildung legen, denn im Ernstfall zählt nicht nur jede Sekunde, sondern auch die Sicherheit von Betroffenen und natürlich den eigenen Einsatzkräften.

Tätigkeiten in der Nähe von absturzgefährdeten Bereichen sind dabei oftmals Bestandteil des Aufgabenspektrums einer Feuerwehr, bereits in der grundlegenden Truppmann-Ausbildung wird einem jeden Feuerwehrmann und –frau das nötige Wissen zum Thema „Halten und Rückhalten“ mit Feuerwehrleine und Haltegurt vermittelt. Wenn jedoch das Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen selbst erforderlich wird, werden spezielle Ausrüstung und vor allem gut ausgebildetes Personal benötigt. Das fängt bereits an, wenn Einsatzkräfte beispielsweise bei Bränden Dachflächen betreten müssen, um dort gezielte Löscharbeiten durchzuführen, beim Sichern und Retten von Verunfallten an Steilhängen oder der Rettung von Patienten, die nicht über Treppenhäuser oder die Arbeitsbühne des Teleskopgelenkmastes transportiert werden können. Diese Arbeiten geschehen dann, wenn ein Absturz nicht sicher ausgeschlossen werden kann, mit einer Absturzsicherung, um die Feuerwehrleute nicht unnötig in Gefahr zu bringen.

Gesichert mit einem sogenannten Gerätesatz Absturzsicherung, der unter anderem aus mehreren Auffanggurten, Feuerwehrknoten, Karabinern und einem 60 Meter langen Kernmanteldynamikseil besteht und der auch nur durch speziell ausgebildete „Absturzsicherer“ angewendet werden darf - ein dazugehöriger Feuerwehrlehrgang auf Kreisebene umfasst mindestens 24 Ausbildungsstunden - ging es für die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Stadtoldendorf den Leiterpark des Teleskopgelenkmastes hinauf. Immerhin kommt das Fahrzeug, das über eine große Arbeitsbühne verfügt, auf eine Rettungshöhe von 32 Metern über dem Boden. Belohnt wurden die Feuerwehrleute nach ihrem Aufstieg aber nicht nur mit einer völlig neuen Erfahrung und mehr Sicherheit in der Anwendung der Absturzsicherung, sondern auch mit einer tollen Aussicht über weite Teile der Stadt. Eine eindrucksvolle Demonstration der Absturzsicherung soll es übrigens am 18. August 2018 im Rahmen einer großen Blaulichtmeile am Feuerwehrhaus geben.

Fotos: rus

Mittwoch, 23. Mai 2018 12:21 Uhr

Holzminden (red). Im Lüchtringer Weg in Holzminden trafen die Polizeibeamten am Mittwochmorgen nach einem Hinweis eines Verkehrsteilnehmers auf einen kleinen Waschbären. Dieser drohte beim orientierungslosen Hin- und Herlaufen von einem Fahrzeug überfahren zu werden. Die Polizisten kümmerten sich um das Tier und gaben es in eine örtliche Aufzuchtstation.

Foto: Polizei

Mittwoch, 23. Mai 2018 10:18 Uhr

Grünenplan/ Hildesheim (r/kp). Vor wenigen Minuten wurde vor dem Schwurgericht des Landgerichts Hildesheim der Prozess gegen einen 32-Jährigen eröffnet. In der vom vorsitzenden Richter des Landgerichts, Peter Peschka, geleiteten Sitzung, spricht die Staatsanwaltschaft von Mord aufgrund von Heimtücke und niedrigen Beweggründen. Dem Angeklagten Hagdad K. wird zur Last gelegt, am 3. Januar 2018 in die Wohnung seiner getrenntlebenden 33-jährigen Ehefrau eingedrungen und mit dieser wegen Mietzahlungen in Streit geraten zu sein.

Wie die Frau anschließend zu Boden kam, ob gestolpert oder durch Gewalteinwirkung des Mannes, muss unter anderem im Verlauf der Beweisaufnahme geklärt werden. Laut Anklage habe der 32-jährige Mann die am Boden liegende Frau vor den Augen der drei 7- und 9-jährigen Töchter wiederholt mit voller Wucht gegen Kopf, Hals und Körper getreten. Die schwer verletzte Frau erlag am 14. Januar ihren Verletzungen. 

Der Angeklagte Hagdad K. und seine Familie stammen aus Afghanistan und kamen als Flüchtlinge Anfang Dezember 2015 über Österreich nach Deutschland und schließlich nach Grünenplan. Bis zum Vorfall am 3. Januar lebten sie, zuletzt getrennt, in unterschiedlichen Wohnungen in Grünenplan. Die drei Kinder befinden sich zurzeit in der Obhut des Kinderheims. Die Nebenklage vertritt die Kanzlei Hachenberg und Partner aus Holzminden.

Bereits am Donnerstag, 24. Mai, soll der Prozess in Hildesheim forgesetzt werden.

Foto: Kai Pöhl

Mittwoch, 23. Mai 2018 08:23 Uhr

Arholzen (rus/fw). Am heutigen Morgen gegen 7.35 Uhr kam es am Ortsausgang Arholzen zu einem Vorfall, bei dem ein Lkw rechtsseitig vom Weg abkam und über den Graben erst weit auf dem anliegende Feld zum Stehen kam. Glücklicherweise kippte der LKW nicht noch auf die Seite, jedoch wurde der Fahrer trotzdem dabei verletzt und musste durch die Feuerwehrkräfte gerettet werden.

Durch den Einsatz musste die rechte Fahrbahnseite für die Rettungsfahrzeuge gesperrt werden, dadurch kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen. Zwei Polizeistreifen und ein Rettungswagen unterstützten die Feuerwehr bei der Rettungsaktion. Ein sich auf der Anfahrt befindliches Fahrzeug der Feuerwehr aus Eschershausen konnte die Einsatzfahrt vorzeitig abbrechen.

Foto: FF Stadtoldendorf

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Politik
Umweltministerium startet Kampagne gegen das Insektensterben: Kein Sommer ohne Summen! Flower Power für Wildbiene, Hummel und Co. Dienstag, 22. Mai 2018 13:12 Uhr
Umweltministerium startet Kampagne gegen das Insektensterben: Kein Sommer ohne Summen! Flower Power für Wildbiene, Hummel und Co.
Dienstag, 22. Mai 2018 13:08 Uhr

Niedersachsen (red). „Mit den Künsten sprechen lernen!" - Unter diesem Motto steht ein neues Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK), das Sprachkurse für Geflüchtete mit kulturellen Angeboten kombiniert. Das MWK stellt 2018 für das in Deutschland einmalige Programm rund 5 Millionen Euro zur Verfügung. Die „Kulturkurse" dienen der Förderung gesellschaftlicher und kultureller Teilhabe und ergänzen die bisherigen Sprachförderangebote des Landes. Die Kurse werden von den Einrichtungen für Erwachsenenbildung in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kultureinrichtungen angeboten. Die ersten Kurse starten voraussichtlich bereits im Oktober 2018. 

„Wir führen Geflüchtete gezielt an Niedersachsens hervorragende Kultureinrichtungen heran. Kunst und Kultur verbinden - mit dem neuen Programm möchten wir langfristig für das kulturelle Leben in unserem Land begeistern. Das wäre ein doppelter Erfolg für die Integration", sagt der Niedersächsische Kulturminister Björn Thümler. „Sprache hat viel mit Wortklang und Melodie zu tun, deshalb kann zum Beispiel gemeinsames Musizieren den Spracherwerb unterstützen. Wie wichtig Kunst und Kultur für ein lebendiges Miteinander sind, verdeutlicht beispielsweise die aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung ‚Kunst in der Einwanderungsgesellschaft'." Theaterpädagogische Angebote oder bildende Künste könnten das Erlernen der deutschen Sprache ebenfalls fördern, denn auch Mimik und Ausdruck würden wesentlich zur Kommunikation beitragen.

Der Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen, der Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen und der Landesverband niedersächsischer Musikschulen unterstützen aktiv die Umsetzung des Programms. Um möglichst viele Einrichtungen der Erwachsenenbildung und Kultureinrichtungen zu beteiligen und Kooperationen zu fördern, bietet die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung in den kommenden Monaten vier Informationsveranstaltungen an.

Dienstag, 22. Mai 2018 07:21 Uhr

Negenborn (rus). Die Bauarbeiten an der Ortsumgehung Negenborn im Zuge der Bundesstraße 64 schreiten voran. Das, was auf dem Luftbild fast wie eine asphaltierte Landebahn aussieht, ist bereits die Vorbereitung für die spätere Umgehungsstraße, die an dieser Stelle bald über eine große Talbrücke über das Hooptal und Teile der Ortschaft Negenborn führen soll.

Auch sind bereits erste Bauteile der späteren Unterführung der Landesstraße 550 zu erkennen, die Negenborn mit Arholzen und Stadtoldendorf verbindet. Die spätere Landesstraße wird in diesem Bereich auf rund 415 Metern verlegt, damit sie unter der neuen Bundesstraße hindurch führen kann. Die Gesamtkosten der Baumaßnahmen der Ortsumgehung betragen fast 17 Millionen Euro, Kostenträger ist der Bund.

Foto. rus

Montag, 21. Mai 2018 18:58 Uhr

Eschershausen-Stadtoldendorf (rus). Überraschung für Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Anders: Im Rahmen der Delegiertenversammlung der Feuerwehren im Kreis Holzminden wurde dem Verwaltungschef der Samtgemeinde die Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille verliehen. Damit würdigt der Deutsche Feuerwehrverband hervorragende Leistungen im Feuerwehrwesen. Urkunde und Medaille nahm Wolfgang Anders freudestrahlend entgegen. „Ich freue mich sehr über diese Ehre, die mir zu Teil wurde“, so Anders nach der Verleihung. „Damit habe ich nicht gerechnet“.

Foto: red

Montag, 21. Mai 2018 09:50 Uhr

Holzminden (r). In der Plenarsitzung des Niedersächsischen Landtags wurde am Mittwoch die Novelle des Niedersächsischen Brandschutzgesetzes beschlossen.

Sabine Tippelt erklärt dazu: „Die Freiwilligen Feuerwehren in Niedersachsen haben lange auf diesen Tag gewartet. Mit der Novelle des Brandschutzgesetzes setzen wir zentrale Verbesserungen und Forderungen der Feuerwehrverbände um. So dürfen Mitglieder einer Einsatzabteilung einer Freiwilligen Feuerwehr zukünftig bis zur Vollendung des 67. Lebensjahres aktiv sein, wenn dieser Wunsch vor Ort besteht. Insbesondere im ländlichen Raum stellt diese flexible Lösung einen wichtigen Beitrag zum Brandschutz dar.“

Eine weitere zentrale Forderung der niedersächsischen Feuerwehren war die Einrichtung eines besonderen Unfallfonds bei der Feuerwehrunfallkasse, die ebenfalls beschlossen wurde. „Auf diese Weise können wir die Kolleginnen und Kollegen bei den freiwilligen Feuerwehren noch besser absichern, weil zukünftig auch Gesundheitsschäden abgedeckt sind, die allein aus medizinischer Sicht keine Versicherungsfälle im Sinne der gesetzlichen Unfallversicherung darstellen“, so Tippelt.

Mit der Änderung des Brandschutzgesetzes wird zudem eine Strukturkommission eingesetzt, die unter der Leitung des Ministers für Inneres und Sport besondere Themen und Handlungsfelder im Bereich der Feuerwehren bearbeiten wird. Sabine Tippelt betont: „Die Ergebnisse dieser Kommission werden die Feuerwehren in Niedersachsen zukunftsfest machen. Sie werden in eine weitere Novelle des Niedersächsischen Brandschutzgesetzes im Frühjahr 2020 einfließen“, erklärt die SPD-Politikerin aus Holzminden.

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Wirtschaft
Gefahr EU-Datenschutz im Unternehmen: Das Schreckgespenst „DSGVO“ wird ernst Dienstag, 22. Mai 2018 09:20 Uhr
Gefahr EU-Datenschutz im Unternehmen: Das Schreckgespenst „DSGVO“ wird ernst
Dienstag, 22. Mai 2018 09:12 Uhr

Kreis Holzminden (r). Wenn der Chef den Mindestlohn prellt: Im Landkreis Holzminden gibt es weiterhin Unternehmen, die ihren Beschäftigten weniger als die gesetzlich vorgeschriebenen 8,84 Euro pro Stunde zahlen. Davon geht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten aus. Die NGG Hannover verweist dabei auf eine Bilanz der Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim zuständigen Hauptzollamt Hannover. In dessen Bereich leiteten die Beamten im vergangenen Jahr insgesamt 69 Ermitlungsverfahren gegen Arbeitgeber ein, die gegen das Mindestlohngesetz verstoßen haben. 

Nach Einschätzung der Gewerkschaft ist das jedoch lediglich die „Spitze des Eisbergs“. Die Dunkelziffer liege deutlich höher. „Es kann nicht sein, dass im dritten Jahr nach seiner Einführung noch immer viele Menschen unterhalb des gesetzlichen Minimums verdient haben“, kritisiert NGG-Geschäftsführerin Claudia Tiedge. Wie groß das tatsächliche Ausmaß der Mindestlohn-Prellerei sei, zeige eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Danach erhielten im Jahr 2016 bundesweit rund 1,8 Millionen Beschäftigte weniger als den Mindestlohn. Besonders betroffen ist das Hotel- und Gaststättengewerbe: Dort bekamen damals 38 Prozent der Mitarbeiter einen Lohn, der unterhalb des gesetzlichen Minimums lag, so eine Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung.

Gewerkschafterin Tiedge beklagt zugleich eine mangelnde Kontrolldichte beim Zoll. Dies zeige gerade der Blick auf das Gastgewerbe. „2017 wurden im gesamten Bereich des Hannoveraner Zolls 238 Betriebe der Branche geprüft. Allein im Landkreis Holzminden gibt es nach Angaben der Arbeitsagentur jedoch 122 Hotels, Gaststätten und Restaurants“, so Tiedge weiter.

Bei der Zollstatistik beruft sich die NGG auf eine Auswertung des Bundesfinanzministeriums für die Bundestagsabgeordnete Beate Müller-Gemmeke (Grüne). Danach prüfte das Hauptzollamt Hannover im vergangenen Jahr quer über alle Branchen hinweg insgesamt 1.355 Arbeitgeber auf Schwarzarbeit, Lohn-Prellerei und Steuerhinterziehung. Für die Verstöße gegen den gesetzlichen Mindestlohn verhängten die Kontrolleure Bußgelder in Höhe von rund 142.000 Euro.

„Wir brauchen deutlich mehr Kontrollen, um betrügerischen Chefs das Handwerk zu legen“, fordert Tiedge. Dafür müsse die Finanzkontrolle personell kräftig aufgestockt werden. Kein Verständnis hat die Gewerkschafterin für die Klagen der Arbeitgeber, die Dokumentationspflichten brächten zu viel Bürokratie. „Das genaue Aufschreiben der Arbeitszeit ist absolut nötig. Darauf schaut der Zoll bei den Kontrollen auch zuerst. Nur wenn die Arbeitszeiten erfasst werden, lässt sich Lohnbetrug verhindern.“ Das Mindestlohngesetz sei kein Papiertiger. Es sichere in der Region Tausenden Beschäftigten ein Existenzminimum. 

Anfang kommenden Jahres steht die nächste Erhöhung des Mindestlohns an. Die NGG – zugleich Mitglied der Mindestlohnkommission – plädiert für ein deutliches Plus: „Aus 8,84 Euro muss rasch etwas Zweistelliges werden“, so Tiedge.

Foto: NGG

Dienstag, 22. Mai 2018 06:58 Uhr

Kreis Holzminden/Stadtoldendorf (rus). Zugegeben, es handelt sich bei den Fahrzeugen des deutschen Reisemobilherstellers Concorde nicht gerade um Kleinwagen. Stolze 140.000 Euro kostet das günstigste Modell in der Basisausstattung, nach oben sind fast keine Grenzen gesetzt. In Stadtoldendorf vertreibt bereits seit mehreren Jahren das Autohaus Kirschnick die Luxus-Karossen – ab dem Sommer sogar mit einem eigens dafür errichteten Autohaus.

Das Autohaus Kirschnick in Stadtoldendorf ist einer von nur 15 Händlern in ganz Deutschland, die Concorde-Reisemobile vertreiben. „Wir sind um Umkreis von gut 130 Kilometern der einzige Händler in Südniedersachsen“, so der Geschäftsführer Jürgen Kirschnick. Die Concorde Reisemobile GmbH ist Deutschlands führender Hersteller von Luxus-Reise-mobilen. Mit mehr als 35-jähriger Tradition ist Concorde branchenweit als innovativer Reisemobil-Entwickler und Premium-Manufaktur für seine Präzision und einen hohen Qualitätsanspruch bekannt. Genau diesem Anspruch möchte Jürgen Kirschnick auch in Stadtoldendorf gerecht werden und baut dazu ein neues Autohaus. Die Voraussetzungen dafür scheinen am Standort ideal.

Das Areal des ehemaligen Offiziersheim in der Linnenkämper Straße liegt außerhalb der Stadt, direkt angegliedert ist ein Wohnmobil-Stellplatz, der für bis zu 25 Fahrzeuge Platz bieten soll. Hier sollen künftig eine neue Verkaufshalle für bis zu fünf Großfahrzeuge, eine Auslieferungshalle mit Werkstatt sowie Büroflächen entstehen. Derzeit ist man dabei, den Erdaushub für die notwendigen Fundamente vorzubereiten, dann soll es weiter gehen. Über zwei große Schaufensterscheiben soll man später in die Halle gucken können, Zugang verschaffen zwei große Rolltore.

Foto: rus

Montag, 21. Mai 2018 19:02 Uhr

Stadtoldendorf (rus). Er ist seit fast fünf Jahren der Chef am Döner-spieß: Evren Uysal, selbst ernannt „Onkel Evi“, betreibt seit inzwischen gut fünf Jahren das Döner und Pizza Haus in der Eschershäuser Straße in Stadtoldendorf. Die Gastronomie bietet ihren Kunden Sitzgelegenheiten vor Ort, auch zahlreiche Parkflächen stehen in unmittelbarer Nähe zur Verfügung.

Neben Döner und Co. wird den Gästen hier auch Pizza serviert, Getränke gibt es ebenfalls. Im Bereich der Samtgemeinde wird sogar ein Lieferservice angeboten. „Unser Lieferservice kommt sehr gut an, viele nutzen die Möglichkeit, sich das Essen bequem nach Hause liefern zu lassen“, so Evren Uysal.

Foto: rus

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Sonntag, 20. Mai 2018 05:40 Uhr

Kreis Holzminden (rus). Eine Druckerei muss heutzutage vieles leisten: Neben klassischen Aufträgen wie Visitenkarten, Prospekten und Briefpapier sind zunehmend auch umfangreichere Druckprodukte bis hin zu Werbeartikeln gefragt. Ein mit einer Werbebotschaft bedrucktes Werbeschild oder ein Feuerzeug sind heute längst Bestandteile, ebenso die Bedruckung von Textilien wie Polo Shirts, Baseball-Caps oder Schlüsselbändern.

Bei ganzen Messeständen ist noch längst nicht Schluss. Alles das bietet auch der noch junge Druckdienstleister Gorilla Druck aus Holzminden an, der fortan auch das Magazin Blickpunkt druckt. Gorilla Druck firmiert dabei als reine Onlinedruckerei. In einem übersichtlichen Online-Shop können Nutzer allerlei Produkte bestellen und bedrucken lassen. Von A wie Abizeitungen bis Z wie Zollstöcke bietet das Angebot eine Vielzahl an Produkten, auch einen Gestaltungsservice gibt es: www.gorilla-druck.de

Foto: rus

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Sport
Meisterfeier am Samstag vor dem Rathaus: TV87-Handballer mit Eintrag ins goldene Buch Freitag, 25. Mai 2018 07:22 Uhr
Meisterfeier am Samstag vor dem Rathaus: TV87-Handballer mit Eintrag ins goldene Buch
Donnerstag, 24. Mai 2018 07:55 Uhr

Stadtoldendorf (rus). Alles ist Routine, jeder weiß, was er zu tun hat und trotzdem gibt es immer wieder neue Herausforderungen. Wenn Hans-Jörg Göricke vom Förderkreis Sportanlagen Stadtoldendorf (FSS) durch das Jahnstadion schreitet, bereitet ihm und seinen Vorstandskollegen in diesem Jahr vor allem der neue Kunstrasen Kopfzerbrechen. Denn der neue Rasen darf nicht befahren oder zugestellt werden, ein großer Einschnitt in die Aufbaumöglichkeiten für den diesjährigen Lauf – die Weser-Ith News berichteten bereits. „Der Aufbau ist dieses Jahr etwas komplizierter“, gesteht Hans-Jörg Göricke.

Dennoch schreiten die Vorbereitungen längst in großen Schritten voran, auf sein bewährtes Team kann er sich jedenfalls auch dieses Jahr wieder verlassen. „Der harte Kern ist wieder dabei“, sagt er. Für den FSS ist es immer noch das Ziel, mit dem Lauf Geld für sportliche Projekte zu sammeln. „Wir haben ins Freibad investiert“, so Göricke, deshalb gehe auch der Ertrag aus diesem Lauf dorthin. Am Wochenende des. 16. und 17. Juni 2018 finden die „24 Stunden von Stadtoldendorf“ zum mittlerweile 21. Mal statt. Der Lauf beginnt um 14.00 Uhr mit dem Startschuss, danach wird 24 Stunden lang durch das Jahnstadion gelaufen. In den verschiedenen Läufen kommt jede Zielgruppe auf ihre Kosten, Einzelläufer jeder Altersklasse, für Schüler gibt es den Schülerlauf, für Mannschaften von Firmen und Organisationen einen verkürzten 6-Stunden-Sponsorenlauf oder etwa auch einen Nachtmarathon für Einzelstarter oder einen 12-Stunden-Lauf, der erst abends beginnt. Die Läufer kommen natürlich aus dem Weserbergland, aber teils auch aus ganz Deutschland und sogar dem Ausland. „Ab 400 Meter ist alles möglich“, das ist genau eine Runde auf der Bahn durch das Jahnstadion. Der Rekord hier liegt bei rund 230 Kilometern in 24 Stunden.

Nach drei Jahren Pause findet in diesem Jahr (15 – 17 Uhr) übrigens wieder die beliebte Kinderolympiade statt. „Früher waren immer bis zu 120 Kids dabei“, so Göricke. Ein Startgeld wird nicht erhoben, ein vielseitiges Programm für Kinder, das mit Spaß, Spannung und Spiel gefüllt ist, ist geplant. Auch werden dieses Jahr wieder mehrere Plätze für ein Bouleturnier vorbereitet, das Mitternachtsschwimmen gibt es ebenfalls. Am Samstag-abend spielt Sebastian Hegener zudem wieder Musik auf der Bühne, die übrige Zeit sorgt traditionsgemäß Michael Bächler für die Beschallung im Stadion. Wie in jedem Jahr werden am Streckenrand wieder viele helfende Hände gesucht, die sich beispielsweise um die Bewirtung der Läufer kümmern. „Wir wollen und müssen die gesamten 24 Stunden die Verpflegung sicherstellen“, sagt Göricke. Helfer können sich, auch noch kurzfristig, bei den Organisatoren melden. „Gerne sind hier auch neue Gesichter gesehen“.

Fotos: rus

Donnerstag, 17. Mai 2018 14:13 Uhr

Polle (red). Am Samstag, den 19. Mai ist jede(r) interessierte zu einem unverbindlichen Schnupperkurs eingeladen. Außer Sportschuhen und angemessener Sportkleidung (den Witterungsverhältnissen angepasst) muss nichts mitgebracht werden. Ab 14:30 Uhr erfolgt in der Weißenfelder Mühle 2 in Polle eine Einweisung in das Golfspiel, anschließend erfolgt das Spielen auf der Driving Range und dem Putting Green. Abschließend erhalten alle Interessierten eine Führung über den Golfplatz, welche schließlich mit einem kleinen Abschlussturnier endet. Der Nachmittag kann von dann in gemütlichem Beisammensein in der Gastronomie des Golfclubs ausklingen. Anmeldungen nimmt der Golfclub unter 05535/ 8842 entgegen.

Samstag, 12. Mai 2018 21:24 Uhr

Stadtoldendorf/Hameln (mm/mhn). Ein hartes Stück Arbeit liegt hinter der Mannschaft von Dominik Niemeyer. Mit 25 Saisonspielen in den Knochen musste am heutigen Samstagnachmittag gegen den Tabellenletzen der Landesliga, dem MTV Rohrsen, ein Sieg her – und diesen erkämpften sich die Stadtoldendorfer. Mit einem 25:22-Auswärtssieg machte der TV87 das Meisterstück perfekt. In der Abschlusstabelle rangiert der TV87 Stadtoldendorf mit 47:5 Punkten vor dem TuS GW Himmelsthür mit 46:6 Punkten und feiert den Aufstieg.

Beim letzten Heimspiel bedankte sich die Mannschaft von Dominik Niemeyer bereits für 26 Heimspiele, obwohl erst 25 Spiele gespielt waren. Die Halle war erwartungsgemäß prallgefüllt von Kreis Holzmindenern, die ihre Mannschaft in Hameln siegen sehen wollten „Es war das zu erwartende schwere Spiel. Wir wußten, dass Rohrsen noch einmal alles reinlegen wird. Sie waren bei der Kulisse heiß und haben uns Leben schwer gemacht“, zollte Niemeyer dem MTV seinen vollsten Respekt.  

Trotz einer 1:0-Führung für den Gastgeber durch Stefan Mittmann konnte sich Stadtoldendorf in der Anfangsphase zunächst etwas absetzen. Geese, Lorentzen und erneut Geese hievten Stadtoldendorf auf zwischenzeitlich 2:5-Tore (12. Min). Doch Rohrsen kam durch Kevin Hertel zum 5:5 (17.) zurück. In der Folge legte entweder der Gast oder die Gastgeber vor, doch umgehend wurde die Partie wieder egalisiert. Zur Halbzeit führte Rohrsen jedoch mit 11:10 durch.

"In der zweiten Halbzeit waren wir in der Abwehrarbeit dann deutlich besser und auch bei den Abschlüssen konzentrierter. Zudem hatten wir mehr Luft. Am Ende ist egal, wie wir hier gewonnen haben. Heute zählt nur die Meisterschaft“, blickte der Übungsleiter auf die zweite Halbzeit.  

Nach Wiederanpfiff glich Busse aus. Letztmals beim 15:15 war die Partie ausgeglichen, dann jedoch zeigte Stadtoldendorf, warum die Mannschaft Meister geworden ist. Stück für Stück zogen die Homburgstädter über 15:16 (41.) auf 16:20 (49.) davon. Doch bei dem Vier-Tore-Vorsprung sollte es nicht bleiben! Bis auf 19:21 kam Rohrsen wieder ran – mehr sollte dem MTV jedoch nicht mehr gelingen. Beim Stand von 20:22 erzielten Busse und Adler zwei wichtige Tore zum 20:24 – der Vorentscheidung.  

Rund 90 Sekunden vor dem Ende der Partie stand klar, der TV 87 Stadtoldendorf ist Meister der aktuellen Saison. Ahlers (TV 87) und Ricke (MTV Rohrsen) trugen sich zwar noch in die Torschützenliste ein, mehr als Beiwerk waren die letzten Treffer jedoch nicht mehr. Mit 22:25 endete eine grandiose Saison für den TV 87 Stadtoldendorf.  

Nach dem Schlusspfiff kannte die Freude keine Grenzen mehr. Die Spieler lagen sich in den Armen und die Höllengranaten zeigten einmal mehr, wie wichtig sie für die Mannschaft sind. Nach der Meisterehrung feierten sie ausgelassen mit der Mannschaft und stimmten die allseits beliebte HUMBA an.  

„Das war schon beeindruckend, wie wir diese Saison gespielt haben. Das verdient höchsten Respekt und hat uns vor der Saison kaum einer zugetraut. Ich bin verdammt stolz auf meine Jungs. Wir haben uns die Meisterschaft und den Aufstieg in die Verbandsliga verdient!“, so der Meistertrainer abschließend.

Das Team der Weser-Ith News gratuliert EUCH ganz herzlich zur Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die Verbandsliga. Ihr habt uns die ganze Saison über sehr viel Spaß bereitet und Werbung für den Handballsport betrieben.

Freitag, 11. Mai 2018 09:03 Uhr

Stadtoldendorf (mhn). Spieler und Fans des TV 87 Stadtoldendorf fiebern bereits dem morgigen Samstag, 12. Mai, entgegen. Ab 18 Uhr müssen die Homburgstädter letztmalig in dieser Handballsaison die Konzentration maximal hochhalten. Gegen den Tabellenletzten MTV Rohrsen geht es um nicht weniger als die Frage „Meisterfeier oder Trauerfeier“. Auf dem Papier sind die Stadtoldendorfer der haushohe Favorit, konnte Rohrsen in dieser Saison gerade einmal zwei Unentschieden erspielen, bei 23 Niederlagen.

„Eine nicht ungefährliche Situation, da automatisch etwas mehr Gelassenheit aufgrund der Tabellensituation vorhanden sein könnte“, mahnt Trainer Dominik Niemeyer zurecht. „Wenn man sich die letzten beiden Begegnungen anschaut, müssen wir aufpassen. In Rohrsen haben wir in der letzten Saison mit acht Toren deutlich verloren und das Hinspiel dieser Saison erst zum Ende für uns entschieden.“

Niemeyer ist sich sicher, dass der Gastgeber aus Rohrsen beim letztmaligen Auftritt vor der Mannschaftsauflösung zu Saisonende noch einmal alles in die Waagschale werfen wird, zumal mit Mats Göran Busse ein ehemaliger MTVer aufseiten der Homburgstädter spielt.

„Wir müssen am Samstag definitiv den Hebel umlegen und konsequent unseren Job erledigen. Unsere 6:0-Abwehr muss am Samstag im Gegensatz zum letzten Heimspiel wieder griffiger werden, auch die Abstimmung im Innenblock hat mir letzte Woche nicht gut gefallen. Der Gegner für das letzte Saisonspiel ist mir auch egal, es geht hier um die Meisterschaft“, verdeutlicht Niemeyer. „Fakt ist, wenn wir gewinnen sind wir Meister, wenn wir verlieren nicht!“

Abhängig ist die Meisterfrage natürlich auch vom Abschneiden des direkten Kontrahenten aus Himmelsthür. Der TuS spielt zeitgleich zu Hause gegen Fuhlen-Hessisch Oldendorf. Wer Himmelthür bereits hat spielen sehen, weiß, dass eine Niederlage des aktuellen Tabellenzweiten unrealistisch ist, dafür ist Himmelthür einfach zu stark in dieser Saison.

„Jeder einzelne muss hier nochmal seine Ambitionen für das große Saisonspiel um die Meisterschaft unterstreichen. Die Jungs haben in dieser Saison einen fantastischen Job gemacht und können das ganze mit einer Aufstiegsparty am nächsten Tag auf Mallorca krönen. Ob es eine Meisterfeier oder Trauerfeier wird, können wir zum Glück selber entscheiden“, so Niemeyer abschließend.

Stattfinden wird die Partie im Bertholdsweg in 31787 Hameln um 18 Uhr.

Foto: TV 87

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Panorama
 Gandersheimer Domfestspiele: „Ode an die Freude“ vor der Stiftskirche mit dem „Fest der Chöre“ Freitag, 25. Mai 2018 06:08 Uhr
Gandersheimer Domfestspiele: „Ode an die Freude“ vor der Stiftskirche mit dem „Fest der Chöre“
Freitag, 18. Mai 2018 06:50 Uhr

Kreis Holzminden (rus). Das kam uns irgendwie spanisch vor: Wer sein Fahrzeug bei der Zulassungsstelle abmeldet, darf damit trotzdem noch weiterfahren? Ohne Kennzeichen ein Fahrzeug zu bewegen, das ist verboten, klar. Aber ohne Plakette? Tatsächlich gibt es einen kurzen Zeitraum, in dem das rechtlich möglich ist. Grundlage für das Fahren im öffentlichen Straßenverkehr sind allerdings insbesondere intakte Kennzeichen, die an jedem Fahrzeug angebracht sein müssen. Darauf enthalten das Behördensiegel des zuständigen Landkreises sowie die TÜV-Plakette. Was allerdings, wenn man nun sein Fahrzeug abmeldet und die Plakette abgekratzt wird?

Dann ist tatsächlich noch eine Weiterfahrt möglich, um das Fahrzeug noch nach Hause oder zum Händler zu fahren, an dem man es mitunter verkauft hat. Dieses ist bis zum Ablauf des Tages möglich, an dem das Fahrzeug außer Betrieb gesetzt, also beim Straßenverkehrsamt abgemeldet wurde. Dies gilt, sofern natürlich noch eine Haftpflichtversicherung für das Fahrzeug besteht, in der Regel erlischt diese aber ebenfalls erst mit dem Ablauf des Tages der Zulassung. Weiterhin sind Fahrten mit „ungestempelten Kennzeichen“, wie es im Gesetz lautet, auch im Rahmen des Zulassungsverfahrens möglich. Verboten ist hingegen das Fahren ohne Kennzeichen. Geregelt ist dies in der Fahrzeug-Zulassungsverordnung, genauer in § 10 Absatz 4 der Verordnung. Dort heißt es wörtlich:

„Fahrten, die im Zusammenhang mit dem Zulassungsverfahren stehen, insbesondere Fahrten zur Anbringung der Stempelplakette sowie Fahrten zur Durchführung einer Hauptuntersuchung oder einer Sicherheitsprüfung dürfen innerhalb des Zulassungsbezirks und eines angrenzenden Bezirks mit ungestempelten Kennzeichen durchgeführt werden, wenn die Zulassungsbehörde vorab ein solches zugeteilt hat oder eine Reservierung nach § 14 Absatz 1 Satz 4 besteht und die Fahrten von der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung erfasst sind. Rückfahrten nach Entfernung der Stempelplakette dürfen mit dem bisher zugeteilten Kennzeichen bis zum Ablauf des Tages der Außerbetriebsetzung des Fahrzeugs durchgeführt werden, wenn sie von der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung erfasst sind.“

Foto: rus

Donnerstag, 03. Mai 2018 07:49 Uhr

Region (red). Am 5. Mai 2018 feiert ArbeiterKind.de seinen 10. Geburtstag. Die mittlerweile größte zivilgesellschaftliche Organisation in Deutschland für Studierende der ersten Generation unterstützt und begleitet seit 2008 junge Menschen, die als Erste in ihrer Familie studieren. 6.000 Ehrenamtliche sind bundesweit in 75 lokalen Gruppen aktiv und informieren Schülerinnen und Schüler, Studierende und deren Eltern rund um das Thema Studium.

„Auch nach 10 Jahren bin ich immer noch von der großen positiven Resonanz auf ArbeiterKind.de überwältigt. Ich danke den vielen Ehrenamtlichen sowie unseren Förderern, Unterstützern und Fürsprechern ganz herzlich für ihr wunderbares Engagement. Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam jedes Jahr Zehntausenden Schülerinnen, Schülern und Studierenden aus nicht-akademischen Familien Mut zum Studium machen konnten. Doch die Bildungschancen hängen in Deutschland immer noch von der sozialen Herkunft ab – daher gibt es auch weiterhin viel zu tun,“ sagt Katja Urbatsch, Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de, zum 10-jährigen Jubiläum. 

Mit der eigenen Geschichte Menschen erreichen

In Deutschland lässt sich die Wahrscheinlichkeit, ob ein Kind studieren wird, immer noch am Bildungsstand der Eltern ablesen. Laut des aktuellen Hochschul-Bildungs-Reports 2020 des Stifterverbands aus dem Jahre 2017 beginnen von 100 Kindern aus Akademikerhaushalten 74 ein Studium, dagegen sind es nur 21 aus 100 nicht-akademischen Familien – obwohl doppelt so viele die Hochschulreife erlangen. 

Mangelnde Informationen rund um das Thema Studium, Ängste und Vorurteile sowie fehlende familiäre Unterstützung sind Gründe, warum Kinder aus Familien ohne akademische Tradition den Weg an die Hochschule nicht wagen. Daher ist das Angebot von ArbeiterKind.de besonders niedrigschwellig, glaubwürdig und persönlich angelegt. Ob bei Schulvorträgen, Stipendienveranstaltungen an Hochschulen, an Infoständen auf Bildungsmessen, bei Sprechstunden, offenen Treffen oder am Infotelefon: Die eigene Bildungsgeschichte erzählen und durch das persönliche Beispiel ermutigen – das ist das Erfolgsrezept von ArbeiterKind.de.

Denn die meisten ehrenamtlich Engagierten sind selbst die Ersten in ihrer Familie, die studieren oder studiert haben. Das Rezept hat sich bewährt: Im Sommer 2016 bestätigte eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und des Wissenschaftszentrum Berlins, dass durch Infoveranstaltungen an Schulen die Wahrscheinlichkeit unter Nicht-Akademikerkindern, ein Studium zu ergreifen, signifikant steigt.

ArbeiterKind.de eröffnet vier weitere Regionalbüros in 2018

„2018 werden wir weiter wachsen. Wir freuen uns auf die Eröffnung von vier Regionalbüros in Berlin, Hamburg, Bayern und Schleswig-Holstein gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern. Damit möchten wir weiterhin die Reichweite von ArbeiterKind.de erhöhen, die Ehrenamtlichen vor Ort, insbesondere in ländlichen Räumen, stärken, Schulen des zweiten Bildungswegs gezielt ansprechen und so unser Partnerschul-Netzwerks ausbauen“, sagt Katja Urbatsch. Das Wachstum verlangt, den hohen Qualitätsstandard durch entsprechende Schulungsmaßnahmen für die Ehrenamtlichen zu sichern. Bereits 2017 eingeführte Webinare tragen dazu bei, neben den bewährten eintägigen Schulungen vor Ort jedes Jahr noch mehr Ehrenamtliche direkt zu erreichen.

Anlässlich des 10. Geburtstags von ArbeiterKind.de sind das gesamte Jubilämsjahr über Veranstaltungen geplant. Am 5. Mai lät ArbeiterKind.de in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Hessen sowie am 26. Mai für ganz Norddeutschland zu Regionaltreffen der Ehrenamtlichen und Unterstützer ein. Die genauen Termine sind hier auf der Homepage abrufbar.

Foto: red

Mittwoch, 02. Mai 2018 15:05 Uhr

Hameln (red). Das hatte sich eine 25-jährige Frau aus Emmerthal wohl anders vorgestellt. Als sie am frühen Morgen des 01.05.2018 mit einem Pkw durch Emmerthal fuhr, rechnete sie vermutlich nicht damit, dort auf eine Polizeistreife zu treffen. Die Beamten der Polizei Hameln befuhren gegen 04.20 Uhr die Hauptstraße, als sie auf die junge Fahrzeugführerin aufmerksam wurden.

Da in einer Nacht vom 30. April auf den 1. Mai vielerorts der "Tanz in den Mai" gefeiert wurde, entschlossen sich die Beamten dazu die Frau anzuhalten und ihre Fahrtauglichkeit zu kontrollieren. Dabei stellten die Beamten schnell fest, dass die 25-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Wie weitere Ermittlungen ergaben, wurde der Frau die Fahrerlaubnis durch eine Verwaltungsbehörde unanfechtbar entzogen. Gegen die Emmerthalerin wurde ein Verfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde ihr untersagt.

Bei dem Halter des Pkw handelt es sich um einen nahen Verwandten der Frau. Da dieser wusste, dass sie nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war, die Fahrt jedoch duldete, hat der 32-jährige Mann sich ebenfalls wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zu verantworten.

Mittwoch, 02. Mai 2018 14:37 Uhr

Hameln (red). Am Dienstag, 1. Mai, kam es zu gleich zwei Einsätzen im alten „Aurora“-Silo, besser bekannt als die alte Wesermühle von Hameln. Gegen 16.05 Uhr hatte ein 27-jähriger Zeuge Personen auf dem Dach der alten Wesermühle in der „Ruthenstraße“ gesehen, welche dort randalieren sollten und hatte dieses der Besatzung eines vorbeifahrenden Streifenwagens mitgeteilt.

Am Einsatzort eingetroffen unterließen es die Polizeibeamten jedoch zunächst, das Gebäude zu betreten, da an den Zugängen deutlich sichtbar Warnschilder angebracht waren, die auf eine Durch - und Einbruchsgefahr (Lebensgefahr) hinwiesen und ein Betreten des Gebäudes untersagten. Aus diesem Grund wurde zunächst die Feuerwehr der Stadt Hameln hinzugezogen.

Durch die Feuerwehr konnte in Erfahrung gebracht werden, dass durch den Ausbau aller Arbeitsmaschinen große Löcher in den Böden der Mühle entstanden sind und daher akute Absturzgefahr bestehe.

Mit diesem Wissen wurde das Gebäude mit Hilfe eines Diensthundes im Anschluss vorsichtig durchsucht. Die Durchsuchung gestaltete sich nicht nur aufgrund der löchrigen Böden als schwierig, auch Glassplitter und Bauschutt machten es dem Hund nicht leicht, bis auf das Dach vorzudringen. Die Mühle konnte daher nur teilweise durchsucht werden.

Am Ende konnten keine Personen in der Mühle, oder auf dem Dach angetroffen werden, so dass alle Einsatzkräfte gegen 18.00 Uhr aus dem Einsatz entlassen wurden.

Kurze Zeit später, gegen 18.30 Uhr, ging dann ein Anruf bei der Kooperativen Regionalen Leitstelle Weserbergland (KRL) ein, dass erneut Personen auf dem Dach der Wesermühle gesichtet wurden.

Durch die eingesetzten Beamten und auch durch Kollegen der Leitstelle konnten tatsächlich Personen auf dem Dach ausgemacht werden. Mit Lautsprecherdurchsagen forderten die Polizisten die Personen auf, das Dach und die Mühle zu verlassen.

Diese Maßnahme zeigte Erfolg. Gegen 19.10 Uhr traten insgesamt fünf männliche Personen - zwischen 19 und 20 Jahren - aus dem Gebäude. Nach Feststellung der Personalien erhielten alle einen Platzverweis und wurden anschließend aus der polizeilichen Maßnahme entlassen. Bei der ersten Meldung wurden durch den Zeugen auch mindestens eine weibliche Person auf dem Dach gesehen, von daher konnte nicht geklärt werden, ob es sich bei beiden Vorfällen um dieselbe Personengruppe handelte.

Laut Angaben eines Polizeikommissars sei das Betreten des alten „Aurora“-Gebäudes durch mehrere offenstehende Türen und eingeworfene Scheiben problemlos möglich.

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