Kreis Holzminden (red). Mit einem Appell will sich der Tierschutzverein Holzminden in der Öffentlichkeit an alle Wiesen- und Weidenbewirtschafter richten: „Bitte die Rehkitze aus der Gefahrenzone bringen.“ Der Hintergrund sind bevorstehende Mäh- und Häckselarbeiten der Landwirte, die für viele Rehkitze den sicheren Tod bedeuten würden. „Wie jedes Jahr liegen sie in den Wiesen und Weiden, um sich vor den natürlichen Fressfeinden zu ducken und zu tarnen“, fügt der Tierschutzverein hinzu.

Deshalb bitten die Tierschützer die Landwirte darum, ihre Wiesen vorher gründlich abzusuchen, um die Tiere aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Unterstützend hat sogar das Technische Hilfswerk Holzminden unter Zugführer Sven Möller zugesagt, den Landwirten bei der Suche nach Rehkitzen mit einer Drohne und Wärmebildkamera zur Seite zu stehen.