Holzminden (gpe/lbr). Zwei Jahre nachdem der Umbau des OP-Trakts begonnen hat, nähert er sich nun zu einem Schluss mit vielen modernen Veränderungen. Dr. Ralf Königstein, Chefarzt Allgemein,- Viszeral- und Gefäßchirurgie und OP-Leiterin Andrea Altenheim gaben unserer Redaktion einen Blick auf die vorgenommenen Neuerungen und auf die, die noch kommen. Für diesen Rundgang musste zunächst spezielle Operationskleidung angezogen werden, da die Räume bereits steril sind. 

Als Erstes wurden die neuen Schleusentüren, die Personalumkleiden und die Vorbereitungsräume gezeigt. Getrennte Hygienebereiche, bestens organisiert sowie modern und großzügig gestaltet. Danach ging es zu den vier neuen OP-Sälen, die angebaut wurden. „Hier war früher die Außenwand“, erklärt Dr. Königstein. Der Anbau erfolgte in Form von Containern, die an die äußere Wand des Krankenhauses über dem Haupteingang gesetzt wurden. Insgesamt gibt es zukünftig vier Säle. 

Am 6. April soll in den neuen Räumlichkeiten erstmals operiert werden. Welche Art von OP die neuen Säle einweihen wird, ist noch nicht klar. Ab demselben Tag werden die zwei alten Säle dann nicht mehr genutzt. Der vierte OP-Saal, indem mithilfe eines Roboters operiert werden kann, soll in den nächsten paar Monaten benutzt werden. Dieser Saal hat im Vergleich zu den anderen drei Sälen, die 48 Quadratmeter haben, 76 Quadratmeter und eigne sich bestens für die Gefäßchirurgie. „Alle Säle sind so geplant, dass sie von jeder Fachrichtung genutzt werden können“, erklärt der Chefarzt. 

Die neuen Säle sollen sich von den alten Sälen unterscheiden, indem sie mit komplett neuer Technik und Geräten ausgestattet werden. Einzig die Röntgengeräte aus den alten Sälen werden weiter benutzt. Eine Sicht nach draußen, die Tageslicht spendet, gibt es jetzt auch. Mit den neuen Räumlichkeiten gibt es auch eine neue Ordnung der Materialien und damit auch neue Abläufe. Aktuell strukturiert und räumt das Personal die neuen Schränke ein. "Der Umbau hat zwar für viel Trubel gesorgt, aber wir sind froh, alles bald fertig zu haben", so Andrea Altenheim stolz.

Fotos: lbr