Holzminden (red). Die unabhängige Rating-Plattform CDP hat Symrise für seine Nachhaltigkeitsleistungen ausgezeichnet. Im aktuellen CDP-Rating 2025 erhielt das Unternehmen die Note A- in den Kategorien Klimawandel und Wassersicherheit sowie ein B in der Kategorie Wald. Bewertet werden Transparenz und Qualität der offengelegten Umweltdaten. Die Ergebnisse bescheinigen Symrise ein hohes Maß an Offenheit und ein kontinuierliches Engagement für nachhaltiges Wirtschaften.
Hohe Bewertungen im globalen Vergleich
Im Rahmen der Bewertung analysierte CDP weltweit mehr als 23.100 Unternehmen. Mit dem A- im Bereich Klimawandel zählt Symrise zu den besten 7 Prozent der berichtenden Unternehmen. In den Kategorien Wald und Wasser erreicht das Unternehmen ebenfalls Spitzenplatzierungen und gehört zu den besten 8 beziehungsweise 11 Prozent weltweit. Die Bewertungen zeigen, dass Symrise konkrete Maßnahmen umsetzt und seine Nachhaltigkeitsstrategie kontinuierlich weiterentwickelt.
Bedeutung der CDP-Ratings für Wirtschaft und Investoren
CDP-Ratings dienen Unternehmen, Kunden und Investoren als Orientierungshilfe, um komplexe Umweltinformationen besser einordnen zu können. Kunden erhalten extern geprüfte Kennzahlen für eigene Produktkennzeichnungen, während Investoren Einblicke in klima- und naturbezogene Risiken und Chancen gewinnen. Für Symrise stellen die Ergebnisse einen objektiven Maßstab für die strategische Ausrichtung dar und liefern zugleich Hinweise auf weitere Handlungsfelder, etwa im Bereich des Waldschutzes entlang globaler Lieferketten.
Nachhaltigkeitsstrategie mit internationalem Fokus
„Wir schätzen diese Ergebnisse sehr, da sie unsere Leistung würdigen und uns wertvolle Impulse geben, wie wir unser verantwortungsvolles Handeln für die Umwelt weiterentwickeln können“, sagte Dr. Isabella Tonaco, Chief Sustainability Officer bei Symrise. Das A- für Klima und Wasser zeige, dass die Nachhaltigkeitsstrategie Wirkung entfalte. Das B für den Schutz der Wälder unterstreiche zugleich, dass der verantwortungsvolle Umgang mit Waldökosystemen entlang komplexer Lieferketten einen kontinuierlichen Einsatz aller beteiligten Akteure erfordere.
Dr. Tonaco verwies in diesem Zusammenhang auf verschiedene Engagements des Unternehmens, darunter nachhaltige Vanilleprogramme in Madagaskar, Kooperationen auf den Philippinen zur nachhaltigen Kokosnussbeschaffung sowie Projekte im brasilianischen Amazonasgebiet. Zudem arbeitet Symrise mit der Deutschen Bank an der Entwicklung einer neuen Klasse von Emissionszertifikaten zum Schutz der Regenwälder und unterstützt Initiativen der We Mean Business Coalition im Rahmen der COP 30.
Blick auf künftige Maßnahmen
Nach Angaben des Unternehmens hilft die sich weiterentwickelnde Methodik des CDP-Benchmarks dabei, eigene Maßnahmen regelmäßig zu überprüfen und anzupassen. Für die Zukunft plant Symrise unter anderem, Programme zur regenerativen Landwirtschaft auszubauen, das Wassermanagement an Standorten mit Wassermangel zu intensivieren, die Zusammenarbeit mit strategischen Lieferanten fortzusetzen und den Einsatz erneuerbarer Energien weiter zu erhöhen. Ziel sei es, Transparenz konsequent in konkretes Handeln zu übersetzen und Kunden bei der Entwicklung nachhaltigerer Produkte zu unterstützen.
Foto: Symrise