Landkreis Holzminden (red). Um Gefahren durch Waldbrände frühzeitig zu erkennen und im Ernstfall schnell und koordiniert handeln zu können, setzt der Landkreis Holzminden auf ein bewährtes System mit einem Kreiswaldbrandbeauftragten und mehreren Bezirksbeauftragten. Für den Bezirk 3 im nordwestlichen Kreisgebiet ist nun ein Wechsel vollzogen worden: Jürgen Klodzinski übernimmt die Aufgabe von Armin Bieneck, der das Amt nach drei Jahren abgegeben hat.
Während einer kleinen Feierstunde im Kreishaus dankte Landrat Michael Schünemann Armin Bieneck für dessen Unterstützung und Engagement. Zugleich überreichte er Jürgen Klodzinski die Bestellungsurkunde. Anwesend waren zudem der Kreiswaldbrandbeauftragte Christian Ridder, Kreisbrandmeister Michael Eisenbeis, Bereichsleiter Ralph Schwekendiek sowie Heinrich Hafner von der Unteren Waldbehörde des Landkreises.
Verantwortung für Ith, Vogler und Ottensteiner Hochebene
Der Landkreis Holzminden ist in drei Waldbrandbezirke gegliedert. Der Bezirk 3 umfasst das nordwestliche Gebiet mit großen Teilen des Iths, der Ottensteiner Hochebene und des Voglers. Die Waldbrandbeauftragten haben die Aufgabe, mögliche Gefahrenherde frühzeitig zu erkennen. Zudem halten sie als Zuarbeit für den Kreiswaldbrandbeauftragten unter anderem Übersichten über aktuelle Wegenetze auf dem neuesten Stand.
Der Kreiswaldbrandbeauftragte ist Mitglied des Katastrophenschutzstabes des Landkreises. Im Falle eines Waldbrandes übernimmt er auch die technische Einsatzleitung. In Niedersachsen werden die Aufgaben der Waldbrandbeauftragten von Forstbediensteten wahrgenommen.
Foto: Landkreis Holzminden