Stadtoldendorf (red). Die Sternsinger der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in und um Stadtoldendorf haben in diesem Jahr besondere Herausforderungen gemeistert. Wie gewohnt waren die Gruppen an den ersten beiden Januarwochenenden unterwegs, doch Schneeberge und Eisglätte erschwerten die Aktion deutlich.
Hindernisse auf dem Weg durch die Dörfer
Mehrfach rutschten Kinder auf vereisten Wegen aus, in einer Gruppe purzelten sogar alle als Könige verkleideten Sternsinger übereinander. In Heinade ging während der Aktion zudem eine Krone verloren. Dank der WhatsApp-Dorfgruppe konnte diese jedoch schnell wiedergefunden und dem rechtmäßigen König zurückgegeben werden, sodass die Gruppe ihren Weg fortsetzen konnte.
Rekordbeteiligung bei der Sternsingeraktion
Trotz der widrigen Bedingungen stellte die diesjährige Sternsingeraktion mehrere Rekorde auf. Insgesamt waren 42 Kinder und Jugendliche unterwegs – so viele wie noch nie zuvor. In 13 Dörfern besuchten sie rund 235 Häuser. Unter den Teilnehmenden befanden sich auch Kindergartenkinder sowie Erst- und Zweitklässler, die sich mutig dem Winterwetter stellten und Spenden sammelten.
Große Unterstützung für Kinder weltweit
Am Ende der Aktion kam eine Rekord-Spendensumme von exakt 3434,34 Euro zusammen. Mit dem Erlös sollen Kinder in Bangladesch und weltweit unterstützt werden, die von Kinderarbeit betroffen sind.
Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten: den engagierten Kindern und Jugendlichen, den Erwachsenen, die die Gruppen begleiteten, fuhren sowie Treffen vorbereiteten und organisierten. Ohne dieses gemeinsame Engagement wäre die Sternsingeraktion in Stadtoldendorf und Umgebung nicht möglich gewesen.




Fotos: Ahlers