Eschershausen (mm). Ihren Beitrag zur Förderung des Schwimmsports wird das Mineralwasserfreibad in Eschershausen auch in diesem Jahr leisten - am kommenden Samstag, 12. Juni wird das Eschershäuser Freibad mit einigen Einschränkungen eröffnen. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass in dieser Badesaison das neue Planschbecken eingeweiht wird. "Unser Hygienekonzept wurde mit dem Gesundheitsamt abgestimmt und genehmigt. Es beeinhaltet die Öffnung alle drei Becken sowie die Öffnung der Rutsche und des Sprungturms. Wir freuen uns, dass der Zutritt derzeit ohne Test möglich ist - es kann aber auch passieren, dass bei steigenden Inzidenzzahlen wieder eine Testpflicht gelten wird, was wir nicht hoffen", dies teilten Badeaufsicht Saskia Haller und der 2. stellvertretende Vorsitzende Thorsten Öhls beim gestrigen Pressegespräch mit, die sich im gleichen Atemzug bei den ehrenamtlichen Helfer für die Mithilfe der Vorbereitung der Saison bedankten.

Montags ist Ruhetag – Eintrittspreise bleiben gleich

Das Freibad wird wöchentlich von Dienstag bis Sonntag geöffnet haben - montags ist aufgrund des Fehlens einer zweiten Badeaufsicht Ruhetag. Die Öffnungszeiten unterteilen sich hierbei in zwei Blöcke, die beide unter der Aufsicht von Saskia Haller beaufsichtigt werden, denn auch diesem Jahr wird es kein reguläres Frühschwimmen mit Freistellungserklärung geben. Das Frühschwimmen wird dienstags bis sonntags von 06.30 Uhr - 08.30 Uhr stattfinden. Nach einer Desinfektion wird das Bad nachmittags wieder öffnen. Hier haben sich die Öffnungszeiten ein wenig verändert. Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonntag hat das Bad nachmittags von 15 Uhr bis 19 Uhr geöffnet, am Mittwoch und Samstag hat das Bad von 15 – 20 Uhr auf - es sei denn, die Außentemperaturen betragen weniger als 18 Grad, dann bleibt das Bad nachmittags geschlossen.

An den Eintrittspreisen hat sich im Vergleich zum Vorjahr nichts geändert, sodass dieser sich bei erwachsenen auf 3 Euro und bei Kindern bzw. Jugendlichen auf 1,50 Euro beläuft. Bonuskarten können erworben werden, Jahreskarte gibt es auch in diesem Jahr nicht. Im Vorjahr erworbene Bonuskarten behalten auch in der Saison 2021 ihre Gültigkeit.

Auch in diesem Jahr finden keine Aqua- oder Schwimmkurse statt. Demzufolge werden auch keine Schwimmkurse oder das Aquajogging angeboten. "Schwimmabzeichen können aber weiterhin abgenommen werden", verspricht Haller. Ein Verleih von Bällen und weiteren Utensilien wird nicht stattfinden. Tauchringe und Spielzeug für das Planschbecken stehen aber zur Verfügung. Die Sprungtürme und die Rutsche sind geöffnet, können aber jederzeit von der Badeaufsicht geschlossen werden. Die Nutzung von den Sammelumkleiden und deren Duschen ist auch in diesem Jahr nicht möglich. Bänke neben den Schwimmerbecken dürfen lediglich als Ablagefläche von Handtüchern genutzt werden.

  

Wie darf in Eschershausen geschwommen werden?

Das Schwimmerbecken eröffnet und ist wie im Vorjahr auch mit Seilen in drei Schwimmbereiche, jeweils eine Doppelbahn, unterteilt. Die jeweiligen Schwimmbereiche dürfen gleichzeitig von maximalen 18 Personen genutzt werden, wodurch sich eine Gesamtzahl von 54 gleichzeitigen Schwimmern ergibt. Dies soll vor Ort mit Armbändern geregelt werden. Pro Schwimmbereich wird in einer Einbahnstraße geschwommen, sodass auch nur vereinzelt Startblöcke zum reinspringen ins Becken zur Verfügung stehen werden. Der mittlere Schwimmbereich ist als Tempobahn für die Sportschwimmer geplant. Jeder Schwimmabschnitt, außer die eben benannte Tempobahn, wird über einen eigenen Ein- und Ausgang verfügen. Im Nichtschwimmerbecken dürfen maximal 40 Personen gleichzeitig sein. Jede Person, die in das Schwimmer- bzw. Nichtschwimmerbecken betreten möchte, muss auch hier eines der vorhandenen Armbändern sichtbar anlegen und beim Verlassen des jeweiligen Beckens auch wieder zurücklegen. Das Planschbecken darf in markierten Bereichen von maximal 10 Personen genutzt werden. Die Eltern sind für die Einhaltung der Coronaauflagen verantwortlich.

Foto: Mineralwasserfreibad Eschershausen