Stadtoldendorf (kp). Bereits Anfang des Jahres wurde bekannt, dass das Stadtfest „Homby“ auch in diesem Jahr abgesagt werden müsse. Als kleinen Hoffnungsschimmer brachte der Verein schließlich eine Art Oktoberfest als alternative Veranstaltung ins Spiel. Bereits einige Monate später konnten die Planungen nahezu abgeschlossen und das erste Oktoberwochenende (2. und 3. Oktober 2021) als Veranstaltungsdatum bestimmt werden.

„Wir freuen uns sehr, dass das Homby, wenn auch anders, endlich wieder stattfinden kann“, sagt die stellvertretende Vorsitzende Aline Schwannecke. Die sonst als „Stadtfest“ ausgerichtete Veranstaltung soll in diesem Jahr in den Lindenhof am Ballisgraben verlegt werden. „Wir werden das Ganze als Oktoberfest in klassisch bayerischer Tradition ausrichten“, sagt sie. Gehüllt in einem Oktoberfest-Gewand - so soll der Besucher den Lindenhof wahrnehmen. Dirndl und Tracht seien unter den Besuchern ebenso gern gesehen, sagt die stellvertretende Vereinsvorsitzende. „Wir werden aber niemanden abweisen, der "nur" in Jeans und Hemd gekleidet ist“, fügt sie mit einem Schmunzeln hinzu.

Samstag Disco, Sonntag Oktoberfest und Partyausklang

Den Partyauftakt sollen am Samstag, den 2. Oktober, ein DJ und eine Band machen. Starten wird am Abend DJ Bill mit einer Art Warm Up. Mit dem anschließenden Auftritt der Band "Enjoy" soll die Stimmung dann ihren Höhepunkt erreichen.
Der Sonntag soll vormittags, 10 bis 11 Uhr, mit dem Auftritt der Blaskapelle "Die Deichtiroler" und dem traditionellen Oktoberfest beginnen. Neben den üblichen Speisen und Getränken soll auch vor dem Lindenhof eine Imbissbude aufgestellt werden. Für einen stimmungsvollen Ausklang soll im Laufe des Sonntages auch DJ Tanzbär auflegen.

Abendkasse nicht ausgeschlossen

Auch für die Ausrichtung des „Homby Oktoberfestes“ wird es umfassende Hygieneauflagen geben. Wie umfangreich sie ausfallen werden, darüber soll zeitnah und rechtzeitig Auskunft gegeben werden. „Derzeit gehen wir davon aus, dass der Lindenhof auf circa 800 Personen ausgelegt ist und wir 400 Personen reinlassen dürfen“, sagt Aline Schwannecke. Für den Fall, dass im Kartenvorverkauf keine 400 Karten rausgehen, könne die Möglichkeit einer Abendkasse derzeit nicht ausgeschlossen werden.

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