Siedlungsflohmarkt in der Brakeler Weststadt ist quasi Tradition
Lesedauer: 4 Minuten
Bad Driburg-Brakelv.l. Len Prohn, Marlene Lichtenberg, Jonathan Lichtenberg, Leevke Prohn, Janne Prohn, Charlotte Lichtenberg
Brakel (red). Am Sonntag, 14. September, verwandelt sich die Brakeler Weststadt zwischen Bohlenweg und Nieheimer Straße bereits zum vierten Mal in ein Paradies für Trödelfans, Schnäppchenjäger und alle, die gerne stöbern. Von 11 bis 17 Uhr lädt der beliebte Siedlungsflohmarkt zum Entdecken, Feilschen und Verweilen ein.
Ob Kleidung, Kinderspielzeug, Haushaltsgegenstände oder echte Raritäten – das Angebot ist so vielfältig wie die Bewohnerinnen und Bewohner der Weststadt selbst. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Neben privaten Anwohnern bieten die Jugendfeuerwehr, die Landfrauen, der 1. Zug des Bürgerschützenvereins und der Kindergarten „Zum Guten Hirten“ Kaffee, Kuchen, Waffeln und herzhafte Speisen an. Auch weitere Vereine wie die KJG werden sich am Flohmarkttag mit eigenen Angeboten präsentieren.
„Im vergangenen Jahr haben wir bei 100 Ständen aufgehört zu zählen“, berichtet Frauke Prohn mit einem kleinen Schmunzeln. Auch in diesem Jahr ist die Resonanz groß: Bereits jetzt haben sich mehr als 70 Stände angemeldet.
Weitere Brakeler Vereine sind herzlich eingeladen, sich am Flohmarkttag mit einem eigenen Angebot zu beteiligen. Interessierte können sich gerne bei den Organisatoren melden.
Für Besucher besonders praktisch: Unter www.brakel-lebt.de gibt es eine Live-Karte mit einer Übersicht der angemeldeten Stände. So lässt sich der Flohmarktbesuch bequem planen und garantiert kein interessanter Stand bleibt unentdeckt.
Wichtiger Hinweis für Anbieter: Wer mit seinem Stand auf der Live-Karte erscheinen möchte, sollte sich bis zum 11. September anmelden.
Auch externe, rein private Anbieter sind willkommen. Für sie stehen kostenfreie Stellplätze auf dem Spielplatz „Am Meierbach“ zur Verfügung. Eine Anmeldung ist hierfür erforderlich.
Da am 14. September außerdem die Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen stattfindet, gilt: Erst wählen gehen und anschließend gemütlich über den Flohmarkt schlendern – oder einfach beides miteinander verbinden. Hauptsache, keines von beidem wird verpasst.
Der Siedlungsflohmarkt ist längst zu einem festen Bestandteil des Stadtteillebens geworden. Familie Prohn und Familie Lichtenberg freuen sich auf zahlreiche Besucher, viele schöne Fundstücke und einen geselligen Tag in der Weststadt.
Foto: Privat
Anzeige
Verantwortung für unsere Samtgemeinde Bevern
Lesedauer: 1 Minute
Anzeige
Politische Werbung – Bevern. Video 2 von 3
Seit über 30 Jahren arbeite ich im öffentlichen Dienst. Als Verwaltungsfachmann und Betriebswirt weiß ich, wie wichtig verantwortungsvolle Entscheidungen, wirtschaftliches Handeln und der sorgsame Umgang mit Steuergeld sind.
Diese Erfahrung möchte ich als Samtgemeindebürgermeister für unsere Samtgemeinde Bevern einbringen – bürgernah, transparent und mit klaren Prioritäten.
Ihre Anliegen. Meine Aufgabe.
Wichtiger Termin: Am 13. September 2026 entscheiden wir gemeinsam über die Zukunft unserer Samtgemeinde. Jede Stimme zählt!
Politische Werbung
Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Jörg Hesse Herausgeber und Finanzierung: Jörg Hesse
Anzeige
Nicht sichtbare Gefahr bei Niedrigwasser: DLRG Holzminden warnt vor dem Betreten und Durchqueren der Weser
Lesedauer: 7 Minuten
Holzminden
Holzminden (ber). Der Pegel der Weser ist deutlich gesunken. An der Messstation in Höxter liegt der Wasserstand laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) aktuell bei etwa 57 Zentimetern. Mitte Juli zeigten die Messwerte noch einen Pegelstand von etwa 120 Zentimetern an. Doch der niedrige Wasserstand bedeutet keine Entwarnung: Die DLRG-Ortsgruppe Holzminden warnt davor, die Weser zu betreten oder zu Fuß zu durchqueren.
Doch wie gefährlich ist die Weser bei Niedrigwasser wirklich? Welche neuen Gefahren ergeben sich hierdurch? Die Redaktion hat bei der DLRG-Ortsgruppe Holzminden e. V. nachgefragt und wichtige Hinweise über mögliche Gefahren bei Niedrigwasser erhalten.
Niedriger Wasserstand bedeutet nicht weniger Risiko
„Viele Menschen verbinden einen niedrigen Wasserstand mit einem geringen Risiko“, berichtet Niko Stille, 2. Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Holzminden, in Bezug auf die Weser. Die typischen Gefahren in der Weser würden jedoch bestehen bleiben. Hinzu kämen weitere Risiken, die bei einem normalen Pegelstand weniger auffielen.
„Die Strömung kann selbst bei niedrigem Wasserstand erheblich sein und verändert sich durch Engstellen oder Untiefen teilweise sogar. Hinzu kommen rutschige Steine, plötzlich tiefere Bereiche sowie Hindernisse wie Äste oder andere Gegenstände, die unter der Wasseroberfläche liegen. Wer die Weser unterschätzt, bringt sich schnell in Gefahr“, erklärt Stille.
Ausgespülte Bereiche werden sichtbar
Bei Niedrigwasser hat die DLRG die Möglichkeit, Gefahrenstellen ausfindig zu machen und Maßnahmen zu ergreifen. Aktuell würden immer mehr Bereiche sichtbar werden, in denen auf flache Abschnitte plötzlich deutlich tiefere Stellen folgen.
Diese wurden durch die Strömung so weit ausgespült, dass dort kein sicherer Stand mehr möglich ist. Beim Begehen der Weser kann sich daraus eine Gefahr entwickeln.
„Sichtbar werden genau solche Stellen aktuell beispielsweise, wenn man von der Holzmindener Weserbrücke Richtung Getreidespeicher schaut“, warnt Niko Stille.
Trotz des geringen Pegelstands rät die DLRG-Ortsgruppe Holzminden davon ab, die Weser zu betreten. Wer dennoch in der Weser schwimmen möchte, kann auf Veranstaltungen zurückgreifen, bei denen das Schwimmen unter Aufsicht stattfindet. Solche Angebote gab es zuletzt im Juli in Rinteln; Ende August ist das Weserschwimmen in Lüchtringen vorgesehen. Alternativ stehen bekannte Badegewässer wie der Godelheimer See zur Verfügung.
Durchquerungen können schnell gefährlich werden
„Gerade an warmen Tagen stellen wir fest, dass der niedrige Wasserstand viele Menschen dazu verleitet, die Weser zu Fuß zu durchqueren oder an Stellen zu baden, die sonst nicht erreichbar wären“, berichtet der zweite Vorsitzende. „Der Untergrund ist häufig uneben und rutschig, sodass man leicht stürzen kann. Außerdem wechseln flache und tiefere Bereiche oft unerwartet. Wer das Gleichgewicht verliert, kann von der Strömung erfasst werden. Besonders für Kinder oder unsichere Schwimmer kann das schnell zu einer großen Gefahr werden“, fügt er an.
DLRG bleibt trotz Niedrigwasser einsatzfähig
Die Einsatzfähigkeit der DLRG bleibt trotz des Niedrigwassers grundsätzlich erhalten. Auch die Rettungsboote können weiterhin die Bereiche der Weser erreichen. Der geringe Pegelstand erfordert allerdings eine besonders vorsichtige Fahrweise.
„Grundsätzlich ist die Einsatzfähigkeit unserer Rettungsboote weiterhin gewährleistet. Allerdings führt der niedrige Wasserstand dazu, dass wir einzelne Bereiche der Weser deutlich vorsichtiger befahren müssen. Flache Stellen, Kiesbänke oder bislang überdeckte Hindernisse erschweren die Anfahrt und können den Einsatz verzögern“, erklärt Stille.
Dabei sind vor allem gute Ortskenntnisse sowie das Zusammenspiel von Technik und den Bootsführerinnen und Bootsführern erforderlich. Die DLRG nutzt beispielsweise ein Sonar-System. Dabei handelt es sich um ein technisches Verfahren zur Ortung von Gegenständen und zur Messung von Entfernungen unter Wasser mithilfe von Schallwellen.
Strömungsretter trainieren unter realistischen Bedingungen
Neben den Rettungsbooten spielen bei Einsätzen in der Weser auch speziell ausgebildete Strömungsretterinnen und Strömungsretter eine wichtige Rolle. Das gilt insbesondere für Bereiche, in denen Rettungsboote aufgrund des geringen Wasserstands nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden können.
„Unsere Rettungsschwimmer und Strömungsretter trainieren den sicheren Umgang im fließenden Gewässer regelmäßig unter realistischen Bedingungen“, erklärt die DLRG. Nach Angaben der Ortsgruppe lernen die Strömungsretterinnen und Strömungsretter dabei, die Strömungsverhältnisse einzuschätzen und spezielle Rettungstechniken in Flüssen einzusetzen.
Einsatzkräfte der DLRG bilden eine Suchkette während eines Übungsszenarios im Kiesteich.
Die DLRG-Ortsgruppe Holzminden rät daher trotz des niedrigen Pegelstands davon ab, die Weser zu betreten oder zu Fuß zu durchqueren. Wer schwimmen möchte, könne stattdessen auf beaufsichtigte Veranstaltungen oder bekannte Badegewässer ausweichen.
Fotos: ber, DLRG-Ortsgruppe Holzminden e. V.
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Cookie-Einstellungen
Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.
Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.
Statistik
Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.
Komfort
Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.