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Marienmünster-Nieheim-Steinheim
Die HSG gewinnt auch den zweiten Test.

Bad Blankenburg (red). Schon im zweiten Test im Rahmen des Trainingslagers in Bad Blankenburg traf die HSG auf bekannte Gesichter: Gegen die Bundesligakonkurrentinnen des SV Union Halle-Neustadt konnten die Blombergerinnen den zweiten Test mit 29:27 (18:12) gewinnen. Am treffsichersten zeigten sich am Donnerstagabend Alexia Hauf und Nuria Bucher mit jeweils sechs Toren.

Starke HSG-Anfangsphase

Die Personallage veränderte sich im Vergleich zum ersten Testspiel vor knapp 24 Stunden nicht. So startete Steffen Birkner mit Nicole Roth, Farrelle Njinkeu, Díana Magnúsdóttir, Nuria Bucher, Nieke Kühne, Alexia Hauf und Maxi Mühlner.

Bei den Wildcats setzte der neue Trainer Pether Krautmeyer unter anderem auf Lea Gruber und Fabienne Büch. Die ersten Minuten gehörten den Blombergerinnen, die gleich mit dem ersten Tor von Díana Magnúsdóttir ins Tempo gingen und sich in der Abwehr auf Roth verlassen konnten. Nach nur acht Minuten netzte Bucher per Siebenmeter zum 7:1 für die HSG ein.

Blomberger Defensive steht sicher

Wieder eroberte die Defensive den Ball, wieder ging es ins Tempo. Diesmal zeigte sich Njinkeu erfolgreich, ehe Hauf erneut den Gegenstoß lief und auf 8:1 erhöhte. Die Wildcats nahmen daraufhin eine Auszeit.

Weiterhin agierte die Blomberger Abwehr extrem aufmerksam und kassierte in der zehnten Minute erst den zweiten Gegentreffer. Im Gegenzug setzten sich Magnúsdóttir und Bucher durch und schraubten das Zwischenergebnis auf 10:2.

Birkner brachte für Kühne Karolina Jurenczyk ins Spiel. Halle reagierte ebenfalls, fand nun auch durch Torhüterin Lena Schmid besser in die Partie und verringerte den Vorsprung der Blombergerinnen Stück für Stück.

HSG geht mit sechs Toren Vorsprung in die Pause

Über das Tempo netzten Njinkeu und Hauf wieder zuverlässig ein, und auch Eliska Desortova, die für Bucher auf die Platte rückte, erzielte ihr erstes Tor im HSG-Trikot.

Mit einer 18:12-Führung für die Blombergerinnen ging es in die Pause.

Hektische zweite Halbzeit

Zur zweiten Halbzeit kamen Judith Tietjen und Lilli Röpcke auf die Außenpositionen sowie Lara Lepschi zwischen die Pfosten. Damit standen alle drei ehemaligen Blomberger Spielerinnen mit Wildcats-Vergangenheit gemeinsam auf dem Spielfeld.

In den Innenblock rückte neben Jurenczyk auch wieder Kühne in die Defensive. Mit einem Doppelschlag von Bucher startete die HSG in die zweite Hälfte, die jedoch besonders in den Anfangsminuten von Absprachefehlern geprägt war.

Wildcats verkürzen den Rückstand

Halle nutzte dies, rückte per Strafwurf auf 18:22 heran, ehe die HSG durch Rüffieux wieder einen Fünf-Tore-Vorsprung zum 24:19 herstellte.

Röpcke sicherte den Abpraller, doch aus dem Tempo konnten sich die Blombergerinnen keinen Vorteil erspielen. Die Wildcats blieben in der Defensive aggressiv, sodass auch die Pässe an den Kreis auf Desortova und Co. nicht mehr so einfach bei den Blomberger Kreisläuferinnen ankamen.

Es entwickelte sich ein knappes Testspiel, in dem die HSG trotz vieler Wechsel und einer hektischen zweiten Halbzeit die Oberhand behielt und am Ende mit 29:27 gewann.

Statistik

HSG Blomberg-Lippe: Werner, Lepschi, Roth; Rüffieux (4), D. Magnúsdóttir (4), Kühne (3), Mühlner (1), Desortova (1), Bucher (6), Tietjen (1), Röpcke, Hauf (6), Njinkeu (3), Jurenczyk

Foto: HSG Blomberg-Lippe


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Lesedauer: 3 Minuten
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Holzminden. Nicht jedes Dach lässt sich mit einer Standardlösung sanieren. Das zeigte auch ein aktuelles Projekt der Firma Mairose aus Holzminden. Aufgrund der geringen Dachneigung stellte das Gebäude besondere Anforderungen an die Planung und Ausführung.

Vom Sanierungswunsch zur Komplettlösung

Der Hauseigentümer berichtet, dass im vergangenen Jahr zunächst das Wohnhaus umfassend modernisiert wurde. Unter anderem wurden neue Fenster eingebaut. Zunächst habe die Überlegung bestanden, das bestehende Dach lediglich instand setzen zu lassen. Bei einer Begutachtung habe sich jedoch gezeigt, dass eine Reparatur keine sinnvolle Lösung mehr gewesen sei. Bereits an den Dachfenstern sei Feuchtigkeit eingedrungen, da diese undicht gewesen seien. Daraufhin fiel die Entscheidung für eine vollständige Dachsanierung.

Besondere Herausforderung bei der Dacheindeckung

Für die Firma Mairose lag die besondere Herausforderung in der geringen Dachneigung. Mairose-Dachdeckermeister Milan Schmidt erklärt, dass solche Dächer nicht alltäglich seien und deshalb eine spezielle Lösung erforderlich gewesen sei. Zum Einsatz kam ein Dachziegel der Firma Jacobi, der ausdrücklich für Dächer mit geringer Dachneigung zugelassen ist und damit die technischen Anforderungen erfüllt.

Förderung und persönliche Betreuung

Neben der fachgerechten Ausführung profitierte der Kunde auch von einer umfassenden Beratung. Auf Empfehlung der Firma Mairose wurde ein Energieberater hinzugezogen. Dadurch konnte eine Förderung beantragt werden, die die Kosten der Dachsanierung zusätzlich reduzierte.

Besonders positiv hebt der Hauseigentümer die Betreuung während des gesamten Projekts hervor. Bei Fragen sei die Firma Mairose jederzeit schnell erreichbar gewesen. Rückmeldungen und Informationen seien stets zeitnah erfolgt. Mit dem Ergebnis der Arbeiten zeigt sich der Kunde rundum zufrieden.

Die Firma Mairose setzt auf individuelle Lösungen für jedes Dach – auch dann, wenn besondere bauliche Gegebenheiten spezielle Materialien und Fachwissen erfordern.

Firma Mairose
Burgbergblick 14
37603 Holzminden

Telefon: 05531 3339
https://mairose.de/

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Lesedauer: 6 Minuten
Eschershausen-Stadtoldendorf

Deensen (mhn). Es sind Bilder, die das ganze Ausmaß des verheerenden Großbrandes vom Samstagabend zeigen. Am Tag danach ist der Einsatzort in der Straße „Kurze Breite“ in Deensen mit Flatterband der Polizei abgesperrt. Noch immer sind Löschschaum und die Spuren des Feuerwehreinsatzes zu sehen. Besonders deutlich wird die enorme Zerstörung am ersten Wohnhaus: Der Dachstuhl ist vollständig ausgebrannt, das Gebäude wurde völlig zerstört. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass der entstandene Sachschaden erheblich sein dürfte.

Wo am Samstagabend meterhohe Flammen loderten, zeigt sich am nächsten Morgen ein Bild der Verwüstung.
Großbrand entwickelt sich binnen kurzer Zeit

Es waren dramatische Szenen, die sich am Samstagabend kurz nach 20 Uhr in Deensen abspielten. Als um 20.18 Uhr die erste Alarmierung mit dem Einsatzstichwort „B2 Garage“ an die Einsatzkräfte der Feuerwehr erfolgte, konnten vermutlich nur die wenigsten erahnen, welches Ausmaß das Feuer kurze Zeit später annehmen würde.

Bereits beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stand nach Angabe der Kreisfeuerwehr Holzminden ein Anbau zwischen zwei Wohnhäusern in Vollbrand. Aufgrund der vorgefundenen Lage wurde die Alarmstufe umgehend auf „B3“ erhöht und weitere Einsatzkräfte nachalarmiert.

Bereits aus großer Entfernung war die dichte schwarze Rauchsäule zu erkennen, die über Deensen in den Himmel stieg und das Ausmaß des Großbrandes erahnen ließ. Sogar im Kreis Höxter wurde die mächtige Rauchsäule am Horizont wahrgenommen.

Flammen greifen auf zwei Wohnhäuser über

Zunächst griffen die Flammen vom benannten Anbau auf das erste Wohnhaus über. Innerhalb kurzer Zeit stand der Dachstuhl in Vollbrand. Das Gebäude konnten die Einsatzkräfte nicht mehr retten – es fiel den Flammen zum Opfer. Die Bewohner sollen sich zum Zeitpunkt des Brandes offenbar im Urlaub aufgehalten haben.

Im weiteren Verlauf breitete sich das Feuer auch auf das benachbarte Wohnhaus aus. Dort griffen die Flammen ebenfalls auf den Dachstuhl über und richteten erhebliche Schäden an. Während der Löscharbeiten war aus dem Brandbereich ein lauter Knall zu hören. Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich dabei um die Explosion einer Gasflasche gehandelt haben.

Rund 160 Einsatzkräfte der Feuerwehren kämpften stundenlang unter hohem körperlichem Einsatz gegen das Flammenmeer, um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Die Brandbekämpfung erfolgte aus mehreren Richtungen. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte am Boden von den Hubrettungsfahrzeugen der Feuerwehren Stadtoldendorf und Holzminden. Die Einsatzleitung lag bei Ortsbrandmeister Matthias Sander.

Meterhohe Flammen schlagen aus dem Dachstuhl, während dichter schwarzer Qualm über Deensen aufsteigt.
Im Mittelpunkt des Großeinsatzes stand die enge Koordination der Einsatzkräfte. In der Spitze waren rund 160 Einsatzkräfte am Brandort im Einsatz.
Ein Bagger unterstützte die Einsatzkräfte bei den Abrissarbeiten am Brandobjekt, um verbliebene Glutnester freizulegen und die Löscharbeiten zu erleichtern.
Warnung an die Bevölkerung

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde auch die Bevölkerung gewarnt. Über Lautsprecherdurchsagen sowie die Warn-App BIWAPP wurden die Bewohnerinnen und Bewohner in Deensen und der Umgebung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Klima- und Lüftungsanlagen vorsorglich abzuschalten. Hintergrund waren die erhebliche Rauchentwicklung und der Rauchniederschlag.

Im weiteren Verlauf des Abends kam außerdem ein Bagger zum Einsatz, um Abrissarbeiten vorzunehmen und die Löscharbeiten zu unterstützen. Glücklicherweise wurde bei dem verheerenden Großbrand keine Person verletzt.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Fotos: red, Kreisfeuerwehr Holzminden

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