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Mittwoch, 24. Juni 2026 Mediadaten Fankurve
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Holzminden/Einbeck (red). Wildes Plantschen zwischen Weser und Solling – wo Freibadpommes nach Sommer schmecken: Zwischen Weserbergland und Solling liegen noch jene Orte, an denen der Sommer nach Chlor, Sonnencreme und knusprigen Freibadpommes riecht. Die Bäderlandschaft der Region verbindet Retro-Charme mit modernen Angeboten – vom Natursee bis zum Sprungturmklassiker. Ein Streifzug durch eine Gegend, die Lust auf den Sprung ins kühle Nass macht.

Holzminden – zwischen Weserblick und 10-Meter-Turm

Das Freibad Holzminden liegt direkt am Weserufer – ein Standort, der schon beim Ankommen Urlaubsgefühle weckt. Die 15-Meter-Breitrutsche, Wasserkanonen, Sprudelliegen und Massagedüsen bringen Bewegung ins Nichtschwimmerbecken, während das Springerbecken mit 1-, 3-, 5- und 10-Meter-Anlage sportliche Herausforderungen bietet. Neu ist die große Markise über dem Kleinkinderbecken, die an heißen Tagen für Schatten sorgt. Die Liegewiese erstreckt sich über rund 16.000 Quadratmeter – genug Platz für Ruhe, Picknickdecken und Sommergefühle.

Polle – Rutschen, Burgflair und viel Platz zum Spielen

In Polle wird das Freibad zum kleinen Abenteuerpark. Die Anlage liegt idyllisch im Grünen, und der thematisch gestaltete Rutschenturm erinnert an die Poller Burg. Die 3,5-Meter-Rutsche ist zwar nicht die längste der Region, aber definitiv eine der charmantesten. Dazu kommen ein erneuertes Fußballfeld, ein Volleyballplatz, Spielgeräte, Outdoor-Umkleiden im Leuchtturmstil und eine große Wasserfläche von fast 1.000 Quadratmetern. Eine barrierefreie Ausstattung – von der Beckeneinstiegshilfe bis zum Schwimmrollstuhl – sorgt dafür, dass wirklich alle mitmachen können.

Stadtoldendorf – beheizt, vielseitig und mit Blick auf den Holzberg

Das Freibad Stadtoldendorf liegt am Stadtrand und bietet drei Becken mit konstant rund 23 Grad Celsius Wassertemperatur. Das Schwimmerbecken mit sechs Bahnen, das große Nichtschwimmerbecken mit Rutsche und das Kinderplanschbecken mit Wasserpilz und Sonnensegel machen das Bad zu einem Ort für Familien und Sportler gleichermaßen. Auf der 4.500 Quadratmeter großen Liegewiese gibt es Sonnenliegen, Schirme, ein Bodentrampolin, Beachvolleyball und einen Bolzplatz. Ein Kiosk sorgt für Stärkung zwischendurch.

Uslarer Badeland – ganzjährig geöffnet

Das Uslarer Badeland ist die wetterfeste Alternative in der Region. Mit Sportbecken, Nichtschwimmerbereich, Babybecken und einer mehr als 80 Meter langen Rutsche bietet es das ganze Jahr über Badespaß. Ruhebereich und Sonnenterrasse schaffen Raum zum Entspannen, und die Öffnungszeiten sind klar strukturiert – ideal für regelmäßige Schwimmerinnen und Schwimmer.

Eschershausen – Mineralwasserfreibad

Das Mineralwasserfreibad Eschershausen nutzt Wasser aus der nahegelegenen Quelle des Salzbaches für den Badebetrieb. Das 50-Meter-Becken mit Sprunganlage, ein Nichtschwimmerbereich mit Rutsche sowie ein Babybecken bieten Angebote für unterschiedliche Altersgruppen. Eine großzügige Liegewiese mit Baumbestand und ein Kiosk ergänzen die Anlage.

Markoldendorf – ein klassisches Dorfbad

Das Freibad öffnet werktags am Nachmittag, am Wochenende früher – ideal für spontane Besuche nach Feierabend oder für Familienausflüge. Ein klassisches Dorfbad, das vor allem eines bietet: unkomplizierten Badespaß und kurze Wege zwischen Becken, Wiese und Kiosk.

Delligsen – Freibad mit Freizeitangebot

Das Freibad in Delligsen bietet ein 50-Meter-Becken mit separatem Nichtschwimmerbereich, eine 12 Meter lange Edelstahlrutsche sowie ein Planschbecken mit Wasserspeier und Wasserpilz. Für Kinder stehen zudem Sandkiste, Matschecke, Rutsche, Wippe und Spielhaus bereit. Ergänzt wird das Angebot durch Beachvolleyballplatz, Bolzplatz, Kegelbahn, Tischtennisplatte, Basketballplatz und Minigolf. Eine Cafeteria mit Sonnenterrasse rundet den Besuch ab.

Bodenfelde – drei Becken, ein Sommergefühl

Das Schwimmerbecken bietet eine 50-Meter-Bahn und eine Sprunganlage mit 5-Meter-Plattform, 3-Meter-Brett und zwei 1-Meter-Brettern. Im Nichtschwimmerbecken sorgt eine 11 Meter lange Rutsche für Tempo. Das Planschbecken für die Kleinsten ist flach, in zwei Stufen angelegt und wird von zwei Sonnensegeln angenehm beschattet. Für Kinder gibt es zusätzlich eine Matschanlage und einen Sandkasten, für Aktive ein Beachvolleyballfeld und eine Tischtennisplatte. Die 11.000 Quadratmeter große Liegewiese mit schattigen Bäumen sorgt für den typischen Kultfaktor.

Hilsbad Hohenbüchen – ein Klassiker mit Geschichte

Seit 1960 gehört die markante 3,1-Meter-Rutsche zum Hilsbad wie der Sommer selbst. Viele kennen sie noch aus ihrer Kindheit – und bringen heute ihre Kinder mit. Das Bad bietet sechs 25-Meter-Bahnen, ein großes Schwimmerbecken mit bis zu 3,6 Metern Tiefe und ein liebevoll gestaltetes Kinderbecken mit Sonnensegel. Auf der 4.000 Quadratmeter großen Liegewiese findet jeder ein schattiges Plätzchen. Der Imbiss „Badepause“ setzt auf regionale Produkte – Pommes, Eis und Snacks gibt es auch in vegetarischen und veganen Varianten.

Freizeitsee Schönhagen – Naturbad ohne Eintritt

Wer lieber im Naturwasser schwimmt, findet am Freizeitsee Schönhagen einen ruhigen, grünen Rückzugsort. Das Bad ist frei zugänglich und wird über eine Pflanzenfilteranlage gereinigt – ganz ohne Chemie. Liegewiese, Spielmöglichkeiten und ein Campingplatz mit Biergarten und Imbiss machen den See zu einem entspannten Ausflugsziel für Familien und Naturfreunde.

Badesee Lauenberg – ein stiller Ort für Naturfreunde

Zwischen Wiesen und dem kleinen Flusslauf der Diesse liegt der Badesee Lauenberg – ein Schwimmteich, der ganz ohne Chemie auskommt und sich als ökologisches System selbst reinigt. Der See ist überschaubar, aber vielseitig: Schwimmer-, Nichtschwimmer- und Kinderbereich sind klar voneinander getrennt. Zum Gelände gehören außerdem ein Jugendzeltlagerplatz sowie eine Wohnmobilanlage, die den See auch für kleine Wochenendauszeiten attraktiv machen.

Fazit – ein Sommer, viele Lieblingsorte

Ob Rutschenturm, Natursee, beheiztes Becken oder 10-Meter-Sprung: Zwischen Weser und Solling findet jeder seinen Platz am Wasser. Und irgendwo zwischen Pommesduft, nassen Handtüchern und dem ersten Sprung ins Becken entsteht genau das, was viele suchen – ein Sommer, der an früher erinnert und doch ganz im Heute ankommt.

Foto: Florian Spieker

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