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Hameln News

Hameln (red). Nur wenige Tage nach Beginn des neuen Schuljahres wurde in der Sporthalle der neuen Rüdiger-Butte-Schule (RBS) an der „Breslauer Allee 1“ in Hameln gefeiert. Der jetzige Hauptstandort der RBS wird den Namenszusatz „Eugen-Reintjes-Campus“ tragen und das Herzstück der technischen und gestalterischen Ausbildung bilden, während ein zweiter Standort in Hamelns Mühlenstraße beheimatet bleibt.

Mit der Verschmelzung der beiden renommierten Schulen entsteht ein Kompetenzzentrum für Wirtschaft, Technik und digitale Transformation. Es vereint technische Exzellenz mit sozialer Verantwortung sowie einem fundierten wirtschaftlichen Grundverständnis. Damit schafft der Landkreis einen modernen Ort, an dem junge Menschen mit Neugier, Können und dem Willen zur Gestaltung ihrer und der gemeinsamen Zukunft ausgebildet werden.

Bedeutung der beruflichen Bildung

Landrat Dirk Adomat blickte in seiner Ansprache auf die Schulentwicklung im Landkreis Hameln-Pyrmont und betonte die strategische Bedeutung für die Region:

„Eine starke Bildungslandschaft vor Ort ist von enormer Bedeutung. Die gute berufliche Bildung, die jungen Menschen eine Chance bietet und die Fachkräfte von morgen ausbildet, ist für die Zukunft unseres Landkreises unverzichtbar. Diese Bildung ist seit vielen Jahren mit den Namen Elisabeth-Selbert-Schule, Eugen-Reintjes-Schule und Rüdiger-Butte-Schule verbunden.“

Auch der Leiter des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung (RLSB) hob die Chancen der Neuausrichtung hervor und bestärkte das Motto der Schulen „EINZELN stark, GEMEINSAM unschlagbar“.

Fördervereine blicken auf vergangene Jahre zurück

Susanne Treptow, Vorsitzende des Fördervereins der RBS und ehemalige Schülerin der HLA (ehemals Handelslehranstalt), blickte ebenso wie Cornelius Schorlemmer als Vertreter der Reintjes Academy auf die vergangenen Jahre zurück. Beide hoben in ihren Reden die Bedeutung der Fortführung eines gemeinsamen Fördervereins hervor und hielten direkt Anträge für den Beitritt bereit.

Der Schulleiter der neuen RBS, Jens Buchholz, machte deutlich, dass mit der Fusion die optimalen Rahmenbedingungen geschaffen wurden, um flexibel auf neue Anforderungen wie veränderte Ausbildungsberufe oder neue technische Standards zu reagieren. Er betonte, dass die Fusion zwei große Lehrerkollegien zusammenführt.

Schulleiter zieht Parallelen zu einer Hochzeit

Buchholz zeigte in seiner Rede Parallelen zu einer Hochzeit auf, wonach die nun „verheirateten“ Kolleginnen und Kollegen miteinander reden, sich zuhören und die Vergangenheit der anderen respektieren müssen.

Die Schülerinnen und Schüler profitieren ganz konkret durch den Zugang zu über 250 Ausbildungs- und Praktikumsbetrieben aus Handwerk, Industrie, Handel, Dienstleistungen und Verwaltung. Durch den direkten Kontakt zu potenziellen Ausbildungsbetrieben und Arbeitgebern bietet die Schule bereits während der Schulzeit einen einfachen Einstieg ins Berufsleben.

Vom regionalen Familienbetrieb bis zum international agierenden Unternehmen können unterschiedliche Berufsfelder und Berufe kennengelernt werden.

Enge Vernetzung mit der Wirtschaft

Eine enge Zusammenarbeit mit Unternehmen sorgt für aktuelle Inhalte, Praxisprojekte und realitätsnahe Aufgabenstellungen. Durch die Vernetzung mit der Wirtschaft steigen die Chancen auf Praktikums-, Ausbildungs- und Beschäftigungsangebote. Die persönlichen Kompetenzen werden durch berufliche Orientierung, Bewerbungstrainings, Betriebsbesuche und Praxisphasen gestärkt, was die individuelle Berufsfindung für alle jungen Menschen in der Region erleichtert.

Abgerundet wurde die Fusionsfeier durch die Präsentation der neuen Gedenkstätten für die Namensgeber Rüdiger Butte und Eugen Reintjes auf dem Schulgelände. Zudem konnten die zahlreichen Gäste zusammen mit Schulleiter Jens Buchholz die neu gestaltete Gedenkwand betrachten, die die Historie beider Schulen dokumentiert und die Erinnerung an die Wurzeln des neuen Campus lebendig hält.

Neues Kapitel der Berufsschullandschaft

Mit dem Zusammenschluss der Eugen-Reintjes-Schule mit der Rüdiger-Butte-Schule entsteht ein gemeinsamer Bildungsort, der die lange Tradition der kaufmännischen und technischen Ausbildung in der Region bündelt und zukunftssicher aufstellt. Zugleich beginnt mit dieser Fusion ein neues Kapitel der Berufsschullandschaft in Hameln-Pyrmont.

Foto: Landkreis Hameln-Pyrmont


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Landkreis Holzminden

Höxter (msp). Vor der beeindruckenden Kulisse des UNESCO-Welterbes Corvey heißt es am Samstag, 5. September, wieder: Wein genießen und gleichzeitig Gutes tun. Bereits zum fünften Mal veranstalten der Ladies' Circle und der Round Table Höxter-Holzminden mit Untertützung des Old Table ihr gemeinsames Weinfest im Domänenhof vor dem Corveyer Weinhaus. Los geht es ab 16 Uhr, der Eintritt ist frei.

Gemeinsam mit den Inhabern des Corveyer Weinhauses haben die Organisatoren erneut eine vielfältige Auswahl an Weiß-, Rosé- und Rotweinen zusammengestellt. Auch eine fruchtige Sangria wird bei sommerlichen Temperaturen wieder angeboten. So ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Für das leibliche Wohl sorgen mehrere Foodtrucks mit einem abwechslungsreichen Angebot. Besucher dürfen sich unter anderem auf Burger und Fritten von 3Stars, Pizza und Minicalzone von Il Gusto to go sowie weitere passende Spezialitäten zum Wein freuen.

Neu in diesem Jahr ist ein rund 20 Meter großer Eventschirm von OWL-Booking. Er ersetzt die bisherigen Zelte und bietet den Gästen zuverlässigen Schutz vor Sonne, Regen und Wind. So steht einem entspannten Abend im Domänenhof unabhängig vom Wetter nichts im Wege.

Auch der beliebte Shuttle-Service wird erweitert. Gegen eine angemessene Spende bringen die Fahrer von Weller als auch dem Autohaus Beineke, die Besucher sicher nach Hause.

Der gesamte Erlös des Weinfestes fließt erneut in gemeinnützige Projekte, die der Ladies' Circle und der Round Table unterstützen. Dazu zählt vorrangig der Weihnachtspäckchenkonvoi, der jedes Jahr tausenden Kindern in Osteuropa eine Weihnachtsfreude bereitet. Mit ihrem Besuch leisten die Gäste somit nicht nur einen Beitrag zu einem gelungenen Abend, sondern unterstützen gleichzeitig wichtige soziale Projekte.

Damit möglichst viele Einnahmen den Hilfsprojekten zugutekommen, bitten die Organisatoren die Besucher um eine kleine Unterstützung: Wer einen Weinkühler besitzt, darf diesen gerne selbst mitbringen. So können Anschaffungskosten eingespart und der Spendenanteil weiter erhöht werden. Für ausreichend Eis zum Kühlen der Getränke ist selbstverständlich gesorgt.

Die Organisatoren freuen sich auf zahlreiche Besucher, einen stimmungsvollen Abend in besonderer Atmosphäre und viele gemeinsame Stunden für den guten Zweck.

Geparkt werden kann wie immer auf dem Hauptparkplatz vor Schloss Corvey. Vom Parken auf dem Domänenhof bitten die Veranstalter abzusehen.

Foto: Jonas Bohlmann

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