Stadtoldendorf (red). Ende Juni trafen sich die Christlichen Pfadfinder des Stammes Andreas Steinhauer aus Stadtoldendorf zum ersten Mal endlich wieder live, nachdem durch die Corona-Einschränkungen lange Zeit nur online-Treffen stattfinden konnten. Vormittags traf sich eine bunt gemischte Runde aus Wölflingen, Sipplingen, Älteren, aber auch einigen neuen Gesichtern an der Brücke zur Shilo-Ranch, wo der Stammesführer Torsten Maiwald zunächst in das notwendige Hygiene-Konzept einwies. Danach ging es dann zu Fuß in den stark zugewachsenen Steinbruch, den Dennis Fischer mit der Motorsense zunächst von Brennnesseln und sonstigem hohen Bewuchs befreite. Währenddessen wurde ein kleiner Feuermachwettbewerb zwischen den älteren Sipplingen und den jüngeren Wölflingen gestartet, wobei innerhalb kürzester Zeit sowohl die Sipplinge als auch die Wölflinge mit etwas Hilfe aus dem Kreis der Älteren ein Feuer entfacht hatten, auf dem anschließend leckere Nudeln mit Tomatensauce gekocht wurde. 

Nach dieser Stärkung schlüpften alle Beteiligten während eines kleinen Bewegungsspiels in die Rollen von Wildschweinmüttern, Frischlingen und Luchsen. Das gab ein Durcheinander und viel zu Lachen! Da es bei über 30°C sehr heiß war, wurde sich danach auf die Suche nach einer Stelle im Forstbach gemacht, um dort ein wenig Abkühlung zu erfahren. Das war jedoch leichter gesagt als getan! Durch das feuchte und warme Wetter der letzten Tage war die Vegetation um den Bach herum stark gewachsen und ein Durchdringen zum Bach in kurzen Hosen beinahe unmöglich. Nach mehreren vergeblichen Versuchen, fand die Gruppe aber dann endlich doch noch eine Stelle um die Füße ins kühle Wasser zu halten. Auch eine kleine Eispause und eine leckere Wassermelone brachten eine weitere kleine Erfrischung. 

Nach gemeinsamem Am-Feuer-sitzen, Schnitzen, Stockbrot und Brennessel-Chips-naschen, Singen und vielen tollen Gesprächen ging ein wirklich rundum gelungener gemeinsamer Stammes-Samstag für einen Teil der Gruppe zu Ende und wir verabschiedeten die jüngeren Wölflinge an der Brücke. 

Die Sippe, sowie einige der Älteren bauten sich im Anschluss noch ein Jurtendach auf und verbrachten auch den Abend und die Nacht noch im Steinbruch, froh, dass nach so langer Zeit der Einschränkungen endlich wieder ein kleines Lager möglich ist! 

Die Pfadfinder freuen sich darauf, sich endlich wieder regelmäßiger treffen zu können und hoffentlich in diesem Jahr noch viele gemeinsame Wölfingsstunden, Sippentreffen, Stammes-Samstage, Wanderungen und Lager zu erleben!

Fotos: Pfadfinder/Fischer