Holzminden (red). Im Rahmen des Projektes Stadtradeln hat Stiebel Eltron 0,02 Euro pro mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer gespendet. Die Mitarbeiter des Unternehmens waren aufgerufen, gemeinnützige Unternehmen im Landkreis als Spendenempfänger vorzuschlagen. 

Der Förderverein Pfadfinderbezirk Homburg e.V (500,- Euro), der Ortsverband Holzminden der Johanniter-Unfallhilfe e.V. (1.000,- Euro) und die Rehabilitationseinrichtung Neues Land e.V. aus Deensen (500,- Euro) haben Geld von Stiebel Eltron erhalten. „Gern haben wir uns am Projekt Stadtradeln beteiligt. Von 3. bis 23. Juni konnten die Holzmindener Fahrrad-Kilometer für ihren Landkreis sammeln. Wir hatten 0,02 Euro pro Kilometer zugesagt, bis zu einer maximalen Gesamtsumme von 2.000 Euro – die wurde problemlos erreicht“, freut sich Henning Schulz, Pressesprecher Stiebel Eltron. 

Spende kommt dem Ehrenamt zugute

„Die Institutionen haben unsere Mitarbeiter vorgeschlagen. Einzige Voraussetzung war, dass es gemeinnützige Institutionen im Landkreis sein müssen“, erklärt Schulz. Sebastian Multhoff von den Johannitern Holzminden freut sich über die Spende zur richtigen Zeit: „Im Ehrenamt haben wir aktuell große Probleme – nach der Zeit im Lockdown haben Viele neue Prioritäten gesetzt oder bemerkt ‚Es geht auch ohne‘. Wir von den Johannitern haben unsere Kollegen immerhin noch bei verschiedenen Einsätzen sehen können“, berichtet er. Der Pfadfinder-Förderverein musste hingegen seine Jugendarbeit fast komplett auf Eis legen. „Einige administrative Dinge im Hintergrund konnten noch erledigt werden. Aber unser Konzept ist: ‚Jugend führt Jugend‘. Das konnten wir während der letzten Monate gar nicht umsetzen. Wir hoffen auf ein Zeltlager im Herbst.“ Auch die Rehabilitationseinrichtung „Neues Land“ steht pandemiebedingt vor Herausforderungen. „Um unsere 17 Bewohner angemessen zu betreuen, sind wir auf ehrenamtliche Helfer angewiesen“, berichtet Gregor Then. 

Die drei Institutionen freuen sich immer über neue Mitglieder und Helfer, die sich engagieren möchten. Nur so sei eine gute Arbeit möglich.

Foto: Stiebel