Holzen (red). Die Kreisvolkshochschule Holzminden bietet am Samstag, 14. März, eine Exkursion zum Thema „Zwangsarbeit im Hils“ an. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr und endet gegen 13 Uhr.
Den Auftakt bildet eine kurze Einführung im Dorfgemeinschaftshaus Holzen. Referent Marc Sprödefeld erläutert dort die historischen Hintergründe der Zwangsarbeit in der Region. Ein Modell des ehemaligen Konzentrationslagers neben der damaligen Försterei in Holzen veranschaulicht den Aufbau eines kleineren, von der SS bewachten Zwangsarbeiterlagers.
Stationen im Hils
Im Anschluss führt die Exkursion zu mehreren Orten im Hils, an denen sich noch Hinweise auf frühere Arbeitslager finden lassen. Zum Abschluss besuchen die Teilnehmenden den Lehrpfad des sogenannten Lenner Lagers.
Die Route umfasst die Stationen Dorfgemeinschaftshaus Holzen, das ehemalige KZ Holzen, den Greitberg sowie das Lenner Lager. Ein Teil der Strecke wird mit dem Auto zurückgelegt, der längere Abschnitt erfolgt zu Fuß. Die Veranstalter empfehlen wetterfeste Kleidung und geeignetes Schuhwerk.
Anmeldungen sind über die Geschäftsstelle der KVHS Holzminden per E-Mail an
Foto: Marc Sprödefeld