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Bad Driburg-Brakel
Historischer Tatort im Joelskamp: im Waldgebiet zwischen Bökendorf und Ovenhausen ereignete sich am 10. Februar 1783 der Mord an den Handelsjuden Soistmann Berend aus Ovenhausen.

Bökendorf (red). Eine literar- und kriminalgeschichtliche Wanderung findet im Kulturmusterdorf Bökendorf am Sonntag, den 20. September, ab 14 Uhr statt. Die etwa sieben Kilometer lange Tour führt zum Joelskamp. Hier geschah im Februar 1783 der Mord an den Handelsjuden Soistmann Berend aus Ovenhausen.

Durch Erzählungen im Bökendorfer Verwandtenkreis hatte Annette von Droste-Hülshoff bereits als Jugendliche von diesem Kriminalfall erfahren und diese wahren Begebenheiten sowie örtliche Gepflogenheiten erst sehr viel später in ihrer Meisternovelle „Die Judenbuche“ verarbeitet. Erläuterungen und Ausführungen an verschiedenen Wegpunkten runden die Wanderung ab.

Die Teilnehmerzahl bei der Wanderung ist begrenzt. Anmeldungen nimmt der Wanderleiter Bernhard Aufenanger unter der Tel.-Nr. 0151/26507251 oder unter der Mail-Adresse „Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. entgegen. Hier erhalten Interessierte auch weitere Informationen.

Foto: Bernhard Aufenanger


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Lesedauer: 3 Minuten
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Holzminden. „Haben wir geil gemacht“, freut sich der Bauherr, nachdem die Firma Mairose ein ganz besonderes Dachprojekt abgeschlossen hat. Wie der Bauherr erklärt, hatte er schon durch Empfehlungen anderer von der guten Qualität der Firma Mairose gehört. Nach getaner Arbeit kann er dies nur bestätigen. „Eins A“, lautet seine Bewertung.

Dem Bauherrn war beim Eindecken seines Daches einerseits wichtig, dass die Ziegel farblich zu den Fenstern passen und das Dach vom Farbton her auf das übrige Haus abgestimmt ist. Er entschied sich für glatte Ziegel, damit diese sich später nicht durch Bewuchs zusetzen oder stumpf werden, sondern möglichst schön glänzend bleiben. Wichtig waren dem Bauherrn neben der Farbgebung, dass eine Systemlösung für die Montage der Solaranlage verwendet und Ausklinkungen an den neuen Dachziegeln vorgenommen werden, sodass sich die ganze Anlage besser ins Bild einfügt.

„Wenn es während der Bauphase Probleme oder Fragen von anderen beteiligten Bauleuten gab, konnte Mairose sofort helfen, damit der Bauprozess nicht ins Stocken kam. Und wenn zwischendurch etwas war, war immer schnell jemand da. So wünscht man sich das für das ganze Gewerk – klappt aber leider nicht immer.“

Obendrein entschied sich der Bauherr für Solarzellen, die ebenfalls von der Firma Mairose direkt mit angeboten und installiert worden sind. In Zusammenarbeit mit der Firma Mairose ist es weiterhin gelungen, den gewünschten smarten und cleanen Look auf dem Dach umzusetzen.

„Es sollten keine Linien und keine Schienen sichtbar sein, sodass die Anlage möglichst wie aus einem Guss wirkt.“

Und dies ist mehr als gelungen, wie ihm auch von Bekannten und Freunden bereits bestätigt worden ist. Ein rundum erfolgreiches Projekt mit einem sehr zufriedenen Kunden, der sich von der Qualität der Firma Mairose überzeugen konnte.

Firma Mairose
Burgbergblick 14
37603 Holzminden

Telefon: 05531 3339
https://mairose.de/

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Lesedauer: 4 Minuten
Bodenwerder-Polle

Bodenwerder (awin). Die Feuerwehr Schoholtensen/Altenhagen ist Landesmeister 2026. Beim 18. Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren setzte sich die Einheit am Sonntag, 6. September, in Bodenwerder gegen 39 weitere Gruppen durch. Platz zwei belegte die Feuerwehr Kalbe, Rang drei ging an die Feuerwehr Klein Meckelsen.

Rund 3000 Besucherinnen und Besucher verfolgten den Wettbewerb auf dem Gelände der Saint-Gobain Rigips GmbH. Ab 8 Uhr traten dort die 40 besten Feuerwehreinheiten Niedersachsens gegeneinander an.

Fünf Prüfungen entscheiden über den Titel

Die Gruppen hatten sich zuvor über Leistungsvergleiche auf Gemeinde-, Kreis- und Regionalebene für den Landesentscheid qualifiziert. In Bodenwerder mussten sie fünf Module absolvieren: einen Löschangriff, das Kuppeln einer Saugleitung, eine Fahrübung, eine Belastungsübung unter Atemschutz und eine Funkübung über Digitalfunk.

Insgesamt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund eineinhalb Stunden mit den Prüfungen beschäftigt. Gefragt waren Schnelligkeit, Präzision, Kondition und Teamarbeit. Die Aufgaben orientieren sich am Feuerwehralltag und sollen zugleich den Ausbildungs- und Übungsdienst unterstützen.

Ein Jahr Planung für den Landesentscheid

Hinter der Veranstaltung stand ein erheblicher organisatorischer Aufwand. Rund ein Jahr liefen die Planungen für den Landesentscheid. Am Veranstaltungswochenende waren rund 150 Feuerwehrkräfte aus Bodenwerder, Linse, Rühle und Heinsen mit der Organisation beschäftigt. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der Ortsfeuerwehr Bodenwerder gemeinsam mit der Münchhausenstadt Bodenwerder.

Regierungsbrandmeister Dascho Wehner hatte sich nach eigenen Angaben auf Landesebene persönlich dafür eingesetzt, den Landesentscheid nach Bodenwerder und damit in den Zuständigkeitsbereich Weser zu holen. Das damit verbundene Vertrauen in die Ortsfeuerwehr Bodenwerder und die Verantwortlichen vor Ort sei mehr als gerechtfertigt gewesen. „Dieses Vertrauen wurde nicht nur bestätigt, sondern weit übertroffen“, bilanzierte Wehner nach der Veranstaltung.

Viel Herzblut hinter den Kulissen

Besonders beeindruckt habe ihn, mit wie viel Herzblut, Zusammenhalt und persönlichem Einsatz der Landesentscheid vorbereitet und durchgeführt worden sei. Viele Beteiligte hätten über Monate zahlreiche Stunden investiert, Verantwortung übernommen und angepackt, erklärte der Regierungsbrandmeister.

Auch abseits der Wettbewerbsflächen wurde den Besucherinnen und Besuchern ein Programm geboten. Dazu gehörten moderne und historische Feuerwehrfahrzeuge, Feuerwehrtechnik sowie Angebote für Familien. Bereits am Samstagabend hatte eine Open-Air-Party im Rathauspark unter dem Motto „Baron on Fire“ den Auftakt des Wochenendes gebildet.

Bodenwerder im Mittelpunkt der Feuerwehrwelt

Mit dem Landesentscheid wurde Bodenwerder für ein Wochenende zum Treffpunkt der niedersächsischen Feuerwehrwelt. Für die 40 teilnehmenden Gruppen ging es um den Landestitel – und zugleich darum zu zeigen, was hinter sicheren Abläufen im Einsatz steckt: Ausbildung, regelmäßiges Training und viel persönlicher Einsatz.

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Fotos: awin, Feuerwehr

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