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Freitag, 30. Januar 2026 Mediadaten Fankurve
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Holzminden (lbr). 20 Jahre Arbeitsgruppe Bahn Holzminden-Höxter: Seit 2006 im Einsatz für die Region Holzminden (red). Seit 20 Jahren setzt sich die Arbeitsgruppe Bahn Holzminden-Höxter für die Verbesserung des Schienenpersonennahverkehrs in der Region ein. Gegründet wurde das Fachgremium am 19. Januar 2006. In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben die Mitglieder zahlreiche Entwicklungen angestoßen und sich mit großem Engagement für die Bahnverbindungen und Bahnhöfe vor Ort eingesetzt. 

Zum festen Kreis der Arbeitsgruppe gehören Hans Peter Sawatzki, Karl-Heinz Witzel, Eberhard Lotsch, Dr. Wolfram Grohs, Albrecht Jacobs, Günther Reinecke und Klaus Gonska. Bereits verstorben, aber ebenfalls prägende Mitglieder der Gruppe waren Friedhelm Sporleder und Jörg Herrmann. 

Gemeinsam haben die Männer in den vergangenen 20 Jahren Einiges auf die Beine gestellt, was den Rahmen eines Zeitungsberichtes sicherlich sprengen würde. Verbunden sind sie durch das Thema Bahn aus ganz unterschiedlichen Gründen – jedoch stets getreu dem gemeinsamen Motto: Der Nahverkehr ist der Zubringer für den Fernverkehr und somit umso wichtiger für die Region. Einige Mitglieder hatten berufliche Berührungspunkte mit der Bahn, andere waren selbst über viele Jahre Nutzer des Schienenverkehrs und möchten die Anbindung sowie die Bahnhöfe in der Region verbessern. „Besonders sensibilisieren wir immer wieder die Kommunalpolitiker und auch Landespolitiker für das Thema“, erklärt Hans Peter Sawatzki. 

Zu den Erfolgen der Arbeitsgruppe zählt unter anderem ein Denkmal vor dem Bahnhof sowie die stündliche Fahrt der Nordwestbahn in Holzminden, die im Dezember 2013 erreicht werden konnte. Darüber hinaus organisierte die Gruppe Verkehrskonferenzen und Veranstaltungen mit Landes- und Bundespolitik und sorgte so immer wieder für Aufmerksamkeit. 

Schon seit Jahrzehnten setzt sich die Arbeitsgruppe außerdem für den barrierefreien Umbau des Bahnhofs Holzminden ein. Dabei schlugen die Mitglieder frühzeitig eine Rampe als Lösung vor – genau diese Variante wird nun auch beim aktuellen Umbau umgesetzt. „Aufzüge sind zu teuer und vor allem nicht zuverlässig“, erklärt Karl-Heinz Witzel und ergänzt: „Und wenn man die Rampe nicht nehmen möchte, besteht immer noch die Möglichkeit, die Treppe zu nehmen. Es ist also eine absolute Verbesserung.“ 

Auch in der Öffentlichkeit war die Gruppe präsent: Sie war unter anderem in der NDR-Plattenkiste vertreten, engagierte sich in zahlreichen Berichterstattungen in Zeitungen, Radio und sogar im Fernsehen. Zudem wurden Werbemittel für die Öffentlichkeitsarbeit entwickelt. Immer mit dem Ziel, Verbesserungen langfristig voranzutreiben. 

Weitere Ziele fest im Blick 

Die Arbeitsgruppe zeichnet sich nicht nur durch Fachwissen, sondern auch durch gute Kontakte sowie einen stetigen Austausch mit der Deutschen Bahn aus. Ein zentrales Ziel, für das sich die Mitglieder seit Jahren einsetzen, ist der Stundentakt nach Kreiensen beziehungsweise Hannover. Dafür wäre ein Begegnungsgleis notwendig, ebenso müssten Züge schneller fahren können und die Strecke demnach angepasst werden. 

Neue Planungen mit elektrischen Zügen und Umbaumaßnahmen befinden sich derzeit bei der Deutschen Bahn in der Planungsstufe. Im März soll es dazu Neuigkeiten geben. Ein Begegnungsgleis zwischen Stadtoldendorf und Vorwohle existiert zwar, sei jedoch damals an einer ungünstigen Stelle geplant worden, sodass es für den Stundentakt nicht optimal nutzbar sei. Dieses Projekt will die Arbeitsgruppe auch künftig intensiv begleiten. 

Weitere Maßnahmen konnten bereits umgesetzt werden, etwa die Veränderung des Umstiegs in Kreiensen. Durch Vorschläge der Arbeitsgruppe wurden Gleisanpassungen vorgenommen, die den Umstieg für Fahrgäste vereinfacht, Zeit einspart und den Bahnbetrieb erleichtert. Auch für den Bau einer Toilette am Bahnhof Kreiensen setzte sich die Gruppe ein. 

Ebenso war die Arbeitsgruppe am Ausbau der Bahnhöfe in Höxter, Lauenförde, Beverungen und Stadtoldendorf beteiligt. Nun fiebern die Mitglieder der Fertigstellung der Umbaumaßnahmen am Holzmindener Bahnhof entgegen. Doch damit nicht genug: Auch der Bahnhofsvorplatz und das Bahnhofsgebäude sollen weiter optimiert werden. Dazu steht die Arbeitsgruppe in engem Kontakt mit Baudezernent Ralf Flormann. Die Zusammenarbeit mit der Verwaltung laufe gut. 

„Wir haben noch so viel vor“, sind sich die Männer einig und blicken auch nach 20 Jahren Engagement positiv in die Zukunft.

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