Montag, 25.03.2019
Sonntag, 10. März 2019 21:29 Uhr

Sturmtief „Eberhard“ hat den Feuerwehhren der Kreise Höxter und Holzminden dutzende Einsätze beschert Sturmtief „Eberhard“ hat den Feuerwehhren der Kreise Höxter und Holzminden dutzende Einsätze beschert

Kreis Höxter-Holzminden (TKu). Die Tiefdruckgebiete "Dragi" und "Eberhard" haben den Menschen in Deutschland fast flächendeckend ein stürmisches Wochenende beschert. Insbesondere der Sonntagnachmittag war ein einsatzreicher Tag für die Feuerwehren in den Kreisen Holzminden und Höxter. "Eberhard" fegte mit Windstärke 12 über Nordrhein-Westfalen und Südniedersachsen hinweg. Los ging es etwa gegen 16 Uhr mit den Orkanböen. Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz. Dutzende umgestürzte Bäume oder Masten mussten die Feuerwehren vielerorts von den Straßen beseitigen. Auch Dachziegel lösten sich von den Dächern und flogen durch die Luft. In Bosseborn im Saatweg wurde das Scheunentor des sogenannten „Horrorhauses“ aus der Verankerung gerissen. In der Ludwig-Eichholzstraße in Höxter waren es in einer Spielstraße gleich drei große umgestürzte Bäume, welche die Feuerwehr in Atem hielten.

Nach ersten Erkenntnissen gab es in beiden Kreisen aber keine Toten oder Verletzten im Gegensatz zum Hochsauerlandkreis, wo ein Autofahrer von einem Baum erschlagen wurde. Einige Kreisstraßen mussten aufgrund der Sturmböen für den Verkehr gesperrt werden. In NRW brach der Bahnverkehr nahezu komplett zusammen. Der Fernverkehr und Teile des Regionalverkehrs wurden eingestellt. Für große Teile des Bundeslandes NRW hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) wegen der Gefahr orkanartiger Böen die zweithöchste Unwetter-Warnstufe ausgegeben. In Niedersachsen war nur der südliche Teil des Bundeslandes betroffen. Erst am Abend schwächte sich der Sturm ab. Gegen 20 Uhr war der Spuk jedoch größtenteils vorbei. Stürmisch soll laut Information des Deutschen Wetterdienstes auch die neue Woche anfangen. Vielerorts wird es ungemütlich – mit Dauerregen und dichten Wolken. Feucht, ungemütlich und kräftige Böen soll es vor allem in der Mitte Deutschlands geben.

Fotos: Thomas Kube/Feuerwehr Holzminden

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