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Samstag, 21. März 2026 Mediadaten Fankurve
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Bodenwerder (red). Auf dem Mühlenberg oberhalb der B83 sind wichtige Vorarbeiten am Senator-Meyer-Denkmal abgeschlossen worden. In den vergangenen Tagen wurde das Gelände gesichert und für die bevorstehenden Sanierungsmaßnahmen vorbereitet. Dabei ist auch der verbliebene, stark beschädigte Turm abgetragen worden. Die Gebäudewirtschaft des Landkreises habe damit eine zentrale Grundlage für die weiteren Schritte geschaffen, erklärte Landrat Michael Schünemann.

Nach Angaben der Projektverantwortlichen habe zunächst die Beseitigung möglicher Gefahrenquellen im Vordergrund gestanden. Gleichzeitig seien Voraussetzungen geschaffen worden, um den Untergrund eingehend zu untersuchen. Kreisbaurat Ralf Buberti betonte, diese Untersuchungen seien entscheidend für die Planung der kommenden Bauabschnitte, da sie Erkenntnisse über Tragfähigkeit und Beschaffenheit des Geländes lieferten.

Besucherzugang bleibt erhalten

Trotz der laufenden Maßnahmen soll die Anlage weiterhin zugänglich bleiben. Insbesondere die Aussichtsplattform werde über die Sommermonate geöffnet sein und bleibe damit ein Anziehungspunkt für Einheimische sowie Touristinnen und Touristen. Erst im Herbst sollen die weiterführenden Bauarbeiten beginnen.

Ein zentrales Element der geplanten Neugestaltung ist die Errichtung eines Obelisken im Zentrum der Anlage. Die Idee dazu sei von Landrat Schünemann und Kreisbaurat Buberti entwickelt worden, nachdem der frühere Turm – die sogenannte „Zigarre“ aus dem frühen 20. Jahrhundert – baulich nicht mehr zu erhalten gewesen sei. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der früheren Interessengemeinschaft sowie einem Nachfahren des Senators sei beschlossen worden, zum 100-jährigen Jubiläum eine neue, angemessene Lösung für den Aussichtspunkt zu schaffen. Nach aktuellem Stand gehe der Landkreis davon aus, dass eine Fertigstellung im kommenden Jahr möglich sei.

Parallel arbeite das Planungsteam am finalen Entwurf, der in den nächsten Monaten mit den beteiligten Gemeinden abgestimmt werden solle. Ziel sei eine tragfähige Lösung, die sowohl den historischen Charakter des Denkmals berücksichtige als auch heutigen Anforderungen an Sicherheit und Nutzung gerecht werde.

Mit dem Abschluss der Sicherungsarbeiten sei nun der Weg für die nächsten Schritte geebnet, hieß es aus dem Landkreis. Damit verbinde sich die Hoffnung, das Senator-Meyer-Denkmal langfristig zu erhalten und zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

Foto: Landkreis Holzminden

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