Bremke (zir). Nach dem verheerenden Brand eines Gebäudes im Bereich Brunnenweg laufen auch Tage später noch Nachlöscharbeiten. Das Feuer war am Freitagabend ausgebrochen und hatte sich rasend schnell ausgebreitet. Rund 180 Einsatzkräfte waren im Einsatz, um ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern.
Die Löscharbeiten zogen sich bis tief in die Nacht hinein. Erst gegen 2 Uhr am Samstagmorgen konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Dennoch ist der Einsatz für die Feuerwehr noch lange nicht beendet: Seitdem mussten die Kräfte bereits mehrfach – am Samstag, Sonntag und erneut am heutigen Dienstag – ausrücken, um versteckte Glutnester zu bekämpfen. Im Einsatz waren hierbei die Feuerwehren aus Bremke, Dohnsen und Halle.
Das betroffene Gebäude ist inzwischen vollständig eingestürzt. Im Inneren liegen die Decken übereinander „wie ein Sandwich“, was die Nachlöscharbeiten erheblich erschwert. In den Trümmern halten sich weiterhin Glutreste, die durch das sonnige und trockene Wetter immer wieder aufflammen können.
Die Feuerwehr setzt deshalb gezielt Wärmebildkameras ein, um versteckte Brandherde aufzuspüren. Anschließend werden die betroffenen Stellen mit Wasser durchtränkt.