Hameln/Holzminden (red). Nach einem Hinweis auf eine möglicherweise bewaffnete Person hat die Polizei am Freitagabend, 29. Mai 2026, umfangreiche Fahndungsmaßnahmen in Hameln eingeleitet. Gegen 20.10 Uhr war bei der Polizei die Meldung eingegangen, dass an der Bushaltestelle an der Rattenfängerhalle in Hameln ein Mann mit einer augenscheinlichen Langwaffe gesehen worden sein soll. Zudem soll die Person zuvor geäußert haben, Menschen töten zu wollen.
Polizei leitet Fahndung ein
Aufgrund der Schilderung reagierte die Polizei umgehend und verstärkte die Einsatzmaßnahmen im Stadtgebiet. Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf einen 32-jährigen Mann, der bereits gegen 17.30 Uhr im Stadtgebiet von Holzminden kontrolliert worden war. Dabei hatten Polizeikräfte ein Gewehr festgestellt, das eindeutig als Spielzeugwaffe zu erkennen gewesen sei.
Strafverfahren gegen 32-Jährigen
Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass es sich bei der in Hameln gemeldeten Person und dem zuvor in Holzminden kontrollierten Mann um dieselbe Person handelt. Die zeitlichen Abläufe konnten nach Polizeiangaben nachvollzogen und verifiziert werden.
Gegen den 32-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten eingeleitet. Für die Dauer der Fahndungsmaßnahmen waren verstärkt Polizeikräfte im Stadtgebiet im Einsatz. Die Ermittlungen dauern an.