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Montag, 26. Januar 2026 Mediadaten Fankurve
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Holzminden (red). Nach der späten Niederlage im Spitzenspiel bei der TG Münden II stand für die HSG Solling das Heimspiel gegen den MTV Geismar II auf dem Programm. In einer über 60 Minuten umkämpften Partie sicherte sich die HSG mit einem Treffer in letzter Sekunde ein 38:38-Unentschieden.

Der Start verlief aus Sicht der HSG Solling holprig. Zwar erzielte Hendrik Jegust bereits in der ersten Minute per Siebenmeter das 1:0, insgesamt kam die Mannschaft jedoch nur schwer in die Begegnung. „Leider war es nicht die Reaktion auf die Vorwoche. Wir sind schwer in die Partie gekommen, auch bedingt durch eine neue Konstellation, und waren sehr behäbig“, erklärte Trainer Kai Stiebenz nach dem Spiel.

Bis zur 13. Minute blieb das Spiel beim Stand von 9:9 ausgeglichen. Anschließend konnte sich die HSG Solling erstmals etwas absetzen. Vier Treffer in Folge durch Tristan Rogel, Björn Gnioth, Moritz Rogel und erneut Hendrik Jegust per Siebenmeter sorgten für eine Vier-Tore-Führung. Dennoch blieb das Spiel offen, da Geismar bis zur 28. Minute wieder auf 16:15 verkürzte. Mit einer knappen 17:16-Führung ging die HSG Solling in die Halbzeitpause.

Defizite im Abwehrspiel

Nach dem Seitenwechsel übernahm zunächst der Gast das Kommando. Geismar ging mehrfach in Führung und baute den Vorsprung in der 32. Minute durch Jelle Stehr erstmals auf zwei Tore aus. Stiebenz zeigte sich insbesondere mit dem Defensivverhalten unzufrieden. „Über 60 Minuten hatten wir leider kein Abwehrspiel und rennen dann oft hinterher“, so der HSG-Trainer.

Zwar gelang durch zwei Treffer von Björn Gnioth in der 33. Minute der 20:20-Ausgleich, doch in der Folge blieb es ein offener Schlagabtausch mit wechselnden Führungen. In der 42. Minute setzte sich der MTV Geismar II mit einem Drei-Tore-Lauf auf 24:27 ab und baute den Vorsprung in der 48. Minute auf 29:32 aus. Rund fünf Minuten vor dem Ende lag der Gast weiterhin mit drei Treffern beim 34:37 in Führung.

Starker Endspurt wird belohnt

Auch in entscheidenden Phasen lief aus Sicht der HSG Solling nicht alles nach Plan. „Wir haben das Besprochene nicht umgesetzt und in wichtigen Phasen sicher auch kein Torhüterspiel gehabt“, sagte Stiebenz selbstkritisch. Dennoch gab sich seine Mannschaft nicht auf.

Luk Kumlehn verkürzte in der 55. Minute auf 35:37, Moritz Rogel stellte eine Minute später den Anschluss zum 36:37 her. Nach dem erneuten Rückschlag durch den Treffer von Jelle Stehr zum 36:38 in der 57. Minute schien die Partie zu kippen. Doch die letzten zweieinhalb Minuten blieb der MTV Geismar II ohne Tor.

Hendrik Jegust verkürzte 14 Sekunden vor dem Ende per Siebenmeter auf 37:38. Eine Sekunde vor dem Abpfiff sorgte Jan-Christoph Ahlers unter großem Jubel für den Ausgleich zum 38:38. „Das Ende zeigt wieder, was wir draufhaben. Eine fast feststehende Niederlage haben wir in ‚null‘ Zeit in einen Punktgewinn umgemünzt“, fasste Stiebenz zusammen.

In der Tabelle steht die HSG Solling nun bei 19:5 Punkten und bleibt auf Rang zwei. Unangefochtener Spitzenreiter ist weiterhin die TG Münden II mit 20:0 Punkten. Die Mannschaft aus dem Landkreis Holzminden liegt damit einen Minuspunkt vor der SG Spannbeck/Billingshausen, die allerdings drei Spiele weniger absolviert hat. Trotz der Schwächen überwog beim Trainer am Ende das Positive: „Am Ende ist es ein gewonnener Punkt, definitiv. Wir stehen erst am Anfang eines aus meiner Sicht großen Projekts.“

HSG Solling: Kumlenn (6), Jegust (9/7 Siebenmeter), Rogel T. (3), Gnijott (4), Ahlers (3), Gniot (1), Rogel M. (11), Tube (1) –  Adler, Preußen, Odenberg, Ostermann, Gudewil.

Foto: HSG Solling

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