Niedersachsen (red). Die winterliche Wetterlage sorgt am Freitag, 9. Januar, für massive Probleme im Zugverkehr des metronom. Wie das Eisenbahnunternehmen am Morgen mitteilt, verschlechtert sich die Situation auf den Strecken langsam, aber stetig. Fahrgäste müssen sich auf Zugausfälle und erhebliche Verspätungen einstellen.
Erste technische Probleme auf den Strecken
Bereits am frühen Morgen kommt es laut metronom zu ersten wetterbedingten Störungen. Eingefrorene Weichen sowie Schneeverwehungen beeinträchtigen den Betrieb. Zudem wird damit gerechnet, dass weitere Weichen, Signale und technische Anlagen der Infrastruktur durch Schnee, Eis und starken Wind ausfallen.
Zugausfälle und Verspätungen auf allen Linien
Infolge der Wetterlage kommt es ab sofort auf allen Strecken des metronom zu Zugausfällen und massiven Verspätungen. Das Unternehmen warnt davor, dass sich die Situation im weiteren Tagesverlauf noch verschärfen kann.
Fahrgäste sollen Reisen möglichst verschieben
Um zu verhindern, dass Fahrgäste auf freier Strecke oder an Bahnsteigen stranden, empfiehlt der metronom, Fahrten nach Möglichkeit zu verschieben oder ganz zu vermeiden. Sollte eine Reise unvermeidbar sein, wird dringend geraten, sich kurz vor Fahrtantritt über die elektronische Fahrplanauskunft per App oder Website zu informieren. Dort seien alle aktuellen Fahrten und Ausfälle hinterlegt.
Kein Busnotverkehr mehr möglich
Ein Busnotverkehr für ausgefallene Zugfahrten kann laut metronom derzeit nicht mehr bereitgestellt werden. Grund dafür sind die ebenfalls schwierigen Straßenverhältnisse sowie die angespannte Gesamtlage im Verkehr.
Prognose: Betrieb wohl nur noch bis Mittag eingeschränkt möglich
Nach aktueller Einschätzung geht der metronom davon aus, dass ein stark reduzierter Zugverkehr maximal bis zum Mittag aufrechterhalten werden kann. Ab dem Mittag könnten nahezu alle Strecken nicht mehr befahrbar sein. Fahrgäste werden gebeten, die weitere Entwicklung aufmerksam zu verfolgen.