Holzminden/Münden (red). In der Regionsoberliga der Männer, Staffel Süd, kommt es am Samstag, 14. Januar, zum unangefochtenen Spitzenspiel der Liga. Um 16.30 Uhr trifft Tabellenführer HSG Solling auswärts auf die TG Münden II. Für die Sollinger ist es zugleich das erste Pflichtspiel nach der Winterpause.
Die Ausgangslage verspricht Hochspannung. Die HSG Solling führt die Tabelle derzeit mit neun Siegen und einer Niederlage an. Die TG Münden II belegt aktuell Rang zwei, hat jedoch zwei Spiele weniger absolviert und alle acht bisherigen Partien gewonnen. Damit treffen die beiden formstärksten Mannschaften der Liga direkt aufeinander.
Trainer Kai Stiebenz blickt der Partie mit großer Vorfreude entgegen. „Mit voller Kapelle zum ungeschlagenen Tabellenprimus nach Münden. Wir reisen mit dem Bus an und haben somit auch unsere treuen Fans an Bord“, erklärt Stiebenz vor dem Duell. Die Unterstützung von den Rängen soll dem Team zusätzlichen Rückhalt geben.
Stimmung nach der Winterpause auf hohem Niveau
Innerhalb der Mannschaft herrscht laut Trainer eine besondere Atmosphäre. „Die Stimmung ist nach Weihnachtsgans und Silvesterknallerei auf einem unbeschreiblich hohen Level, meine Jungs brennen auf das Spiel in Münden“, so Stiebenz. Entsprechend klar formuliert er auch die Marschroute für das Spitzenspiel. „Wir reisen nicht als Punktelieferant an.“
Personell kann die HSG Solling nahezu aus dem Vollen schöpfen. Eine Ausnahme gibt es jedoch. „Ich habe den kompletten Kader mit einer sehr schwer wiegenden Ausnahme zur Verfügung. Mein Top-Allrounder Tim Hellwig wird uns leider mindestens zwei Monate fehlen“, erklärt der Coach. Ansonsten wurde zuletzt mit mehr als 14 Spielern trainiert.
Solling reist selbstbewusst zum Tabellenzweiten
Trotz des Ausfalls zeigt sich die HSG Solling selbstbewusst. „Wir sind heiß und wollen den Sieg“, stellt Stiebenz klar. Gleichzeitig kündigt er Veränderungen im Aufgebot an. „Im Kader wird es Überraschungen geben.“
Das Spitzenspiel verspricht nicht nur aufgrund der Tabellenkonstellation besondere Brisanz. Beide Teams haben ihre Ambitionen in der laufenden Saison eindrucksvoll unterstrichen. Wer am Samstag als Sieger vom Feld geht, setzt ein deutliches Signal im Titelrennen der Regionsoberliga Männer Süd.
Foto: HSG Solling