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Samstag, 24.10.2020
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Sonntag, 20. Mai 2018 10:29 Uhr

Teil 2 der neuen Artikelreihe #NaturgeWINn:Das große Summen: zwischen Bienen, Hummeln und Hornissen Teil 2 der neuen Artikelreihe #NaturgeWINn:Das große Summen: zwischen Bienen, Hummeln und Hornissen

Kreis Holzminden (cs). Heute am 20. Mai ist zum ersten Mal überhaupt Weltbienentag. Die Vereinten Nationen haben diesen Tag eingerichtet, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Bienenpopulationen weltweit immer weiter zurückgehen. Ein mancher mag vielleicht denken, dass das gar kein großes Problem sei. Doch der Rückgang an Bienen hat schwerwiegende Folgen für unsere Ernährungssicherheit. Denn das kleine Nutztier bestäubt rund 80% unserer Nutzpflanzen und viele Wildpflanzen. So ist jeder dritte Bissen, den wir machen, erst durch die Arbeit von Milliarden von Bienen möglich.

Warum gehen die Populationen an Bienen zurück?

Weltweit sterben Bienenvölker. In einigen Regionen mehr als in anderen. Warum das Bienensterben regionale und globale Unterschiede aufweist, ist noch nicht abschließend geklärt. Allerdings ist die sogenannte „Varroa-Milbe“, die aus Asien eingeschleppt wurde, Schuld an dem Tod vieler Bienen. Bislang gibt es noch kein schonendes Mittel, mit dem die Imker ihre Völker retten können. Lediglich mit Ameisensäure oder Milchsäure wird versucht dem Parasiten entgegenzuwirken – nicht immer mit Erfolg.

Auch Pflanzenschutzmittel, die zur Saatgutbehandlung und –reinigung genutzt werden, schaden den Bienen. Laut einem Bericht der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit wirke das Mittel zwar nicht unmittelbar tödlich auf die Bienen, jedoch verlieren die Tiere ihre Orientierung und finden nicht mehr in den Bienenstock zurück.

Insektenhotel bauen – Artenvielfalt steigern

Seit einiger Zeit sieht man sie immer öfter: Nistkästen im Freien, die Insekten ein Zuhause bieten sollen. Denn: Die Tiere haben durch die Intensivierung unserer Landschaft viele ihrer bisherigen Lebensräume verloren.

Die Insektenhotels sind nicht nur interessant und schön anzusehen, sondern dienen auch einem Zweck. Sie liefern einen wichtigen Beitrag zur Natur und zur Erhaltung der heimischen Insektenwelt. Damit sich alle Bewohner im Insektenhotel besonders wohl fühlen, gilt es einige Dinge zu beachten. Das Hotel sollte nur aus natürlichem Material gefertigt werden und in der Nähe von Büschen, Bäumen und Blumen errichtet werden. Ein Insektenhotel kann im Fachhandel erworben oder selbst gebaut werden. Das Internet ist voll von Bauanleitungen für die unterschiedlichsten und kreativsten Insektenhotels. Warum nicht Gastgeber werden für eine Vielzahl von summenden Nutztieren?

Bewohner des Insektenhotels

Je nach Bauart und verwendeten Materialen sind die unterschiedlichsten Insekten in der Nisthilfe anzutreffen. Neben zahlreichen Bienenarten, wie der Maskenbiene, der Pelzbiene oder der Hummel, können auch Schmetterlinge im Insektenhotel Unterschlupf finden. Marienkäfer, Schwebfliegen, Ölkäfer und Netzflügler können ebenfalls Bewohner des Insektenhotels sein.

Schon gewusst?

Laut den physikalischen Gesetzen kann die Hummel eigentlich nicht fliegen. Denn eine durchschnittliche Hummel hat eine Flügelfläche von 0,7 cm² und wiegt 1,2 Gramm. Nach dem Gesetz der Aerodynamik soll es völlig unmöglich sein bei diesem Verhältnis zu fliegen. So hat es angeblich ein Wissenschaftler in den 1930er Jahren errechnet. Doch was der Aerodynamiker nicht bedacht hatte: Im Gegensatz zum Flugzeug hat die Hummel bewegliche Flügel und genau dort liegt ihr Geheimnis.

Die Flügel der Hummel schlagen bis zu 200mal in der Sekunde und drehen und winden sich dabei. So erzeugen die Hummelflügel auch Luftwirbel, welche dann einen Auftrieb erzeugen. Fast wie bei einem Tornado: Die Luftwirbel saugen die Flügel der Hummel in die Höhe. So fliegt die Hummel also doch. Vielleicht sogar auch bald ins neu eröffnete Insektenhotel bei dir im Garten?

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