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Dienstag, 10. März 2026 Mediadaten Fankurve
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Landkreis Holzminden (red). Im Landkreis Holzminden ist erstmals seit Beginn des aktuellen Geflügelpestgeschehens im vergangenen Herbst ein Fall der Vogelgrippe bei einem wildlebenden Vogel nachgewiesen worden. Unterhalb der Ortschaft Fürstenberg in Wesernähe wurde bei einem verendet aufgefundenen Bussard das Geflügelpestvirus festgestellt.

Der Kadaver war von Mitarbeitenden des Veterinäramtes des Landkreises Holzminden geborgen und zur Untersuchung an das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) nach Hannover übergeben worden. Dort fiel das Untersuchungsergebnis positiv aus. Die abschließende Bestätigung durch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) steht noch aus.

Veterinäramt rät zur Vorsicht

Bereits vor drei Wochen war bei zwei verendeten Schwänen an einem Teich in Wesernähe bei Beverungen im Kreis Höxter Geflügelpest nachgewiesen worden. Nach Einschätzung des Veterinäramtes ist die Gefahr einer möglichen Ansteckung von Hausgeflügel weiterhin nicht gebannt.

„Vorsicht bleibt weiterhin geboten“, erklärt Dr. Anke Rothe, Leiterin des Veterinäramtes des Landkreises Holzminden. Insbesondere Geflügelhaltende in Wesernähe sollten ihre Tiere vorsorglich weiterhin aufgestallt halten, um Kontakte mit Wildvögeln oder deren Ausscheidungen zu vermeiden.

Alle Geflügelhaltenden sind zudem gesetzlich verpflichtet, strikte Hygieneregeln einzuhalten. Dazu gehören unter anderem saubere Hände sowie separates Schuhwerk für den Stallbereich, um eine mögliche Einschleppung des Virus zu verhindern.

Hinweise für die Bevölkerung

Für die allgemeine Bevölkerung gilt die Ansteckungsgefahr nach Einschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts als sehr gering. In Deutschland ist bislang kein Fall einer Infektion beim Menschen bekannt geworden.

Dennoch sollten Bürgerinnen und Bürger krank wirkende oder tote Wildvögel nicht anfassen und Haustiere von ihnen fernhalten. Handelt es sich um wildlebende Wasservögel, Reiher, Kraniche, Greifvögel oder Rabenvögel, sollte der Fund unter Angabe des Fundortes beim Veterinäramt des Landkreises Holzminden unter der Telefonnummer 05531/707347 gemeldet werden.

Aktuelle Informationen zur Geflügelpest stellt das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit online unter https://tierseucheninfo.niedersachsen.de bereit.

Foto: Symbolfoto

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