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Freitag, 27.11.2020
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Dienstag, 06. August 2019 16:34 Uhr

Ein Besuch im Schlachthof Holzminden. Eine Reportage Ein Besuch im Schlachthof Holzminden. Eine Reportage

Holzminden (kp). Im Schnitt sind es ungefähr 150 Schweine, die jeden Samstagmorgen in Holzminden geschlachtet werden. Hin und wieder befinden sich auch Großtiere darunter. Der Holzmindener Schlachthof ist im Umkreis von 70 Kilometern der letzte seiner Art. Ein Alleinstellungsmerkmal. Unser Redakteur, Kai Pöhl, hat den Prozess des Schlachtens einen Vormittag lang begleiten dürfen. Mit dem Betreiber spricht er unter anderem über die Wichtigkeit von Transparenz im Schlachtbetrieb und über die geforderte Videoüberwachung beim Schlachtprozess.

An beiden Ohren hängt ein auffällig gelbes Schildchen mit Ziffern darauf. Sie werden kurz überprüft. Dann ist alles klar. Die Identifikationsnummer stimmt mit der Zahlenabfolge an dem Tier überein. Es kann nun der Schlachthalle zugeführt werden. Die letzten Schritte des ausgewachsenen Bullen führen vom Stall für Großtiere direkt in die Betäubungsbucht. Es ist ein schmaler Gang. Er ist mit schweren Eisenrohren abgesichert. Ein ausgewachsener Bulle dieses Ausmaßes kann bis zu 1,2 Tonnen schwer werden. Die massive Eisenkonstruktion dient als Schutz, falls das Tier in Furcht gerät. Doch das Schlachthof-Team um Betreiber Oliver Loges hat Erfahrung darin, die Tiere möglichst stressfrei bis zum Ende ihres Weges zu begleiten. Alles verläuft ruhig.

Es ist kurz nach sechs Uhr an diesem Samstagmorgen. Die zu schlachtenden Tiere wurden bereits am Vortag in den Ställen des Schlachthofes untergebracht. Die Schweine befinden sich in dem unmittelbar an die Schlachthalle angrenzenden Schweinestall und die Großtiere ein wenig schräg gegenüber. In den Ställen sollen sie die Möglichkeit bekommen, sich über Nacht zu akklimatisieren. Sie sollen sich beruhigen. Dies ist einer der wesentlichen Unterschiede zu den großen Schlachthöfen in Niedersachsen. Dort beginnt für die Tiere der unmittelbare Schlachtprozess, „vom Hänger bis zum Haken“.

Nachdem das Rind fixiert wurde, erfolgt der Bolzenschuss. In der Schlachthalle nebenan treffen die ersten Schweine ein. Sie wurden kurz zuvor mit einer Elektrozange betäubt. Es ist der zweite Unterschied. In den großen Schlachthöfen werden Schweine in der Regel durch eine Art Aufzug befördert. Die Tiere gelangen in einen CO2-Schacht. Hier werden sie durch reines Kohlendioxid betäubt.

Nach dem Bolzenschuss wird das betäubte Rind aus seiner Fixierung gelöst. Per Seilbinde wird es kopfüber an die sogenannte Rohrbahn, eine Art Laufband-Konstruktion, gehängt. Der anschließende Brustschnitt tötet es sofort und lässt es ausbluten. Um die 30 Liter Blut verliert dieses mächtige Tier. Alles fließt direkt in die dafür vorgesehene Auffangwanne. Jeder Handgriff wird von der anwesenden Veterinärin begutachtet. Ihre Anwesenheit soll nicht nur einen ordnungsgemäßen Schlachtprozess gewährleisten, auch die anschließende Fleischuntersuchung fällt in ihren Aufgabenbereich.

„Offen und transparent“

Es sind Videosequenzen, die die niedersächsischen Schlachthöfe zum Ende des letzten Jahres in Verruf gebracht haben: Tierschutzaktivisten hatten heimlich Aufnahmen bei Tierschlachtungen gemacht. Zu sehen ist unter anderem das Schlachten von Rindern, die zuvor offenbar nicht richtig betäubt worden waren. Die Tiere bewegten sich noch auffallend, bevor ihnen der Brustschnitt gesetzt wurde. Die Aufnahmen wurden in einem größeren Schlachthof in Oldenburg gemacht. Andere Aufnahmen aus anderen Schlachthöfen in Niedersachsen zeigen, dass Tiere mit Elektroschockern gequält wurden. „Was in diesen Schlachthöfen passiert ist, geht gar nicht“, sagt Oliver Loges. Der Holzmindener Schlachthof-Betreiber meint: „Da wurden Tiere geschlachtet, die eigentlich gar nicht hätten geschlachtet werden dürfen.“

Es sind Videoaufnahmen, die für großes Aufsehen gesorgt haben. Zumal vermutet wurde, dass auch anwesende Veterinäre an den Szenen beteiligt gewesen sein sollen. Die Diskussion über die Zustände in niedersächsischen Schlachthöfen erstreckte sich bis weit in das Jahr 2019. Die Niedersächsische Landwirtschaftsministerin, Barbara Otte-Kinast, forderte, dass der Prozess „vom Hänger bis zum Haken“ voll transparent sein muss. Sie forderte eine Videoüberwachung in allen Schlachtbetrieben. Im Februar dieses Jahres wurde eine gemeinsame Vereinbarung für eine Videoüberwachung auf freiwilliger Basis unterzeichnet. Landwirtschaftsministerium, Vertreter der Fleischwirtschaft und Veterinäre hatten sich dazu bereiterklärt.

„Wir sind hier ganz offen und transparent“, sagt Oliver Loges. Das ist auch wichtig für seine Kunden. Jedes Wochenende werden im Schnitt 150 Schweine bei ihm zur Schlachtung in Auftrag gegeben. In der Regel von Metzgereien aus den Regionen Holzminden und Höxter. Dass sich eine größtmögliche Form von Transparenz auch auf die Konsumenten auswirkt, weiß Oliver Loges. „Wir wollen, dass die Leute gerade bei uns wissen wo das Fleisch herkommt, dass die Tiere hier aus der Gegend sind.“ Die geforderte Videoüberwachung begrüßt der Schlachthof-Betreiber: „Noch in diesem Jahr wollen wir Kameras installieren, damit unsere Kunden den Schlachtprozess mitverfolgen können.“

Am Ende des Weges

Sobald es die Schlachthalle verlässt, hängt das geschlachtete Rind praktisch bis zuletzt an der Rohrbahn. Ohne Kopf. Die Beine wurden ebenfalls abgeschlagen. Wie an einem Laufband, durchläuft es die weiteren Stationen, bis das Ende des Weges erreicht ist. Zuvor, in der Zerlegehalle, wird der muskulöse Tierkörper in zwei Hälften zerteilt. Es riecht nach Tier und Fleisch. Von dort aus geht es weiter in eine gekühlte Lagerhalle, wo bereits mehreres Schlachtfleisch abholbereit hängt. Auch wenn es in den gekühlten Lagerräumen bereits so riecht wie beim Metzger an der Theke - das Fleisch wird an diesem Ort nicht mehr weiterverarbeitet. Diese Aufgabe übernehmen die Kunden des Schlachthof-Betreibers selbst. Der Schlachtprozess hat hier sein vorläufiges Ende gefunden.

Die Kühlräume grenzen unmittelbar an die Räumlichkeiten des Großhandels Eilers. Oliver Loges hat diese Firma vor einem Jahr übernommen. Von hier aus verkauft und beliefert er die frischen Fleischprodukte an Metzgereien und Gastronomiebetriebe in der Region. Die Nachfrage nach seinen Produkten ist groß. Dabei hat sich der Fleischkonsum laut dem Fleischatlas 2018 verringert. 2011 aß der Deutsche noch insgesamt knapp 63 Kilogramm Fleisch pro Jahr. 2016 waren es nur noch knapp 60 Kilogramm. Darunter 36 Kilogramm Schweinefleisch und acht Kilogramm Rind. Und doch stehen immer wieder Kunden an diesem Morgen vor seiner Tür. Sie sind auf der Suche nach den Frischeprodukten. Nach den Produkten aus ihrer Region.

Fotos: kp

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