Hannover (red). Beim diesjährigen Zukunftstag hat die heimische Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt vier Schülerinnen und Schüler aus der Region im Niedersächsischen Landtag begrüßt. Einen Tag lang konnten die Jugendlichen hinter die Kulissen der Landespolitik schauen, Fragen stellen und selbst erleben, wie politische Entscheidungen entstehen.
Einblicke in den Landtag und Austausch mit dem Minister
Nach der Begrüßung und einer Einführung in die Arbeit des Landtages stand ein besonderer Programmpunkt auf dem Plan: eine gemeinsame Fragestunde mit dem niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs. Dabei ging es um Themen, die viele junge Menschen direkt betreffen – etwa die Situation auf dem Wohnungsmarkt für Studierende, die Zukunft des Schüler- und Nahverkehrs sowie die Frage, wie Politik junge Menschen besser einbinden kann.
Planspiel im Plenarsaal
Im Anschluss schlüpften die Teilnehmenden selbst in die Rolle von Abgeordneten. In einem Planspiel erarbeiteten sie Anträge, diskutierten ihre Positionen und trafen Entscheidungen im Plenarsaal.
„Mich beeindruckt jedes Jahr aufs Neue, wie interessiert und reflektiert junge Menschen auf Politik schauen. Die Fragen sind konkret, kritisch und oft sehr nah an ihrem eigenen Alltag“, so Sabine Tippelt.
Themen aus Sicht der Jugendlichen
Ein Schwerpunkt der Gespräche lag auf der Situation an Schulen. Der Lehrkräftemangel und die Frage, wie der Beruf wieder attraktiver werden kann, beschäftigten viele der Jugendlichen. Auch das Thema Mobilität spielte eine große Rolle. Gerade mit Blick auf den Weg zur Schule oder zur Ausbildung wurde deutlich, wie wichtig verlässliche und bezahlbare Angebote im öffentlichen Nahverkehr sind. „Gute Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für Teilhabe. Das gilt besonders für junge Menschen im ländlichen Raum“, sagt Tippelt.
Beteiligung junger Menschen
Ein weiterer wichtiger Punkt war die Rolle junger Menschen in der Politik. Viele Teilnehmende wollten wissen, wie sie sich einbringen können und ob ihre Stimme gehört wird. „Demokratie lebt davon, dass sich Menschen einmischen. Deshalb müssen wir Formate schaffen, die echte Beteiligung ermöglichen und nicht nur symbolisch sind“, so Tippelt.
Positives Fazit zum Zukunftstag
Abschließend zog die Abgeordnete ein positives Fazit: „Der Zukunftstag zeigt, wie viel Interesse und Engagement in der jungen Generation steckt. Es ist unsere Aufgabe, dieses Interesse ernst zu nehmen und daraus konkrete Politik zu machen.“
Foto: Büro Tippelt