Lüchtringen (TKu). Lüchtringen ist wieder online! Nun hat sich auch Lüchtringen im Zuge des Projekts „Dorf.Zukunft.Digital“ in die Gruppe der "digitalen Dörfer" eingereiht. Dies sei wichtig, um die Daseinsvorsorge, Teilhabe und Nachbarschaftshilfe sowie das Ehrenamt und Miteinander vor Ort zu stärken, wie die Verantwortlichen vom Projekt „Dorf.Zukunft.Digital“ betonen. Lüchtringen ist nachgerückt in der Reihe der digitalen Dörfer, weil die Ortschaft Holzhausen nicht das nötige Team für das Projekt zusammen bekommen hat. Das knapp 3000 Einwohner starke Weserdorf möchte die Chancen der Digitalisierung nutzen, um dem demografischen Wandel etwas entgegen zu setzen und die Zukunftsfähigkeit des Ortes zu stärken. Seit vergangenen Montag ist neue Internetpräsenz www.Luechtringen.de freigeschaltet in Verbindung mit dem „DorfFunk“ via Dorfapp. Daran gearbeitet haben maßgeblich zwei „Dorf-Digital-Lotsen“ sowie fünf sogenannte „Kümmerer“ aus der Ortschaft Lüchtringen.

Der HVV-Vorsitzende Klaus Missing begrüßte zur Vorstellung der neuen Webseite im alten Lüchtringer Fährhaus unter anderem Heidrun Wuttke, Martina Werdehausen und Dr. Andreas Knoblauch-Flach vom Team „Dorf.Zukunft.Digital“, die beim Aufbau der neuen Internetseite unterstützt haben, den Ortsheimatpfleger Erwin Winkler sowie ein Teil des Lüchtringer Dorf-Digital-Teams. Dieses örtliche Team besteht aus den „Dorf-Digital-Lotsen“ Raimund und Frederik Risse sowie den fünf Kümmerern Wiebke Fischer, Hendrik Schafer, Dion Gundlach, Melanie Boeller sowie Burkhard Schwiete. Nachdem das Leuchtturmprojekt Smart Country Side (SCS) endete und die Breitbandanbindung vorhanden ist, erproben aktuell 30 Dorfgemeinschaften im Rahmen des LEADER-Projektes „Dorf.Zukunft.Digital“ (D.Z.D.) drei Jahre lang bedarfsgerecht digitale Anwendungen.

Das Digitalprojekt basiere laut Projektleiterin Heidrun Wuttke von D.Z.D. auf sechs Säulen: 1. auf die Beteiligung der Dorfgemeinschaften von Anfang an. 2. auf das herausragende ehrenamtliche Engagement der Bürger:innen. 3. auf die Vermittlung digitaler Kompetenz, 4. auf die Erprobung bedarfsgerechter digitaler Anwendungen mit konkretem Nutzen für die Orte sowie 5. auf die Schaffung von Blaupausen für andere Regionen und 6. auf bundesweite Kooperationen, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit. Das Lüchtringer Team habe sich schnell zusammen gefunden, wie Klaus Missing erklärte. Projektleiterin Heidrun Wuttke lobte die schnelle Zusammenfindung und die funktionierende Interaktion des neuen „Dorf-Digital-Teams“. Die neue Internetseite stellte Lotse Raimund Risse den Anwesenden genauer vor. Die Plattform biete allen Interessierten die Möglichkeit, sich rund um Lüchtringen zu informieren, von der Chronik, über die Struktur und aktuelle Neuigkeiten bis hin zu geplanten Veranstaltungen im Dorf. Der Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins und Initiator, Klaus Missing, betonte, dass Vorschläge und News-Beiträge ans Projektteam gewünscht seien. Auch freue sich das gesamte Team über weitere Einträge in der Dorfmap, wo sich Dienstleistungsbetriebe, Gastronomien, Gewerbetreibende oder Herbergen näher vorstellen können. Auch die Vereine seien angesprochen, mehr über sich Preis zu geben. Gemeldete Termine sollen im Veranstaltungskalender abgebildet werden. Beiträge für die Internetseite www.luechtringen.de nehme das Redaktionsteam unter der e-mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen, wie Klaus Missing erklärte.

Fotos: Simone Kube