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Montag, 21.09.2020
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Donnerstag, 19. Dezember 2019 20:00 Uhr

Ein Kompromiss: Straße durch das Hooptal wird vorerst nachts gesperrt Ein Kompromiss: Straße durch das Hooptal wird vorerst nachts gesperrt

Stadtoldendorf/Negenborn (lbr). Sperrung von 18 Uhr bis 8 Uhr - so lautet der Kompromiss, den die Kreistagspolitiker in ihrer jüngsten Sitzung gefasst haben. Das Thema Hooptalstraße stand am Donnerstag, 19. Dezember, unteranderem auf Tagesordnung im Altendorfer Hof.

Bereits seit einigen Monaten beschäftigt die direkte Strecke zwischen Nebenborn und Stadtoldendorf die Politik. Das Gebiet umfasse eine schützenswerte Natur und sei die Heimat von seltenen Feuersalamandern sowie anderen Amphibien. Sowohl Grüne, SPD und CDU formulierten zu der Straße jeweils einen eigenen Antrag, doch die Mehrheit entschied sich für die Kompromisslösung, die vorab im Kreisausschuss gefasst wurde. Diese sieht vor, die Straße durch das Hooptal nachts zu sperren. Dafür sollen schnellstmöglich zwei Schrankenanlagen mit Induktionsschleife installiert werden. Nach einem Jahr soll dann erneut geprüft werden, ob eine Vollsperrung der Strecke zum Schutze der Amphibien nötig sei.

Außerdem sieht die Beschlussvorlage vor, dass die Verwaltung die Voraussetzungen und Konsequenzen einer Entwidmung der Kreisstraße zwischen der Kläranlage und dem Schützenhaus Negenborn prüfen soll. Diese Ergebnisse sollen dann zusammen mit den rechtlichen Auswirkungen erneut für den Kreistag zusammengefasst werden.

Doch was wird aus der Shilo-Ranch? Der städtische Grillplatz soll auf lange Sicht verlegt werden und bis zur Umsetzung soll ein Nutzungsverbot ab 19 Uhr in Kraft treten. An dem Ort des ehemaligen Grillplatzes soll dafür in Zusammenarbeit mit der Stadt Stadtoldendorf und Naturschutzverbänden ein naturkundliches Informations- und Bildungszentrum geplant werden.

Bereits vor der Abstimmung des Kreistages zog die CDU ihren Antrag zurück und sprach sich für die Kompromisslösung aus. Die Anträge der Grünen und der SPD sahen jeweils die Entwidmung und Entsiegelung der Fläche vor. Beide Antrag erhielten 17 Ja- und 17 Nein-Stimmen sowie zwei Enthaltungen und wurden somit abgelehnt. Die Beschlussempfehlung aus dem Kreisausschuss wurde mit nur acht Gegenstimmen beschlossen.

Foto:Rustenbach

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