Halle (red). Wie schnell Rauch gefährlich werden kann und warum ein richtig abgesetzter Notruf im Ernstfall entscheidend ist, haben 22 Kinder der Grundschule Halle bei der Brandschutzerziehung der Feuerwehr Halle gelernt. An zwei Tagen übten die beiden 3. Klassen gemeinsam mit den Einsatzkräften wichtige Grundlagen für den sicheren Umgang mit Feuer und das richtige Verhalten im Brandfall.
Vom Notruf bis zur Schutzausrüstung
Am Montag, 27. April, besuchte die Feuerwehr Halle die Grundschule. Dort ging es zunächst um die Aufgaben der Feuerwehr, die persönliche Schutzausrüstung und die Frage, wie sich Kinder im Brandfall richtig verhalten. Auch das Absetzen eines Notrufs wurde besprochen, erläutert und geübt.
Ein besonderer Programmpunkt war das richtige Anzünden einer Kerze mit einem Streichholz. Bevor die Kinder selbst aktiv wurden, erklärten die Feuerwehrkräfte die wichtigsten Sicherheitsregeln. Anschließend durften die Schülerinnen und Schüler das Gelernte praktisch anwenden. Am Ende bestanden alle 22 Kinder ihren „Streichholzführerschein“.
Rauch breitet sich schneller aus, als viele denken
Am Mittwoch, 29. April, besuchten die Klassen das Gerätehaus der Feuerwehr Halle. Nach einer kleinen Führung demonstrierten die Einsatzkräfte anhand eines Brandhauses, wie sich Rauch ausbreitet, wie er sich verhält und welches Verhalten im Ernstfall wichtig ist. Dadurch wurde für die Kinder anschaulich, warum Ruhe, richtiges Handeln und ein schneller Notruf so wichtig sind.
Im Anschluss führten die Kinder kleine Experimente durch. Außerdem durfte jedes Kind ein Feuer mit der Kübelspritze löschen. Zum Abschluss standen die Feuerwehrfahrzeuge im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler konnten sie genau anschauen, sich die Ausstattung erklären lassen und anschließend eine kleine Runde mitfahren.
Die Feuerwehr Halle zeigte sich erfreut über die beiden gemeinsamen Tage und bedankte sich bei der Grundschule Halle dafür, dass die Brandschutzerziehung jedes Jahr gemeinsam durchgeführt werden kann.



Fotos: Feuerwehr Halle/Beckmann