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Hameln News

Hameln (red). Die SPD-Grüne-Gruppe im Rat der Stadt Hameln fordert nach der Stellungnahme der Stadt zum Einsatz in der „Koppenstraße“ eine vollständige rechtliche und politische Aufarbeitung. Nach Auffassung der Gruppe räume die Verwaltung ein, dass die zwangsweise Öffnung mehrerer Wohnungstüren nicht auf eine tragfähige Rechtsgrundlage gestützt werden konnte.

Grundrechtseingriff müsse vollständig aufgearbeitet werden

Damit sei in das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung eingegriffen worden, ohne dass die rechtlichen Voraussetzungen nachweisbar vorgelegen hätten. Artikel 13 des Grundgesetzes schütze die Wohnung als einen der zentralen Bereiche persönlicher Freiheit. Eingriffe in dieses Grundrecht setzten eine eindeutige Rechtsgrundlage, eine sorgfältige Einzelfallprüfung und eine lückenlose Dokumentation voraus. Dass die Stadt diese Voraussetzungen heute selbst nicht belegen könne, sei nach Ansicht der SPD-Grüne-Gruppe außerordentlich schwerwiegend. Spätere Erkenntnisse könnten einen solchen Eingriff nicht nachträglich rechtfertigen.

Ebenso besorgniserregend seien nach Auffassung der Gruppe die offenkundigen Defizite innerhalb der Verwaltungsorganisation. Sollte die zuständige Führungsebene tatsächlich keine Kenntnis von einer Maßnahme mit derart erheblichen Grundrechtseingriffen gehabt haben, müssten Informationswege, Verantwortlichkeiten und Kontrollmechanismen grundlegend überprüft werden. In diesem Zusammenhang müsse auch die Frage erlaubt sein, auf welcher Ebene Entscheidungen getroffen würden, die die Grundrechte eines Menschen beträfen.

Kritik an Informationspolitik der Verwaltung

Kritisch bewertet die SPD-Grüne-Gruppe zudem den Umgang mit den Informationsrechten des Rates. Die Öffentlichkeit sei über die Ergebnisse der internen Prüfung informiert worden, bevor die von der stellvertretenden Gruppensprecherin Anett Dreisvogt sowie Bürgermeister Hagen Langosch beantragte Akteneinsicht von der Verwaltung ermöglicht und die Ratsmitglieder umfassend unterrichtet worden seien.

Parlamentarische Kontrolle setze vollständige und rechtzeitige Informationen voraus. Die angekündigten organisatorischen Konsequenzen seien zwar richtig, reichten jedoch aus Sicht der Gruppe nicht aus. Erforderlich seien eine vollständige rechtliche und politische Aufarbeitung, die umfassende Beantwortung offener Fragen, uneingeschränkte Akteneinsicht sowie eine transparente Darstellung der Entscheidungsabläufe und Verantwortlichkeiten.

Rechtsstaatlichkeit im Fokus

„Rechtsstaatlichkeit zeigt sich nicht nur im konsequenten Vorgehen gegen Rechtsverstöße, sondern auch darin, dass staatliches Handeln jederzeit an Recht und Gesetz gebunden bleibt. Wo Grundrechte betroffen sind, braucht es Transparenz, Verantwortungsübernahme und eine lückenlose Aufklärung“, wird Gruppensprecher Wilfried Binder in der Mitteilung zitiert.


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Holzminden. Authentische persische Küche bereichert das gastronomische Angebot in der Holzmindener Innenstadt. In der RudBar an der „Oberen Straße“ serviert Sunny traditionelle Gerichte aus seiner Heimat und lädt Gäste dazu ein, neue Aromen und Spezialitäten kennenzulernen.

Seit mehr als 30 Jahren steht Sunny am Herd. Mit dem eigenen Restaurant hat er sich einen lang gehegten Traum erfüllt: persische Speisen frisch zuzubereiten und den Gästen die kulinarische Vielfalt des Landes näherzubringen.

Das Angebot richtet sich an Besucher, die zum Frühstück, Mittagessen oder Abendessen etwas Neues ausprobieren möchten. Die RudBar ist mittwochs und donnerstags von 9 bis 17 Uhr sowie freitags bis sonntags von 9 bis 21 Uhr geöffnet.

 

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Northeim

Nörten-Hardenberg (red). Zu zwei Verkehrsunfällen auf der A7 sind die Ortsfeuerwehren Nörten-Hardenberg Mitte und Bishausen am Montagmorgen ausgerückt.

Streifenwagen überschlägt sich auf der A7

Um 5:44 Uhr alarmierte die Leitstelle die Einsatzkräfte mit dem Stichwort „eingeklemmte Person“ in Fahrtrichtung Norden zwischen den Anschlussstellen Nörten-Hardenberg und Northeim-West. Dort war ein Streifenwagen der Göttinger Autobahnpolizei auf dem Weg zu einem eigenen Einsatz bei Regen von der Fahrbahn abgekommen, hatte sich mehrfach überschlagen und war auf dem Dach im Graben zum Liegen gekommen. Die beiden Polizeibeamten erlitten leichte Verletzungen und wurden zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten stand dem Verkehr zeitweise nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Zweiter Einsatz bei Parensen

Noch während der Arbeiten an dieser Einsatzstelle alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr um 6:13 Uhr zu einem zweiten Unfall kurz hinter dem Parkplatz Leineholz bei Parensen. Dort war in Fahrtrichtung Süden ebenfalls ein Pkw im Graben gelandet. Eine der beiden beteiligten Personen brachte der Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr sicherte beide Einsatzstellen ab und unterstützte den Rettungsdienst.

Fotos: Leon Hänel,  Fachzug Bevölkerungswarnung und Öffentlichkeitsarbeit, Landkreis Northeim

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