Ottenstein (red). Ein ungewöhnlicher Einsatz hat am Montagmorgen mehrere Feuerwehren sowie Rettungsdienst und Polizei in Ottenstein beschäftigt. Auslöser war ein verloren gegangenes Handy, das automatisch einen Notruf abgesetzt hatte.
Aufgrund des eingehenden Notrufs alarmierte die Leitstelle gemäß Stichwort die Feuerwehren aus Ottenstein, Lichtenhagen und Polle sowie den Einsatzleitwagen der Samtgemeinde-Feuerwehr aus Bodenwerder. Da zunächst kein Sprechkontakt hergestellt werden konnte, musste von einer möglichen Notlage ausgegangen werden.
Aufwendige Alarmierung durch unklare Lage
Die Einsatzkräfte rückten daraufhin in den betroffenen Bereich aus und begannen mit der Erkundung. Parallel versuchte die Leitstelle weiterhin, Kontakt zu der meldenden Person aufzunehmen – jedoch ohne Erfolg. Der Grund dafür stellte sich wenig später als technisch bedingt heraus: Das Handy war offenbar verloren gegangen und anschließend von einem Trecker überrollt worden, wodurch eine Kommunikation nicht mehr möglich war.
Schnelle Entwarnung nach erster Erkundung
Nach kurzer Zeit konnte die Lage vor Ort geklärt werden. Hinweise auf eine tatsächliche Notlage ergaben sich nicht, sodass die Leitstelle rasch Entwarnung gab. Der Einsatz wurde daraufhin beendet.
Neben den Kräften der Feuerwehr waren auch der Rettungsdienst und die Polizei an der Einsatzstelle im Einsatz. Der Vorfall zeigt, dass automatische Notrufsysteme zwar wertvolle Hilfe leisten können, in Einzelfällen jedoch auch zu Fehlalarmen führen.
Foto: Symbolfoto