Holzminden (red). Am frühen Dienstagvormittag erfolgte am Hafen noch die Bauabnahme. Anschließend verkündete Ralf Schwager die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts im Rahmen der Weserhotel-Erweiterung. „Es war der vielleicht schwierigste Teil“, sagt der Unternehmer über über den notwendigen Kanalumbau. „Das Abwasser auf einer Länge von über 100 Meter musste vom alten Kanal in die neuen Glasfaserrohre in einer Tiefe von 500 cm und einer Rohrstärke von 140 cm gepumpt werden“, erklärt er. Eigentlich waren für diesen Bauabschnitt drei Monate angesetzt, doch die Arbeiten verliefen so zügig, dass sie bereits nach knapp acht Wochen abgeschlossen werden konnten.

Bevor es jetzt weitergehen kann, wartet Ralf Schwager noch auf eine Genehmigung des Bebauungsplans. „Wir rechnen Ende Juli damit, so dass der nächste Bauabschnitt Anfang August beginnen kann“, sagt er. Geplant sei dann, knapp 100 Pfähle mehrere Meter in den Boden zu bohren, um wegen des Hochwasserschutzes das gesamte Gebäude auf Pfähle zu stellen. „Das soll bis Mitte September erledigt sein, so dass wir dann die Grundsteinlegung feiern können“, fügt er hinzu.

Mit dem Anbau ( eine Gesamtfläche von 2500 qm) soll sich die Hotelkapazität nahezu verdoppeln. Mit 35 Zimmern auf vier Etagen würde das Weserhotel über insgesamt 70 Zimmer verfügen. Als Highlight bezeichnet Ralf Schwager einen geplanten Event-Raum, der für Feierlichkeiten bis zu 150 Personen Platz bieten soll.

3,5 Millionen Euro Gesamtkosten hat der Unternehmer für die Hotel-Erweiterung eingeplant. Dass der Kostenrahmen eingehalten werde, da ist sich Ralf Schwager sicher. Fast genauso sicher ist er hinsichtlich des Zeitplans: „Wenn nichts dazwischen kommt, wollen wir Ende Mai 2022 die große Einweihung feiern.“ Damit läge man voll im Plan.