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Mittwoch, 08. April 2026 Mediadaten Fankurve
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Lauenförde (red). Der Flecken Lauenförde setzt einen bedeutenden Schritt für die Energiezukunft der Region: Am 16. April entscheidet der Gemeinderat über den Bebauungsplan für eine geplante Batteriespeicheranlage der Firma Statera Energy Germany in der Nähe des Umspannwerks Würgassen.

Die Anlage soll mindestens 250 Megawatt Strom speichern und damit das Stromnetz stabilisieren, Ausfälle abfedern und die Nutzung erneuerbarer Energien in der Region fördern. „Dieses Projekt ist ein zentraler Baustein für eine sichere und zukunftsfähige Energieversorgung in unserer Gemeinde und der gesamten Samtgemeinde Boffzen“, betonen Gemeindedirektor Philip Becker und Ortsbürgermeister Werner Tyrasa.

Da die Anlage nicht automatisch genehmigt werden kann, ist die Aufstellung eines Bebauungsplans notwendig. Parallel wird die Samtgemeinde Boffzen den Flächennutzungsplan anpassen, um die rechtlichen Voraussetzungen für das Projekt zu schaffen.

Bedeutung für Energieversorgung und Infrastruktur

„Statera Energy entwickelt, betreibt und unterhält Batteriespeicher als Schlüsseltechnologie für die flexible Stromversorgung, insbesondere bei schwankender Verfügbarkeit von Solar- und Windenergie. Unsere Anlagen gleichen saisonale Unterschiede zwischen Energieangebot und -nachfrage aus“, erklärt Alexander Eickenhorst, Projektentwickler bei Statera Energy Germany.

Wirtschaftliche Bedeutung für die Region

Das Projekt hat auch eine große wirtschaftliche Relevanz: Geplant sind Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe, die möglichst über lokale Unternehmen in Planung, Bau und Betrieb umgesetzt werden sollen. Nach Abschluss der Bauleitplanung ist ein Baubeginn Mitte 2027 vorgesehen, die Inbetriebnahme im zweiten Quartal 2029. Ab diesem Zeitpunkt könnten zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen für Lauenförde generiert werden.

Becker und Tyrasa betonen: „Mit dem Batteriespeicher stärken wir nicht nur die regionale Energieversorgung, sondern schaffen auch neue Chancen für die lokale Wirtschaft und nachhaltige Einnahmeverbesserungen – besonders in Anbetracht der angespannten Haushaltslage unserer Kommune.“

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