Sonntag, 31. August 2025 Mediadaten Fankurve
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Hameln/Holzminden (red). Wie wollen wir morgen heizen? Mit dieser zentralen Frage beschäftigt sich die Kommunale Wärmeplanung, die derzeit von der Klimaschutzagentur Weserbergland für acht Kommunen in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden erarbeitet wird. Nach einer Reihe von Bürgerbeteiligungsveranstaltungen geht das Projekt nun in die entscheidende Phase.

In den vergangenen Wochen stellten die Verantwortlichen erste Ergebnisse in Aerzen, Salzhemmendorf, Emmerthal, Coppenbrügge und Hessisch Oldendorf vor. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren und Fragen einzubringen. Besonders groß war das Interesse an praktischen Beispielen wie dem modernisierten Wohnhaus, das mit einer Wärmepumpe ausgestattet ist. Diskutiert wurde an Thementischen unter anderem über Sanierungsmöglichkeiten, gemeinschaftliche Wärmenetze und individuelle Lösungen.

Gute Resonanz auch in Bad Münder, Delligsen und Holzminden

In Bad Münder nahmen am 14. August rund 60 Interessierte an der Veranstaltung im Martin-Schmidt-Konzertsaal teil. Neben Bürgerinnen und Bürgern waren auch Vertreter aus Politik, Landkreis, Netzbetreiber Avacon sowie dem Schornsteinfegerhandwerk anwesend. Vier Tage später trafen sich etwa 60 Teilnehmende im Delligser Festsaal – alle Ortsteile waren vertreten. Dort wurden Fragen nach Autarkie und nach der Rolle der Bürgerbeteiligung erörtert. Zum Abschluss folgte am 28. August die Veranstaltung im Holzmindener Ratssaal, bei der besonders die Vorteile einer unabhängigeren Energieversorgung zur Sprache kamen.

„Für uns ist der direkte Austausch unglaublich wertvoll“, betonte Projektleiterin Franziska Dröge. „Wir erhalten viele spannende Anregungen und können gleichzeitig erklären, wie die Wärmeplanung funktioniert. All diese Rückmeldungen werden bei den weiteren Schritten berücksichtigt.“

Nächste Schritte: Abschlussveranstaltungen im Herbst

Bis Herbst 2025 werden die Potenziale, Szenarien und Maßnahmen für die acht Kommunen konkretisiert. Parallel laufen Gespräche mit Netzbetreibern, Stadtwerken, Schornsteinfegern und der Wohnungswirtschaft. Im November und Dezember sollen in sieben Kommunen – Aerzen, Bad Münder, Coppenbrügge, Delligsen, Emmerthal, Hessisch Oldendorf und Salzhemmendorf – die Abschlussveranstaltungen stattfinden. Holzminden folgt Anfang 2026.

Foto: Klimaschutzagentur Weserbergland 

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