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Dienstag, 31. März 2026 Mediadaten Fankurve
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Bevern (awin). Im Sportheim in Bevern ist am Montagabend die Auftaktveranstaltung der Initiative „Dorfhilfe mit Herz“ über die Bühne gegangen. Rund 30 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer kamen in den Räumlichkeiten des MTV zusammen, um sich über die neuesten Entwicklungen zu informieren. Ziel der Initiative ist es, Menschen aus Bevern und Lobach im Alltag unbürokratisch, ehrenamtlich und mit Herz zu unterstützen.

Willi Ostermann, der das Projekt ins Leben gerufen hat, führte durch den Abend. Er begrüßte die Anwesenden, verwies auf einige krankheitsbedingte Absagen und hob besonders die Teilnahme von Samtgemeindebürgermeister Thomas Junker sowie Bürgermeister Burkhard Dörrie hervor. Im Anschluss stellte sich der Vorstand von „Dorfhilfe mit Herz – Bevern“ vor. Neben Ostermann gehören Karsten Streicher, Carsten Reinecke und Volker Lönneker dem Vorstand an, Lönneker übernimmt dabei die Aufgabe des Schriftführers.

46 Ehrenamtliche haben sich bereits gemeldet

Seit der ersten Informationsveranstaltung am 19. November 2025 haben sich nach Angaben der Initiative 46 Helferinnen und Helfer gemeldet. Sie wollen sich bei „Dorfhilfe mit Herz – Bevern“ engagieren oder die Arbeit unterstützen, um hilfebedürftigen Menschen vielfältig zur Seite zu stehen. Auch Gewerbetreibende, örtliche Vereine, die Samtgemeinde, der Flecken Bevern sowie weitere Einrichtungen haben Unterstützung zugesagt.

Ostermann berichtete zudem von ersten Einsätzen. Die Initiative sei bereits auf dem örtlichen Reiterhof aktiv gewesen und habe einen älteren Ortsbewohner beim Abbau eines Schranks unterstützt. „Diese Initiative ist etwas Neues. Wir wissen noch nicht, in welche Richtung sie sich entwickeln wird. Aber wir freuen uns, dass sie so langsam mit Leben gefüllt wird“, zeigte sich Reinecke zufrieden mit dem Start. Das Ziel bleibe weiterhin, wie bereits im November angekündigt, unverändert: Menschen aus Bevern und Lobach sollen einander helfen. Zugleich betonte der Vorstand, dass keinem Gewerbetreibendem Arbeit streitig gemacht werden solle. „Wir wollen dem Ort und den Bürgern ein bisschen etwas zurückgeben“, so Ostermann.

Sichtbarkeit, Organisation und Förderung im Fokus

Im Verlauf des Abends wurde das Protokoll der Versammlung vom 19. November verlesen. Außerdem stellte die Initiative neue Flyer und Plakate vor, mit denen „Dorfhilfe mit Herz“ sichtbarer werden soll. Darin sieht der Vorstand eine der zentralen Aufgaben für die kommende Zeit. „Wir müssen die Menschen im eigenen Umfeld fragen, ob sie Hilfe benötigen. Viele werden sich das vermutlich nicht trauen. Wir sind nicht nur Helfer, sondern auch Multiplikatoren, um die Idee in die Öffentlichkeit zu tragen“, sagte Lönneker. Als mögliche Gelegenheit für mehr Präsenz wurde ein Infostand beim Frühlings-Reitturnier in Zusammenarbeit mit der ZDE genannt.

Auch organisatorische Fragen nahmen breiten Raum ein. Diskutiert wurde unter anderem, wie mit möglichen Spenden und Trinkgeldern umgegangen werden soll und wie sich geleistete Arbeitsstunden in den einzelnen Projekten erfassen lassen. Zudem wurde festgelegt, dass grundsätzlich immer mindestens zwei Helfer zu einem Einsatz aufbrechen sollen. Lönneker erläuterte darüber hinaus Möglichkeiten, Fördergelder für ehrenamtliche Arbeit einzuwerben. Entsprechende Anträge seien bereits gestellt, teilweise gebe es auch schon Zusagen. „Die ganze Initiative soll mit so wenig organisatorischen Aufwand und Verwaltung wie möglich geführt werden“, so Reinecke.

Auch junge Menschen sollen eingebunden werden

Ein weiteres Thema war die Gewinnung junger Menschen für die Initiative. Als möglicher Anreiz wurde über ein Zertifikat gesprochen, das ehrenamtliches Engagement dokumentieren und später Bewerbungen beigefügt werden könnte. Ein ähnliches Modell sei beim MTV Bevern bereits in der Vergangenheit genutzt worden. Ein Mindestalter gibt es nach Angaben der Initiative nicht. Das jüngste Mitglied ist derzeit 14 Jahre alt. „Was wir genau alles leisten, wissen wir heute noch gar nicht. Da kommt viel auf uns zu und auch für junge Menschen werden genug Tätigkeiten anfallen“, blickte Ostermann voraus.

Zum Abschluss der Versammlung lobte Bürgermeister Burkhard Dörrie das Projekt ausdrücklich. Bevor der Abend bei Häppchen und Getränken ausklang, sagte er: „Diese Initiative ist wieder ein Schritt, der Bevern nach vorne bringt. Danke an die vier Herren aus dem Vorstand und an alle, die dabei sind. Jetzt lasst uns nicht typisch Deutsch bereits im Vorfeld wieder zu viele Bedenken äußern, sondern einfach anfangen.“

Fotos: awin

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