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Samstag, 24.10.2020
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Mittwoch, 23. September 2020 17:14 Uhr

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Göttingen und der Polizeidirektion Göttingen zur Brandserie Einbeck Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Göttingen und der Polizeidirektion Göttingen zur Brandser

Einbeck (red). Nach einer Serie von Bränden in den vergangenen Wochen in und um Einbeck ist es der Polizei Northeim gelungen, einen Tatverdächtigen zu ermitteln. Bei dem Mann handelt es sich um einen 23-Jährigen, der am frühen Dienstagmorgen im Bereich Wolfsburg-Königslutter auf Grundlage eines Haftbefehls des Amtsgerichts Göttingen festgenommen wurde. Die Ermittler sind ihm dank einer Wildkamera auf die Spur gekommen.

Seit Anfang Juli ist es in Einbeck und Umgebung immer wieder zu Bränden an unterschiedlichen Örtlichkeiten gekommen, unter anderem an der historischen Saline in Salzderhelden. Bereits wenige Tage nach den ersten Bränden konnte die Polizei eine 30-jährige Tatverdächtige festnehmen, die sich inzwischen in Untersuchungshaft befindet.

Die Brandserie war damit jedoch nicht beendet: Wenige Tage später kam es zu weiteren augenscheinlich vorsätzlichen Brandlegungen, für die ein anderer Täter verantwortlich sein musste. Die Polizei Northeim richtete daraufhin am 31. August eine Sonderkommission (Soko) ein und erhöhte die Präsenz massiv und sichtbar. Der entscheidende Hinweis kam dann jedoch von einem Zeugen: Er hatte den jetzt festgenommenen Tatverdächtigen auf seinem Grundstück mit einer Wildkamera aufgenommen. Weitere polizeiliche Maßnahmen, unter anderem die Observation des Tatverdächtigen, führten schließlich zur Verhaftung des 23-Jährigen durch ein Mobiles Einsatzkommando (MEK) der Zentralen Kriminalinspektion sowie Ermittler der Polizeiinspektion Northeim.

Bei den beiden Brandserien ist seit Anfang Juli ein Gesamtschaden von knapp zwei Millionen Euro entstanden. Den Flammen fielen neben der Saline in Salzderhelden mehrere Gartenlauben, Altkleidercontainer, Scheunen, ein leerstehendes Einfamilienhaus, Stammholz im Wald sowie Strohballen zum Opfer. Bei den Bränden, die dem 23-jährigen Beschuldigten zur Last gelegt werden, entstand ein Sachschaden von mehr als 418.000 Euro. 500 Hinweise aus der Bevölkerung In die Ermittlungen waren neben den Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Northeim auch Kräfte aus weiteren Inspektionen der Polizeidirektion Göttingen sowie der Bereitschaftspolizei Niedersachsen involviert. Sie leisteten 5676 Einsatzstunden und gingen etwa 500 Hinweisen aus der Bevölkerung nach. Der jetzt festgenommene 23-Jährige wurde inzwischen dem Haftrichter vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl erlassen hat. Der Mann ist derzeit im Bereich Hildesheim wohnhaft, stammt gebürtig jedoch aus Einbeck. Ein Motiv ist derzeit noch unklar, ebenso, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Brandserien gibt. Die Ermittlungen dauern an.

Dank an die Bürgerinnen und Bürger "Ich bin sehr froh, dass wir nach den umfassenden Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen der Polizei jetzt diesen Erfolg erzielen konnten. Ein großer Dank geht an die Bürgerinnen und Bürger für die vielen Hinweise und Informationen. Das intensive Zusammenwirken der Bevölkerung mit der Polizei hat nun letztendlich zur Festnahme geführt", sagt Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen. "Wir haben sehr schnell eine Sonderkommission eingerichtet, zusätzliches Ermittlungspersonal aus anderen Inspektionen meiner Behörde eingesetzt und die Präsenz in Einbeck und den vielen Ortsteilen rund um die Uhr massiv erhöht. Das war auch die berechtige Erwartungshaltung der Bevölkerung", so Uwe Lührig weiter. Herausragend sei in diesem Zusammenhang auch der enge Schulterschluss zwischen Feuerwehren, THW, Rettungsdiensten und der Polizei. "Das hat mich über die gesamte Zeit sehr beeindruckt", so der Polizeipräsident abschließend.

Foto: Polizei Göttingen 

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