Holzminden (lbr). Das Projekt Sensoria bleibt weiterhin ein Dauerthema des Holzmindener Rates. Am morgigen Dienstag steht die Erlebniswelt der Düfte und Aromen erneut auf der Tagesordnung. 

Zum einen müssen die Ratsmitglieder über eine Vorlage der Verwaltung abstimmen, in der es um einen höheren Investitionsbedarf von 637.205,86 Euro geht. „Übergeordnet sind hierfür die als Folge der Pandemie in allen Bereichen massiv gestiegenen Bau- und Materialkosten verantwortlich zu machen. Darüber hinaus hat die Konkretisierung der Planung der technischen Gebäudeausrüstung, insbesondere im Bereich Heizung/Sanitär einen zuvor nicht in diesem Maß vorherzusehenden Mehrbedarf ergeben“, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Der Planungsstand aus August sah zunächst eine Kostenschätzung von 7.121.039,71 Euro vor, die 637.205,86 Euro würden demnach noch hinzukommen. 
Die Vorlage wurde bereits im Bauausschuss diskutiert und erhielt hier eine positive Empfehlung für den Rat. 

Außerdem liegt ein weiterer Antrag der UWG-Fraktion vor. Die UWG fordert eine zeitnahe Einwohnerbefragung zur Umsetzung der Erlebniswelt. Die Befragung der Bürger soll als Orientierungs- und Entscheidungshilfe für die Entscheidungsträger gesehen werden. Zudem soll die Verwaltung beauftragt werden eine Aufstellung der bisher entstanden Kosten zu ermitteln. 

Auch Bürgermeister Christian Belke wirbt für eine Einwohnerbefragung. Er wolle die Bürger bestmöglich am Projekt beteiligen. 

Die Ratssitzung findet am Dienstag, 30. November ab 17 Uhr in der Holzmindener Stadthalle statt.