Stadtoldendorf (red). Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ Am Donnerstag, 10. Juni 2021 um 19 Uhr präsentiert die Kreisvolkshochschule Holzminden in Stadtoldendorf einen lokalgeschichtlichen Vortrag zur Bedeutung der Familie Rothschild und ihrer Unternehmen für die Stadt. „Stadtoldendorf ist ein im fortwährenden Sinken begriffener Ort. Die jetzigen Verhältnisse bieten der Stadt für die Zukunft nur trübe Erwartungen dar“, schreibt 1833 der Notar Steinacker aus Holzminden. Doch sollte er mit dieser Einschätzung nicht Recht behalten. Denn mit der Ersteigerung des sogenannten Hakelehens im Jahr 1859 werden Ephraim Rothschild und seine Nachkommen einer der größten Landbesitzer Stadtoldendorfs. Die Unternehmerfamilie, die ursprünglich Leinenhandel betrieb, erschloss die Gipsvorkommen unter der Homburg und die Sandsteinbrüche am Abhang des Hoopfeldes. Der Bau der Eisenbahnstrecke Vorwohle – Altenbeken löst einen regelrechten Bauboom aus. Der Vortrag wird gemäß der aktuellen Niedersächsischen Corona-Verordnung in der Homburg-Oberschule durchgeführt. Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle der KVHS unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, telefonisch unter 0 55 31- 707 394 oder auch direkt über die Homepage www.kvhs-holzminden.de entgegen.