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Marienmünster-Nieheim-Steinheim
Mit einer starken Offensive siegt die HSG gegen Metzingen.

Blomberg (red). Die HSG befindet sich mitten im Heimspielmarathon und startete mit der Heimpartie gegen die TuS Metzingen in die Zeit der „Englischen Wochen“. Gegen die TUSSIES war die HSG in ihrer Heimspielstätte am Ende abgeklärt und gewann mit 40:28 (19:16) auch das zweite Bundesligaspiel in dieser neuen Saison. Vor 970 Fans beim SynFlex-Spieltag zeigte sich Nuria Bucher mit zehn Treffern am erfolgreichsten.

Umkämpfte Halbzeit

Der HSG-Kader blieb weitestgehend unverändert. Neben Malin Sandberg, Melanie Veith und Eliska Desortova fehlte auch Rechtsaußen Farrelle Njinkeu, die aktuell unter der Woche aufgrund ihrer Grundausbildung bei der Bundeswehr verweilt. In die Partie startete Steffen Birkner mit Alexia Hauf, Nieke Kühne, Nuria Bucher, Díana Magnúsdóttir, Judith Tietjen, Maxi Mühlner und Lara Lepschi. Bei den Gästen aus Metzingen setzte Trainerin Miriam Hirsch auf Johanna Farkas und Marie Weiss im Tor.

Die ersten Minuten lieferten sich Bucher und Metzingens Farkas ein Duell: Während Bucher gleich zwei der ersten drei HSG-Treffer erzielte und der Schweizerin der Steal zu Haufs Gegenstoß gelang, netzte Farkas gleich dreimal. Lepschis Paraden brachten den Blombergerinnen die nötige Sicherheit, sodass Tietjen den ersten kleinen Vorsprung für die Gastgeberinnen zum 5:3 erzielte. Den hielt Hauf durch die schnelle Mitte weiter aufrecht, nachdem Bitolo auf 6:5 kurzzeitig verkürzen konnte.

Nach elf Minuten agierte die HSG durch Kühnes Zeitstrafe erstmals in diesem Duell in Unterzahl. Lepschi verhinderte im Zusammenspiel mit dem Pfosten den erneuten Anschluss. Für Kühne rückte Jurenczyk ins Spiel, doch Bucher nahm sich den nächsten Wurf, scheiterte diesmal jedoch an der Latte.

Es pendelte sich weiterhin ein Blomberger Vorsprung von zwei Toren ein: Auf Petzolds Treffer folgten Hauf mit dem Heber und Jurenczyk mit dem Treffer aus dem Rückraum. Die Metzinger Kreisläuferin netzte auch nach Buchers Strafwurf sicher ein, doch wieder konnte Jurenczyk treffen. In der Defensive fehlte der HSG der letzte Zugriff, sodass auch die Tempotore der HSG den Vorsprung nicht vergrößerten.

Auch zehn Minuten vor der Halbzeitpause schaffte es die HSG nicht, in den Flow zu kommen, verlor im Angriff Bälle, verteidigte diesmal aber aggressiver. Rüffieux erhielt den Ball nach dem Steal und traf zum 14:12. Die Metzingerinnen ließen sich aber weiterhin nicht abschütteln und glichen beim 14:14 wieder aus.

Über das Tempo setzte die HSG weiter Nadelstiche und konnte so auf die Gegentore reagieren. Immer wieder war es Alexia Hauf, die nach der schnellen Mitte einnetzte. Weil Kühne den Ball nur ans Aluminium legte, glich Metzingen erneut aus.

Die Blombergerinnen reagierten mit der Auszeit nur kurz nachdem Roth direkt ihre erste Blomberger Parade gefeiert hatte. In die letzten Minuten vor dem Halbzeitpfiff starteten die Gastgeberinnen wieder mit einem Treffer von Hauf, diesmal aber aus dem Spiel. Auf das 17:16 folgte der nächste Ballgewinn, diesmal blieb Kühne eiskalt.

Nach Hirschs Auszeit zeigte die HSG die richtige Reaktion: Wieder parierte Roth, vorne holte Magnúsdóttir die Zeitstrafe heraus. Für die Überzahl rückte Elín Magnúsdóttir auf das Feld und netzte prompt zur ersten Drei-Tore-Führung ein. In die Kabinen ging es mit dem 19:16.

HSG-Power in der zweiten Hälfte

Direkt von Beginn der zweiten Hälfte war Elín Magnúsdóttir im Angriff der HSG dabei und holte sofort zwei Strafwürfe heraus, die Bucher beide sicher verwandelte. Auch durch Roth erspielte sich die HSG das 22:17 und damit den ersten größeren Vorsprung der Partie.

Wieder sicherte Magnúsdóttir den Siebenmeter, wieder zeigte Bucher gar keine Nerven und erhöhte auf 23:17. Die Gastgeberinnen spielten sich in den Flow, in dem Kühne gleich zweimal einnetzte und Roth beinahe unüberwindbar schien, als sie auch den Wurf von Außen wegnahm und die Metzinger Aufholjagd verhinderte.

Birkners Team zeigte sich jetzt eiskalt und erhöhte bis auf 26:18, woraufhin die TUSSIES die Auszeit zogen. Die torlose Metzinger Phase beendete Petzold mit ihrem nächsten Treffer, doch die Blombergerinnen ließen sich davon gar nicht beeindrucken.

Magnúsdóttir bediente die inzwischen eingewechselte Röpcke mit dem Rückhandpass und die Linksaußen netzte gleich zweimal ein. 15 Minuten vor Ende distanzierten die Gastgeberinnen die Gäste aus Metzingen mit zehn Toren, als Mühlner ins verwaiste Tor traf, nachdem Petzold die Zeitstrafe kassiert hatte.

Birkner wechselte weiter durch und brachte wieder Jurenczyk ins Spiel, während Roth die nächste Parade feierte, ehe Metzingen das 32:23 erzielte. Weiterhin zeigte die HSG in der zweiten Halbzeit keine Nerven, denn Bucher netzte wieder sicher beim Strafwurf ein und läutete die Crunchtime ein, in der sich die HSG den Heimsieg nicht mehr nehmen ließ.

Dabei drehte Díana Magnúsdóttir in den letzten Sekunden noch einmal auf und erzielte die letzten beiden Tore der Begegnung, die die HSG mit 40:28 für sich entschied.

Stimmen zum Spiel

Judith Tietjen:
„Wir haben uns am Anfang etwas schwergetan, obwohl wir eigentlich gut in unser Tempospiel kamen. Sind dann locker geblieben, haben unser Spiel durchgezogen und wollten unsere Defensive bei 28 Toren halten. Das hat geklappt.“

Steffen Birkner:
„Wir haben drei Halbzeiten gebraucht, um wieder in dieser Liga anzukommen. In der ersten Halbzeit bin ich mit der Abwehr nicht zufrieden. Mit mehr Kompaktheit haben wir das in der zweiten Halbzeit besser gemacht. In der Offensive haben wir unsere Chancen gut genutzt und waren in Hälfte zwei effektiver.“

Aufstellungen

HSG Blomberg-Lippe: Lepschi, Roth; Rüffieux (2), D. Magnúsdóttir (4), Kühne (6), Mühlner (2), Bucher (10), Tietjen (2), Röpcke (2), Hauf (5), E. Magnúsdóttir (5), Jurenczyk (2)

TuS Metzingen: Weiss, Suba; Petzold (6), Röpcke (1), Goldammer, Kähr, Sabatnig (3), Farkas (9), Demmel, Bitolo (4), Stumpf (1), Hübner, Kusian, Schlipf, Cholevová (3)

Foto: Timon Peters


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Lesedauer: 5 Minuten
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Hofgeismar. Im September ist es wieder so weit: Der Tierpark Sababurg lädt zum mittlerweile 18. Mittelalterlichen Spectaculum ein. Vor der Kulisse des kulturhistorischen Mauerparks unterhalb der Sababurg erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Wochenende voller Geschichte, Musik und lebendigem Markttreiben.

Am Samstag, 5. September, und Sonntag, 6. September 2026, verwandelt sich das weitläufige Gelände in eine mittelalterliche Welt. Über 150 Darstellerinnen und Darsteller schlagen ihre Lager auf, errichten Stände und präsentieren ein buntes Treiben wie vor Jahrhunderten: Es wird gelebt, gefeiert, gekämpft, gefeilscht und gehandelt. Besucherinnen und Besucher erleben das Mittelalter hautnah – authentisch, lebendig und familienfreundlich.

Schaukämpfe und Ritterturnier gehören zum Programm

Mitreißende Schaukämpfe mit Blankwaffen, ein Ritterturnier, ein farbenfrohes Lagerleben und zahlreiche Mitmachangebote für Groß und Klein sollen das Mittelalter erlebbar machen. Zudem erwartet die Gäste am Samstag ein Ritterturnier auf Pferden, eine Vorführung der Senner-Pferde sowie ein abendlicher Fackelritt.

Handwerkerinnen und Handwerker sowie Händlerinnen und Händler zeigen vielfältige Handwerkskunst und bieten kunstvoll gefertigte Waren an. Verschiedene Leckereien sorgen für das leibliche Wohl.

Historische Handwerkskunst und mittelalterliches Markttreiben können die Besucherinnen und Besucher an beiden Veranstaltungstagen erleben.
Mittelalterbands sorgen an beiden Tagen für Musik

Auf der großen Bühne treten die Mittelalterbands „Tarranis“ und „Saltatio Draconum“ an beiden Tagen mit Marktmusik auf. Hoch über den Köpfen der Besucherinnen und Besucher schreitet zudem eine Stelzenläuferin durch das Marktgeschehen und präsentiert kunstvolle Bewegungen.

Das Feuerkünstler-Duo „Spiral Fire“ setzt mit einer Feuershow am Abend den Schlusspunkt des Programms.

Zahlreiche Mitmachangebote warten auf Kinder

Auch für die kleinen Gäste gibt es viel zu entdecken: Sie können auf dem hölzernen Kinderkarussell ihre Runden drehen, sich mit Mut und Geschick dem „Teufelswerk“ stellen, Wikingerschiffe angeln, historische Spielereien ausprobieren oder beim Korbflechten und Specksteinschnitzen selbst kreativ werden. Zahlreiche weitere mittelalterliche Mitmachaktionen laden zum Teilnehmen und Staunen ein.

Das Mittelalterliche Spectaculum findet in der Kulisse des Tierparks Sababurg zwischen Bad Karlshafen und Hofgeismar mitten im Reinhardswald statt.

Auch für Kinder bietet das Mittelalterliche Spectaculum im Tierpark Sababurg zahlreiche Attraktionen und Mitmachangebote.
Für das Spectaculum wird kein zusätzlicher Eintritt erhoben

Ein zusätzlicher Eintritt wird nicht erhoben. Es gelten die regulären Eintrittspreise des Tierparks: 12 Euro für Erwachsene, 7,50 Euro für Kinder von vier bis 15 Jahren und 31 Euro für Familien.

Alle Informationen und Preise sind auf www.tierpark-sababurg.de abrufbar. Kostenlose Parkplätze stehen zur Verfügung. Hunde dürfen angeleint mitgebracht werden.

Weitere Informationen gibt es bei der Tierparkverwaltung Sababurg unter der Telefonnummer 0561/997979-800, per E-Mail an info@tierpark-sababurg.de sowie im Internet unter www.tierpark-sababurg.de.

Fotos: Tierpark Sababurg

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Lesedauer: 5 Minuten
Einbeck

Einbeck (red). Wie arbeiten Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste und andere Organisationen zusammen? Auf welche Technik setzen sie bei einem Einsatz? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt der dritte „BlaulichtTag“ des PS.Speicher im Otto-Hahn-Park Einbeck.

Besucherinnen und Besucher können die teilnehmenden Organisationen an ihren Ständen kennenlernen, mit den Einsatzkräften ins Gespräch kommen und einen Blick hinter die Kulissen ihrer täglichen Arbeit werfen. Die Beteiligten zeigen auf ihren Standflächen unterschiedliche Einsatztechniken und berichten aus ihrem Arbeitsalltag.

Einsatzkräfte demonstrieren gemeinsam eine realistische Bergungsszene

Um 13 Uhr stellen die Einsatzkräfte gemeinsam eine realistische Bergungsszene nach. Anhand eines Unfallfahrzeugs demonstrieren sie, wie verschiedene Organisationen bei einem Einsatz Hand in Hand arbeiten und welche Rettungs- und Bergungstechniken zum Einsatz kommen. Die Werkstatt Marco Ewert Automobile GmbH unterstützt die Vorführung mit zwei Unfallfahrzeugen.

Auch für die jüngsten Gäste gibt es viel zu entdecken. Kinderschminken, ein Glücksrad, Hüpfburgen und Bastelaktionen sorgen für Unterhaltung.

Präventionspuppenbühne vermittelt Kindern Wissen über den Straßenverkehr

Ein weiteres Angebot richtet sich speziell an Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter sowie an Schülerinnen und Schüler der Grundschule. Die Präventionspuppenbühne der Polizeidirektion Göttingen präsentiert mit „Pepe GEHT! zur Schule“ ein spielerisches Programm zur Verkehrsunfallprävention. Dabei lernen die Kinder altersgerecht und mit Musik und Moderation, worauf es im Straßenverkehr ankommt.

Der PS.Speicher reserviert auf dem Veranstaltungsgelände einen begrenzten Bereich für Besucherinnen und Besucher, die mit einem Blaulicht-Oldtimer anreisen. Denn auch historische Einsatzfahrzeuge passen perfekt zum BlaulichtTag. Eine Reservierung ist nicht möglich. Solange Plätze verfügbar sind, erhält die fahrende Person freien Zutritt zum Veranstaltungsgelände.

Das Programm des dritten BlaulichtTags im Überblick

Programm (ohne Gewehr):

  • 11 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
  • 11:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
  • 12:15 Uhr: THW „Rettung von Personen aus Trümmern“
  • 13 Uhr: Gemeinsame Vorführung „Unfallszene mit Bergung“
  • 14:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
  • 15 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
  • 15:30 Uhr: THW OV Einbeck „Rettung von Personen aus Trümmern“

Am BlaulichtTag beteiligen sich unter anderem die Polizei Einbeck, die Feuerwehr Einbeck, die Werksfeuerwehr der KWS, der THW-Ortsverband Einbeck, die Johanniter Einbeck, der DRK-Ortsverein Einbeck, die Bundespolizei Duderstadt, der Zoll Göttingen und die Bundeswehr.

Eintritt kostet drei Euro – Kinder unter sechs Jahren sind kostenfrei dabei

Der Eintritt auf das Außengelände beträgt drei Euro pro Person. Wer bereits vorab online oder vor Ort ein Ticket für die Sammlung LKW + BUS, ein Ein-Tagesticket oder ein Zwei-Tagesticket gekauft hat, erhält freien Eintritt auf das Veranstaltungsgelände. Wer zunächst nur den BlaulichtTag besucht und sich anschließend für einen Besuch der Sammlung LKW + BUS entscheidet, bekommt die bereits gezahlten drei Euro auf den Ticketpreis angerechnet. Kinder unter sechs Jahren besuchen den BlaulichtTag kostenfrei.

Foto: Stiftung PS.Speicher/Magdalena Formanek

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