Höxter News mit neuer Technik und Struktur: Das ändert sich für Leserinnen und Leser
Lesedauer: 13 Minuten
Kreis Höxter
Region (red). Aufmerksame Leserinnen und Leser haben es seit Sonntagabend möglicherweise bereits bemerkt: Die Zeitungen unseres Nachrichtennetzwerkes – Weser-Ith News, Höxter News, Einbeck News und Hameln News – präsentieren sich in einer technisch und strukturell umfassend überarbeiteten Form.
Wichtiger Hinweis: Nach der technischen Umstellung kann es vor allem auf Smartphones, Tablets oder am PC vereinzelt noch zu Darstellungsproblemen kommen. Ursache kann ein veralteter Browser-Cache eures Endgeräts sein. Am PC hilft manchmal bereits das gleichzeitige Drücken von STRG + F5. Ansonsten leert bitte den Cache eures Browsers – meist über „Verlauf“, „Browserdaten löschen“ oder „Datenschutz“ in den Einstellungen. Bei Apple/Safari findet ihr die entsprechende Möglichkeit in der Regel in den Einstellungen unter „Safari“ beziehungsweise „Verlauf und Websitedaten löschen“. Alternativ könnt ihr testweise einen privaten beziehungsweise Inkognito-Tab in eurem Browser öffnen und unsere Seite dort aufrufen. In diesem Modus werden keine zwischengespeicherten Daten der bisherigen Webseite verwendet. Wird die Seite im privaten Tab einwandfrei angezeigt, deutet dies klar darauf hin, dass die Darstellungsprobleme am Cache eures Endgeräts liegen.
Bereits seit längerer Zeit war es unser Ziel, den Internetauftritt sowohl optisch als auch technisch zu modernisieren. Neben einer zeitgemäßen Gestaltung schafft die neue Struktur zugleich die Grundlage für zahlreiche weitere Entwicklungen in den kommenden Monaten. Gleichzeitig war es uns ein wichtiges Anliegen, die einzelnen Zeitungen unseres Nachrichtennetzwerkes stärker miteinander zu verknüpfen und den Wechsel zwischen den verschiedenen Angeboten deutlich zu vereinfachen.
Leserinnen und Leser, die sich für Nachrichten aus mehreren Regionen interessieren, können künftig komfortabel zwischen den Zeitungen wechseln, ohne dafür jedes Mal eine neue Internetadresse aufrufen zu müssen. Zusätzlich sind in der sogenannten Topbar am oberen Seitenrand die Logos der einzelnen Zeitungen direkt anklickbar, sodass ein Wechsel zwischen den verschiedenen Angeboten noch einfacher und schneller möglich ist.
Zentrale Übersichtsseite für das gesamte Nachrichtennetzwerk
Die größte Änderung betrifft die Internetadresse www.meine-onlinezeitung.de. Während dort bislang direkt die Weser-Ith News erreichbar waren, führt die Adresse künftig auf die zentrale Übersichtsseite unseres Redaktionsnetzwerkes „Meine-Onlinezeitung“.
Auf der Startseite werden künftig alle Nachrichten der Weser-Ith News, der Einbeck News, der Höxter News und der Hameln News und deren Unterseiten in chronologischer Reihenfolge angezeigt. Wer sich einen schnellen Überblick über das gesamte Nachrichtengeschehen unseres Netzwerkes verschaffen möchte, findet dort künftig den idealen Einstieg. Mit einem Klick auf einen Artikel werden Leserinnen und Leser direkt zu der jeweiligen Zeitung weitergeleitet, auf der der Beitrag veröffentlicht wurde.
Regionale Struktur erleichtert den Wechsel zwischen den Zeitungen
Das Ziel, die einzelnen Zeitungen unseres Nachrichtennetzwerkes sinnvoll miteinander zu verknüpfen und den Wechsel zwischen den Regionen zu vereinfachen, setzt sich auch innerhalb der einzelnen Zeitungen fort. Statt die Beiträge wie bisher nach Themenbereichen wie Politik, Blaulicht, Sport oder Region Aktiv zu sortieren, erfolgt die Einordnung künftig konsequent nach regionalen Gebieten. Dadurch können mehrere bisher eigenständige Zeitungen unter einem gemeinsamen Dach zusammengeführt werden, ohne ihre Eigenständigkeit zu verlieren.
Den Anfang macht die Weser-Ith News, in die die bisherigen Holzminden News integriert wurden. Dadurch finden Leserinnen und Leser künftig sämtliche Nachrichten aus dem Landkreis Holzminden auf einer gemeinsamen Plattform und können bequem zwischen den einzelnen Regionen wechseln, ohne eine weitere Zeitung öffnen zu müssen. Gleichzeitig bleibt die Eigenständigkeit der Holzminden News erhalten. Wer die Weser-Ith News aufruft, kann direkt auf alle Regionen des Landkreises zugreifen. Wer hingegen – wie bisher – ausschließlich Nachrichten aus Holzminden lesen möchte, erreicht diese weiterhin direkt über die bekannte Internetadresse.
Nach dem gleichen Prinzip wurde auch die Northeim News in die Einbeck News integriert. Sämtliche Nachrichten aus dem Landkreis Northeim werden künftig unter dem Dach der Einbeck News gebündelt. Gleichzeitig bleibt auch hier der direkte Zugang über die bisherige Internetadresse erhalten. Leserinnen und Leser können somit entweder alle Nachrichten des Landkreises über die Einbeck News verfolgen oder wie gewohnt ausschließlich die Northeim News direkt aufrufen.
Auch die Höxter News bilden künftig alle Regionen des Kreises Höxter auf einer gemeinsamen Plattform ab. Gleichzeitig bleiben die bekannten regionalen Internetadressen bestehen. Dadurch können Leserinnen und Leser entweder sämtliche Nachrichten aus dem Kreis Höxter über die Höxter News verfolgen oder weiterhin – wie gewohnt – direkt die jeweilige regionale Unterseite aufrufen.
Damit bleiben sämtliche bekannten Internetadressen erhalten. Wer künftig die jeweilige Hauptzeitung aufruft, kann komfortabel zwischen allen Regionen wechseln und Nachrichten aus dem gesamten Landkreis lesen. Gleichzeitig bleibt über die bisherigen Internetadressen weiterhin der direkte Einstieg in die jeweilige regionale Unterseite möglich. Somit verbinden wir die Vorteile einer gemeinsamen Plattform mit den gewohnten direkten Zugängen zu den einzelnen Regionen.
Neue Bereiche für „Deals“ und „Stellenanzeigen“
Eine weitere Neuerung betrifft die neue Kategorie Deals, die künftig auf allen Zeitungen unseres Nachrichtennetzwerkes in der Navigation verfügbar ist.
Über die Kategorie Deals können Unternehmen künftig Angebote, Rabattaktionen oder besondere Aktionen veröffentlichen. Für Premium-Kunden unseres Nachrichtennetzwerkes ist dieser Service bereits im Leistungsumfang enthalten. Unternehmen, die keine Werbepartner sind, können Deals-Anzeigen ebenfalls gegen eine Gebühr buchen.
Der große Vorteil: Eine gebuchte Deals-Anzeige erscheint automatisch auf allen Zeitungen unseres Nachrichtennetzwerkes. Bucht beispielsweise ein Unternehmen aus Einbeck eine Deals-Anzeige, wird diese nicht nur bei den Einbeck News, sondern ebenso auf den Weser-Ith News, den Höxter News und den Hameln News ausgespielt.
Nach dem gleichen Prinzip funktioniert auch die Jobbörse. Gebuchte Stellenanzeigen werden ebenfalls netzwerkweit auf allen Zeitungen veröffentlicht und erreichen dadurch eine deutlich größere Zahl potenzieller Bewerberinnen und Bewerber. Auch hier gilt: Für Premium-Kunden ist die Veröffentlichung von Stellenanzeigen bereits inklusive. Unternehmen, die keine Werbepartner sind, können ihre Stellenangebote gegen ein entsprechendes Entgelt veröffentlichen.
Veränderungen brauchen Zeit
Veränderungen bedeuten immer auch Umstellung – sowohl für unsere Leserinnen und Leser als auch für uns selbst. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und vertraute Strukturen hinter sich zu lassen, fällt oftmals nicht leicht. Auch wir merken bereits jetzt, dass sich durch das neue System Arbeitsabläufe verändern und wir uns zunächst an die neue Struktur gewöhnen müssen.
Dennoch sind wir überzeugt, dass dieser Schritt notwendig ist. Die neue technische Basis eröffnet uns zahlreiche Möglichkeiten für zukünftige Weiterentwicklungen und sorgt gleichzeitig dafür, dass unsere Zeitungen noch enger miteinander verknüpft sind. Davon profitieren langfristig sowohl unsere Leserinnen und Leser als auch unsere Werbepartner.
Wir möchten euch deshalb herzlich bitten, euch ein wenig Zeit zu geben, das neue System kennenzulernen und euch mit den neuen Strukturen vertraut zu machen. Wir sind überzeugt, dass die Vorteile im Alltag schnell spürbar werden und die neue Navigation den Zugang zu den Nachrichten unseres gesamten Netzwerkes deutlich erleichtert.
Gleichzeitig bitten wir um Verständnis, dass nach einer so umfangreichen technischen Umstellung in den ersten Tagen möglicherweise noch kleinere Fehler auftreten können. Trotz intensiver Tests lassen sich nicht alle Besonderheiten im Vorfeld erkennen. Sollten euch Fehler auffallen oder ihr Anregungen haben, freuen wir uns jederzeit über eine Nachricht an unsere Redaktion. So können wir eventuelle Probleme schnell beheben und unser Angebot kontinuierlich weiter verbessern.
Abschließend bedanken wir uns herzlich für euer Vertrauen und dafür, dass ihr unser Nachrichtennetzwerk täglich begleitet. Wir freuen uns darauf, den neuen Weg gemeinsam mit euch weiterzugehen.
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Dachsanierung geplant? Mairose GmbH erklärt Solarpflicht und bietet kostenlose Erstberatung mit Fördercheck
Lesedauer: 10 Minuten
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Holzminden. Wer heute sein Dach saniert, kommt an Photovoltaik oft nicht mehr vorbei. Hintergrund ist die gesetzliche Solarpflicht in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Für viele Eigentümerinnen und Eigentümer, die eine Dachsanierung planen, bringt das zunächst zahlreiche Fragen mit sich – von gesetzlichen Vorgaben über technische Anforderungen bis hin zu möglichen Förderprogrammen.
Die Mairose GmbH bietet deshalb eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung an, bei der das Dach geprüft und mögliche Lösungen besprochen werden. Für Vorhaben dieser Art verfügt das Unternehmen über besondere Fachkompetenz. Die Mairose GmbH erkannte die Bedeutung von Photovoltaikanlagen frühzeitig und ließ Dachdeckermeister Milan Schmidt gezielt zum ZVDH-zertifizierten Photovoltaik-Manager im Dachdeckerhandwerk ausbilden.
„Mit Milan Schmidt haben wir im Unternehmen einen speziell ausgebildeten Ansprechpartner für Photovoltaik. Er kennt sowohl die Anforderungen einer Dachsanierung als auch die technischen Möglichkeiten moderner Solaranlagen. Gleichzeitig unterstützen wir unsere Kundinnen und Kunden dabei, die passenden Förderprogramme zu nutzen – so sind Zuschüsse von bis zu 12.000 Euro pro Wohneinheit möglich“, erklärt Mairose-Inhaber Jan Wehenkel.
Solarpflicht: Was jetzt gilt
In Niedersachsen gilt die Solarpflicht bereits seit 2025. Bei Neubauten oder umfassenden Dachsanierungen – etwa wenn das Dach vollständig neu eingedeckt oder die Abdichtung erneuert wird – müssen mindestens 50 Prozent der geeigneten Dachfläche mit Photovoltaik belegt werden.
Auch in Nordrhein-Westfalen gelten entsprechende Vorgaben. Dort müssen bei Neubauten und Dachsanierungen mindestens 30 Prozent der geeigneten Dachfläche für Solarenergie genutzt werden oder eine Anlage mit etwa drei bis fünf Kilowatt Leistung installiert werden. Die Regelung gilt seit 1. Januar 2026.
Betroffen sind Steil- und Flachdächer ab einer Größe von 50 Quadratmetern. Wer die gesetzlichen Vorgaben nicht einhält, muss mit Konsequenzen rechnen – etwa Ordnungsgeldern, Verzögerungen bei Baugenehmigungen oder Problemen beim späteren Verkauf der Immobilie.
Nach Angaben von Dachdeckermeister Jan Wehenkel liegen die Kosten für eine Photovoltaikanlage meist zwischen 8.000 und 15.000 Euro für Anlagen mit etwa sechs bis zehn Kilowatt Leistung – gegebenenfalls zuzüglich einer Modernisierung des Zählerschranks.
Pflicht – aber auch eine Chance
„Die Solarpflicht ist auch eine Chance – dank Förderung und Stromersparnis“, erklärt Miland Schmidt. „Gerade in Zeiten steigender Energiepreise macht man sich damit unabhängiger. Wenn ein Teil des Strombedarfs direkt vom eigenen Dach gedeckt wird, rechnet sich das langfristig auch wirtschaftlich.“
Dabei muss das Dach nicht zwingend perfekt nach Süden ausgerichtet sein. Auch Ost- oder Westdächer erreichen noch rund 80 bis 90 Prozent des möglichen Ertrags. „Eine 6-kWp-Anlage erzeugt etwa 5.000 bis 6.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr – je nach Ausrichtung und Sonneneinstrahlung“, erläutert Schmidt.
Zusätzlich kann eine energetische Dachsanierung doppelt wirken: Gute Dämmung senkt die Heizkosten, während Photovoltaik einen Teil des Strombedarfs deckt. Gleichzeitig steigt häufig auch der Wert der Immobilie.
Förderung von bis zu 12.000 Euro möglich
Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG-EM) werden Maßnahmen an der Gebäudehülle – etwa die Dämmung des Daches – unterstützt.
„Dachdämmung und Dachsanierung werden großzügig gefördert. Wir unterstützen unsere Kundinnen und Kunden dabei, die passenden Programme zu finden und zu beantragen. So sind Zuschüsse von bis zu 12.000 Euro pro Wohneinheit möglich“, erklärt Milan Schmidt.
Ohne individuellen Sanierungsfahrplan beträgt die Förderung 15 Prozent der Investitionskosten bei einer maximalen Investitionssumme von 30.000 Euro. Dadurch sind Zuschüsse von bis zu 4.500 Euro pro Wohneinheit möglich.
Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) steigt der Fördersatz auf 20 Prozent bei einer Investitionssumme von bis zu 60.000 Euro. Dadurch können Förderungen von bis zu 12.000 Euro pro Wohneinheit erreicht werden.
Der individuelle Sanierungsfahrplan wird von einer Energieberaterin oder einem Energieberater erstellt. Dabei wird das Gebäude analysiert und aufgezeigt, welche energetischen Maßnahmen sinnvoll sind und in welcher Reihenfolge sie umgesetzt werden können.
Alternativ kann für selbst genutzte Wohnhäuser auch ein Steuerbonus nach § 35c Einkommensteuergesetz genutzt werden. Dabei können 20 Prozent der Sanierungskosten – maximal 40.000 Euro – über drei Jahre steuerlich geltend gemacht werden. Diese Variante kann allerdings nicht mit BAFA- oder KfW-Förderprogrammen kombiniert werden.
Voraussetzungen für die Förderung
Fördermittel können Eigentümerinnen und Eigentümer erhalten, wenn das Gebäude zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens fünf Jahre alt ist. Beim Steuerbonus gilt eine Mindestfrist von zehn Jahren.
Wichtig ist außerdem, dass die Arbeiten von einem Fachbetrieb durchgeführt werden und der Förderantrag vor Beginn der Bauarbeiten gestellt wird.
Eine Lösung aus einer Hand
Viele Eigentümerinnen und Eigentümer stehen bei einer Dachsanierung mit Solarpflicht vor der gleichen Herausforderung: gesetzliche Vorgaben, Förderprogramme, Energieberatung und Bauplanung müssen gleichzeitig berücksichtigt werden.
Die Mairose GmbH unterstützt dabei, diese Schritte übersichtlich zu planen und umzusetzen – von der ersten Prüfung des Daches bis zur fertigen Dach- und Solarlösung.
Zum Leistungsangebot gehören unter anderem:
Beratung zu Förderprogrammen wie BAFA-Förderung oder Steuerbonus
Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP)
Koordination von Energieberaterinnen, Energieberatern und Installationsbetrieben
Ausstellung der notwendigen Fachunternehmererklärungen
fachgerechte Dachsanierung und integrierte Planung von Photovoltaikanlagen
So starten Eigentümerinnen und Eigentümer
Der erste Schritt ist eine Prüfung des Daches durch Eigentümerinnen und Eigentümer hinsichtlich von Größe, Statik, Ausrichtung und möglicher Verschattung. Anschließend folgt die Kontaktaufnahme zur Mairose GmbH, die in der Folge für eine kostenlose Vor-Ort-Beratung sorgt, bei der mögliche Maßnahmen sowie Förderprogramme besprochen werden. Darauf aufbauend wird gemeinsam die passende Dach- und Solarlösung geplant – inklusive Förderklärung und Koordination aller notwendigen Schritte bis zur Umsetzung.
Wer eine Dachsanierung plant und sich über die neue Solarpflicht informieren möchte, kann bei der Mairose GmbH eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung vereinbaren.
Mittelaltermarkt „Anno 1250“ bringt Ritter, Drachen und Gaukler in den Archäologiepark Höxter
Lesedauer: 7 Minuten
Kreis Höxter
Höxter (red). Drachenfeuer, Ritterturniere, Gaukler, Musik und mittelalterliches Markttreiben: Vom 10. bis 12. Juli verwandelt sich der Archäologiepark Höxter in Corvey erneut in die Welt von „Anno 1250“. Mehr als 400 Aktive bauen auf dem rund drei Hektar großen Gelände eine große Zeltstadt auf. Ritter, Spielleute, Händler, Komödianten, Handwerker, Heerlager, Stelzenwesen und ein Drache sollen den Mittelaltermarkt zu einem der großen Sommerereignisse in Höxter machen.
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Drache „Fangdorn“ kommt nach Höxter
Besonders viel Aufmerksamkeit dürfte „Fangdorn“ auf sich ziehen. Der zehn Meter lange und drei Meter hohe Drache wird von zwei Personen gesteuert und kann sich nach Angaben der Veranstalter natürlich bewegen. Mit Gebrüll, schlagendem Schweif, aufgestellten Flügeln, Rauch aus den Nüstern und Feueratem wird er mehrmals täglich im Archäologiepark zu sehen sein. „Wir freuen uns, in Höxter den Drachen Fangdorn präsentieren zu können, für den am Wall der Platz nicht ausgereicht hat“, sagt Nobby Morkes von Anno Events aus Gütersloh.
Zu sehen ist „Fangdorn“ am Freitag um 17 Uhr und 21.30 Uhr, am Samstag um 13.30 Uhr, 17.30 Uhr und 21 Uhr sowie am Sonntag um 12 Uhr und 17 Uhr. Tagsüber zeigt das Drachentheater das Märchen vom Elfenschatz. Am Freitag- und Samstagabend folgt die Feuershow „Von Drachen und Sternen“.
Ritterturniere, Feuerreiter und Musik von Fabula
Auch die Ritterturniere von Mandshur Tengri gehören wieder zum Programm. Unter dem Titel „Die vier Elemente“ zeigen die Ritter hoch zu Ross neue Stunts. Dabei sollen Lanzen splittern, Schwerter krachen und Ringe im vollen Galopp aufgespießt werden. In der Dämmerung sind zudem die Feuerreiter unterwegs. Die Turniere finden am Freitag um 19 Uhr und 21 Uhr, am Samstag um 15.30 Uhr, 18.30 Uhr und 21.30 Uhr sowie am Sonntag um 14.30 Uhr und 18.30 Uhr statt. „Es ist etwas ganz Besonderes, dass wir zwei unterschiedlichen Feuershows am Abend bieten können“, freut sich Madita Alberding vom Huxarium Gartenpark.
Musikalisch setzt „Anno 1250“ auf die Mittelalterband Fabula. Die Band blickt auf 30 Jahre Bühnenerfahrung und mehr als 800 Auftritte bei Mittelalter-Spektakeln, Konzerten und Folkfestivals in Europa zurück. In Höxter tritt Fabula am Freitag um 18.30 Uhr und 20.30 Uhr, am Samstag um 14 Uhr, 16 Uhr, 19 Uhr und 20.30 Uhr sowie am Sonntag um 13.30 Uhr, 15 Uhr und 17.30 Uhr auf. „Fabula bringt mit rhythmischer Sackpfeifenmusik aus allen vier Winden gute Laune, die Tanzbeine zum Wirbeln, die Herzen zum Lachen und das Blut in Wallung“, verspricht Morkes.
Schabernack, Gaukler und Handwerk im Archäologiepark
Für humorvolle Momente sorgen die Komödianten von Zeter und Mordio. Eva Medusa Gühne und Wolfgang Gundacker sind seit 1992 als Straßenclowns unterwegs und bringen mittelalterliches Possenspiel nach Höxter. Ihre Auftritte sind am Freitag um 20 Uhr, am Samstag um 16 Uhr und 19.30 Uhr sowie am Sonntag um 15.30 Uhr geplant. Zusätzlich sind sie als Walking-Acts auf dem Markt unterwegs. Gaukler Max jongliert mit Bällen, Fackeln und Keulen. Er tritt am Freitag um 17 Uhr und 20 Uhr, am Samstag um 13.30 Uhr, 15.30 Uhr, 17 Uhr und 20 Uhr sowie am Sonntag um 12 Uhr, 14 Uhr und 18 Uhr auf. Auch die Stelzenwesen des Federgeisttheaters ziehen über das Gelände.
Für die Veranstalter hat der Markt in diesem Jahr eine besondere Bedeutung. „Erstmals in der Geschichte von Anno veranstalten wir einen Markt auf wirklich historischem Grund und lassen die untergegangene Stadt Corvey für ein Wochenende wieder auferstehen“, sagt Morkes. Das Welterbe in Sichtweite sei für Aussteller und Besucher ein zusätzlicher Reiz. Die Standplätze seien seit Monaten ausgebucht.
Erwartet werden mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher. Sie können über den Markt schlendern, in den Tavernen unter anderem Flammlachs, Schwein am Spieß oder Knobi-Brot kosten und Handwerkerinnen und Handwerkern beim Drechseln, Schmieden, Spinnen, Töpfern, Weben, Seiledrehen oder Ledernähen zuschauen.
Öffnungszeiten, Eintritt und Anreise
„Anno 1250“ öffnet am Freitag von 16 bis 22 Uhr, am Samstag von 13 bis 22 Uhr und am Sonntag von 11 bis 19 Uhr. Eintrittskarten gibt es vorab online beim Huxarium Gartenpark sowie in der Tourist-Info Höxter. Reguläre Tickets kosten 16 Euro ab 14 Jahren, ermäßigte Karten 13 Euro. Kinder ab 1,20 Meter Körpergröße zahlen 9 Euro. An der Tageskasse werden außerdem vergünstigte Mehrtageskarten für zwei Tage oder das komplette Wochenende angeboten.
Kostenlose Parkmöglichkeiten gibt es auf dem Besucherparkplatz vor Schloss Corvey sowie entlang der Straße „Am Hafen“. Vom Bahnhaltepunkt Höxter ist der Archäologiepark rund zwei Kilometer entfernt. Am Samstag und Sonntag pendelt ab 11 Uhr stündlich die Bimmelbahn zwischen der Innenstadt und Corvey.
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