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Northeim
Sebastian Germerott und Klaus Püllmann von der Abteilung Kultur, Bildung, Sport der Stadt Northeim als Schulträger, Nadja Nagler, Schulleiterin der Martin-Luther-Grundschule Northeim und Simone Köhler, Polizeihauptkommissarin und Mitglied des Präventionsteams der Polizei Northeim.

Northeim (red). Zum Start des neuen Schuljahres sind wieder besonders viele Kinder im Straßenverkehr unterwegs. Die Stadt Northeim und die Polizeiinspektion Northeim appellieren an alle Verkehrsteilnehmenden, aufmerksam und rücksichtsvoll zu sein. An den Schulstandorten kommen zudem verschiedene Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit zum Einsatz.

Mit dem Start des neuen Schuljahres treten in Northeim rund 300 Kinder erstmals ihren Schulweg an. Für die „ABC-Schützen“ sind viele Situationen und Eindrücke neu. Damit sie sicher in der Schule ankommen, machen die Stadt Northeim und die Polizeiinspektion Northeim auf wichtige Verhaltensregeln im Straßenverkehr aufmerksam.

Besondere Aufmerksamkeit im Umfeld der Schulen

„Viele Kinder machen sich in diesen Tagen zum ersten Mal auf den Weg zur Schule. Für sie ist vieles neu. Wir bitten deshalb alle Verkehrsteilnehmenden, gerade im Umfeld der Schulen besonders aufmerksam und rücksichtsvoll zu sein“, sagt Klaus Püllmann von der Abteilung Kultur, Bildung und Sport der Stadt Northeim. Dies gelte insbesondere auch für Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen.

Zum Schuljahresbeginn kommen an allen Schulstandorten wieder die Schulanfangsbanner der Landesverkehrswacht Niedersachsen zum Einsatz. Mit Hinweisen wie „Runter vom Gas“ und „Tempo runter“ machen sie darauf aufmerksam, dass nach den Sommerferien wieder viele Schülerinnen und Schüler sowie Schulbusse unterwegs sind und besondere Vorsicht geboten ist.

Elterntaxis an zwei Schulen im Fokus

An der Schule am Sultmer und an der Martin-Luther-Schule wird in diesem Jahr zusätzlich das Thema der sogenannten Elterntaxis in den Blick genommen. Dort kam es in der Vergangenheit durch den Bring- und Abholverkehr immer wieder zu unübersichtlichen und teilweise gefährlichen Situationen.

An der Martin-Luther-Schule wurde an der Goethestraße deshalb gemeinsam mit Elternvertreterinnen und Elternvertretern, dem ADAC und der Polizei eine sogenannte Elternhaltestelle eingerichtet. Sie soll zur Entspannung der Verkehrssituation in der Schillerstraße beitragen und Gefahrensituationen minimieren, da Autos, Schulbusse sowie Fuß- und Radverkehr ein wenig voneinander getrennt werden.

Zusätzliche Spannbänder sollen sensibilisieren

An beiden Schulen kommen zum neuen Schuljahr außerdem zusätzliche Spannbänder der Landesverkehrswacht Niedersachsen zum Einsatz, die gezielt auf die Problematik der Elterntaxis aufmerksam machen. Die Stadt versteht diese Maßnahmen als weiteren Baustein, um Verkehrsteilnehmende und Eltern für die Situation rund um die Schulen zu sensibilisieren und zum Nachdenken über das eigene Verhalten anzuregen.

Gleichzeitig bleiben die übrigen Schulstandorte ebenso im Blick: Gemeinsam mit den Schulen wird fortlaufend geprüft, wo sich die Verkehrssicherheit weiter verbessern lässt und welche Maßnahmen vor Ort sinnvoll sind.

Schulweg möglichst zu Fuß zurücklegen

Ein wichtiger Beitrag zu einem sicheren Schulweg ist zudem, dass Kinder diesen nach Möglichkeit zu Fuß zurücklegen. „Kinder sollten ihren Schulweg nach Möglichkeit zu Fuß zurücklegen, um ein Gefahrenbewusstsein erlernen zu können. Vorab sollten Schulwege und die Verkehrsregeln mit den Erziehungsberechtigten oder bereits mit den Vorschulkindern im Kindergarten in Zusammenarbeit mit der Polizei geübt werden. So lernen die Kinder die Strecke und mögliche Gefahren bewusst kennen“, sagt Simone Köhler, Polizeihauptkommissarin und Mitglied des Präventionsteams der Polizei Northeim.

„Gelbe Füße“ geben Orientierung

Rund um die Schulen befinden sich außerdem „gelbe Füße“, die sichere Querungsmöglichkeiten kennzeichnen und den Schülerinnen und Schülern als Orientierung dienen.

Die Sicherheit auf den Schulwegen ist eine gemeinsame Aufgabe von Stadt, Schulen, Polizei, Eltern und allen anderen Verkehrsteilnehmenden. Insbesondere zum Schuljahresbeginn gilt deshalb: Tempo runter, Augen auf und Rücksicht nehmen. 

Foto: Stadt Northeim


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Eschershausen-Stadtoldendorf

Eschershausen (red). Endlich ist es wieder so weit: Die „LGB Freunde Ith“ laden am kommenden Wochenende, 15. und 16. August, zur beliebten Modellbahn-Show für Groß und Klein ein. Die 23. Ausgabe der „GaBa Süd Niedersachsen“ findet im Stadtpark in Eschershausen statt.

Besonderer „Teufelszug“ wird gezeigt

Eines der Highlights der Veranstaltung ist der „Teufelszug“, der nach Angaben des Veranstalters von Märklin/LGB im Jahr 2025 für das Wacken-Festival als Einzelstück produziert wurde und dort Werbung für die Modelleisenbahn machte. „Anfang des Jahres wurde der Zug versteigert und der Erlös an die DKMS gespendet. Der ‚Teufelszug‘ ging anschließend in die privaten Hände von P. Schlampp“, erklärt der Veranstalter.

„Anstatt den Zug im Garten oder im Keller zu ‚verstecken‘, haben Besucherinnen und Besucher beim ‚Gartenbahn-Treffen 2026‘ in Eschershausen die Möglichkeit, das Einzelstück aus der Nähe zu sehen.“ Nach Angaben des Veranstalters handelt es sich dabei wohl um den einzigen öffentlichen Auftritt des „Teufelszuges“ im Norden.

Der „Teufelszug“ wurde nach Angaben des Veranstalters von Märklin/LGB für das Wacken-Festival 2025 als Einzelstück produziert und ist bei der „GaBa Süd Niedersachsen“ in Eschershausen zu sehen.
Hersteller präsentieren Neuheiten des Jahres

Dem Veranstalter ist es erneut gelungen, ein interessantes und abwechslungsreiches Angebot zusammenzustellen. Die namhaften Hersteller der Branche – beispielsweise Märklin, LGB, Piko oder Massoth – präsentieren hier ihre Neuheiten des Jahres 2026. Zahlreiche Kleinserienhersteller wie Modellbauwerkstatt, Oho Brücken, Figurendesign Bauer und viele mehr vervollständigen das Angebot.

„Das Gartenbahn-Treffen ist bekannt dafür, dass viele Hersteller aktuelle Neuheiten hier erstmals der Öffentlichkeit präsentieren. So wird es auch dieses Jahr sein. Von Fahrzeugen, Zubehör, Figuren oder Kupplungen. Lassen Sie sich überraschen“, führt der Veranstalter weiter aus, mit dem Hinweis, dass der große Händlerbereich neben Neuwaren auch Gebrauchtwaren von Z bis II anbieten wird.

Amerikanische Züge und eine Küstenbahn

Mit dabei sind auch wieder eine Reihe privater Aussteller. „Manuel & Friends“ zeigen auf der riesigen mobilen Freilandanlage extra lange amerikanische Zuggarnituren und setzen diese so richtig in Szene. Mit vielen Details wird hier in wenigen Stunden eine Westernlandschaft gestaltet.

Die Familie Brune zeigt auf einer gut zehn Meter langen Modulanlage eine reich detaillierte Küstenbahn, die mit unendlich viel Liebe zum Detail gestaltet wurde. Wer genau hinschaut, kann auch beobachten, wie sich der Lokführer in der Fahrtrichtung dreht oder sich eine Tür des Güterwagens zum Beladen automatisch öffnet.

Der Leuchtturm gehört zur Modulanlage der Familie Brune.

Auch RC-Modelle und Echtdampf sind dabei

Auch Fans von RC-Modellen werden hier auf ihre Kosten kommen: Autos, Lkw und Militärfahrzeuge stehen dort im Einsatz.

Weitere Aussteller zeigen 5-Zoll-Fahrzeuge mit Echtdampf oder setzen ihre Eigen- und Umbauten diverser RhB (Rhätische Bahn), FO (Furka-Oberalp-Bahn) oder MGB (Matterhorn-Gotthard-Bahn) auf der Anlage „Graubünden“ ein.

Die Anlage „Graubünden“ wird wieder von den „LGB Freunden Ith“ betrieben. Hier werden über 50 Zuggarnituren für einen abwechslungsreichen Betrieb sorgen.

„GaBa Süd Niedersachsen“ an zwei Tagen geöffnet

Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt: Im Gartenkaffee und Imbiss warten viele hausgemachte Leckereien. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.lgb-treffen.de.

Die „GaBa 2026“ findet am 15. und 16. August im Stadtpark in Eschershausen/Ith statt. Geöffnet ist am Samstag von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene 7,50 Euro und für Kinder von sechs bis 16 Jahren 4 Euro.

Modellbahn-Show in Eschershausen: „LGB Freunde Ith“ präsentieren zahlreiche Anlagen und Neuheiten

Fotos: LGB Freunde Ith

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