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Hameln News

Hameln (red). Das Sommerkino im Hamelner Bürgergarten feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Nachdem die Durchführung der Jubiläumsausgabe vor einigen Wochen noch auf der Kippe stand, kann die Veranstaltung nun wie geplant stattfinden. Einer der Hauptsponsoren war kurzfristig abgesprungen, wodurch die Finanzierung zunächst nicht gesichert war. Mit der Hamelner Firma HaGeh+Mess konnte jedoch ein neuer Hauptsponsor gewonnen werden, sodass das Sommerkino vom 23. bis 26. Juli 2026 an vier Abenden veranstaltet werden kann.

Neuer Sponsor sichert Jubiläumsausgabe

Dank des Engagements der Hauptsponsoren HaGeh+Mess, Sparkasse Hameln-Weserbergland, HWG – Hamelner Wohnungsbau Gesellschaft, Monopol, Synatix, Hallo Sonntag, Hallo Pyrmont und Dewezet können alle Filme erneut zum Sonderpreis von fünf Euro im Vorverkauf zuzüglich Vorverkaufsgebühren angeboten werden.

Am Sonntag wird mit „Greatest Showman“ zudem ein Filmklassiker im Rahmen von „Umsonst & Draußen“ präsentiert. Möglich macht dies der Landschaftsverband Hameln-Pyrmont.

Tickets sind online unter https://sommerkino.ticket.io sowie über den Direktlink auf der Facebook-Seite „Sommerkino Hameln im Bürgergarten“ erhältlich. An der Abendkasse werden – solange der Vorrat reicht – Restkarten zum Preis von sieben Euro angeboten.

Kino unter freiem Himmel

Mit rund 10.000 Quadratmetern Grünfläche bietet der Hamelner Bürgergarten ideale Voraussetzungen für entspannte Kinoabende unter freiem Himmel. Weitläufig aufgestellte Stühle sorgen für Komfort und ausreichend Platz. Für Familien sowie Gruppen bis zu zehn Personen stehen zusätzlich Bierzeltgarnituren bereit. Besucherinnen und Besucher können alternativ auch eigene Stühle oder Decken mitbringen.

Vom 23. bis 26. Juli 2026 verwandelt sich der Bürgergarten an vier Abenden erneut in ein stimmungsvolles Open-Air-Kino. Gezeigt werden die Filme auf einem 18 mal 12 Meter großen, aufblasbaren Airscreen. In Verbindung mit Dolby Spectral Recording Sound und moderner digitaler Übertragungstechnik entsteht ein Kinoerlebnis in besonderer Atmosphäre.

Abwechslungsreiches Filmprogramm

Das Programm beginnt mit einer erfolgreichen deutschen Komödie, gefolgt von einer Fortsetzung, auf die Filmfans fast 20 Jahre gewartet haben. Hinzu kommen ein Musik-Biopic über einen der größten Musikstars aller Zeiten sowie ein Musical-Klassiker mit Hugh Jackman als legendärem Zirkusdirektor.

Donnerstag, 23. Juli 2026: „Extrawurst“

In einem Tennisclub irgendwo in der deutschen Provinz laufen die Vorbereitungen für das Sommerfest. Unter der Leitung von Heribert (Hape Kerkeling) wird vorgeschlagen, für Erol (Fahri Yardım), das einzige muslimische Clubmitglied, einen separaten Grill aufzustellen. Aus der zunächst harmlosen Diskussion entwickelt sich schnell ein Streit über gesellschaftliche und persönliche Konflikte, der den Verein an den Rand des Zerfalls bringt.

Weitere Informationen zum Film gibt es unter https://www.filmstarts.de/kritiken/1000013930.html.

Fortsetzung eines Kultfilms

Freitag, 24. Juli 2026: „Der Teufel trägt Prada 2“

Rund 20 Jahre nach den Ereignissen des ersten Films treffen Andrea „Andy“ Sachs (Anne Hathaway), Emily Charlton (Emily Blunt) und Miranda Priestley (Meryl Streep) erneut aufeinander. Während Emily inzwischen erfolgreich als Managerin einer Luxusmarke arbeitet, kämpft Miranda mit den Folgen des digitalen Wandels und sinkenden Verkaufszahlen ihres Modemagazins „Runway“. Gemeinsam mit Art Director Nigel (Stanley Tucci) entfaltet sich erneut ein Blick hinter die Kulissen der New Yorker Modewelt.

Weitere Informationen zum Film gibt es unter https://www.filmstarts.de/kritiken/1000006868.html.

Musik-Biopic über den King of Pop

Samstag, 25. Juli 2026: „Michael“

Der junge Michael Jackson (Juliano Krue Valdi) wächst als achtes von zehn Kindern unter der strengen Führung seines Vaters Joe (Colman Domingo) auf und wird früh auf eine Musikkarriere vorbereitet. Mit den Jackson Five feiert er erste Erfolge, bevor er bereits im Alter von 13 Jahren seine Solokarriere beginnt.

Auch im Erwachsenenalter, dargestellt von Jaafar Jackson, bestimmt die Musik sein Leben. Ende der 1970er-Jahre lernt er bei Filmarbeiten Diana Ross (Kat Graham) und den Produzenten Quincy Jones (Kendrick Sampson) kennen. Das von Jones produzierte Album „Off the Wall“ aus dem Jahr 1979 wird ein großer Erfolg, der mit „Thriller“ 1982 nochmals übertroffen wird. Parallel dazu kommt es zum Bruch mit seinem Vater Joe, den Jackson als Manager entlässt und durch den Anwalt John Branca (Miles Teller) ersetzt.

Weitere Informationen zum Film gibt es unter https://www.filmstarts.de/kritiken/279306.html.

Kostenloser Kinoabend zum Abschluss

Sonntag, 26. Juli 2026: „Greatest Showman“ – „Umsonst & Draußen“

Die Sponsoren ermöglichen auch in diesem Jahr einen kostenlosen Filmabend. Für die Vorstellung steht allerdings nur ein begrenztes Kartenkontingent zur Verfügung, das ausschließlich an der Abendkasse erhältlich ist.

Als P.T. Barnum (Hugh Jackman) seine Arbeit verliert, sucht er nach einer neuen Perspektive und gründet ein Kuriositätenkabinett. Mit außergewöhnlichen Künstlerinnen und Künstlern entwickelt sich daraus eine spektakuläre Show. Gleichzeitig strebt Barnum nach Anerkennung in der feinen Gesellschaft und geht gemeinsam mit der Opernsängerin Jenny Lind (Rebecca Ferguson) auf Tournee.

Das biografisch inspirierte Musical erzählt die Geschichte des legendären Showmasters, Unternehmers und Politikers P.T. Barnum.

Weitere Informationen zum Film gibt es unter https://www.filmstarts.de/kritiken/170828.html.

Dank an die Sponsoren

Die Veranstalter weisen darauf hin, dass das gesamte Event nur durch die Unterstützung der Sponsoren möglich ist. Zwar finden in vielen Städten Open-Air-Kinos statt, doch nach Angaben der Organisatoren gebe es nur wenige Veranstaltungen, bei denen Sponsoren und Veranstalter so großen Wert darauf legten, die Eintrittspreise für Besucherinnen und Besucher möglichst niedrig zu halten.

Ein besonderer Dank gilt HaGeh+Mess, der Sparkasse Hameln-Weserbergland, der HWG – Hamelner Wohnungsbau Gesellschaft, Monopol, Synatix, Hallo Sonntag, Hallo Pyrmont, Dewezet sowie dem Landschaftsverband Hameln-Pyrmont.

Die Veranstalter hoffen, das Sommerkino auch in den kommenden Jahren mit Unterstützung der Sponsoren fortführen zu können.

Gastronomie und weitere Informationen

Neben dem Filmprogramm erwartet die Gäste ein gastronomisches Angebot des Monopol Restaurants. Außerdem werden Popcorn, Nachos mit heißer Käsesoße sowie Allersheimer Bier vom Fass und aus der Flasche angeboten. Zur Einstimmung sorgt entspannte Musik für die passende Kinoatmosphäre. Die Veranstalter bitten darum, keine eigenen Speisen und Getränke mitzubringen und stattdessen das gastronomische Angebot vor Ort zu nutzen.

Das Wichtigste im Überblick
  • Tickets im Vorverkauf: https://sommerkino.ticket.io

  • Alternativ über Facebook: Sommerkino Hameln im Bürgergarten

  • Einlass: ab 19 Uhr

  • Filmbeginn: bei Anbruch der Dunkelheit

  • Eintritt: 5 Euro im Vorverkauf je Person und Film zuzüglich Vorverkaufsgebühren, 7 Euro an der Abendkasse (Restkarten)

  • Sonntag: freier Eintritt, begrenztes Kartenkontingent ausschließlich an der Abendkasse

  • Stühle und Bierzeltgarnituren stehen bereit; eigene Sitzgelegenheiten oder Decken können mitgebracht werden

  • Auch im Juli kann es abends kühl werden. Decken und warme Kleidung werden empfohlen.

Änderungen vorbehalten.

Foto: Event Team Hameln GmbH


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Lesedauer: 2 Minuten
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Holzminden. Sushi Mania by Marta startet mit einer attraktiven Sommeraktion und bietet bis einschließlich 31. August 2026 zehn Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment. Voraussetzung ist ein Mindestbestellwert von 25 Euro. Der Rabatt kann mit dem Gutscheincode „sushi-summer“ eingelöst werden.

Lieferung in zahlreiche Orte

Geliefert wird von Mittwoch bis Sonntag jeweils von 16 bis 21 Uhr. Ab einem Bestellwert von 40 Euro erfolgt die Lieferung kostenfrei nach Holzminden, Stahle, Bevern, Lüchtringen, Neuhaus, Stadtoldendorf, Silberborn, Negenborn, Höxter, Deensen und Albaxen.

Die Bezahlung erfolgt vorab per PayPal. Für die Auslieferung sollte zusätzlich zur gewählten Produktionszeit eine Lieferzeit von etwa 30 Minuten eingeplant werden.

Öffnungszeiten und Kontakt

Das Restaurant in der „Oberbachstraße 24“ in Holzminden ist mittwochs bis sonntags jeweils von 16 bis 21 Uhr geöffnet.Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0151 41243895 oder www.holzminden-sushi.de.

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Lesedauer: 13 Minuten
Landkreis Holzminden

Holzminden (awin). Einen Monat war Paul Grotenburg mit der deutschen Nationalmannschaft in den USA unterwegs – und plötzlich ist alles vorbei. Die Koffer sind ausgepackt, die Wäsche ist erledigt und seit einigen Tagen sitzt er wieder am Newsdesk der BILD-Sportredaktion in Berlin. Geblieben sind Erinnerungen an seine erste Fußball-Weltmeisterschaft als DFB-Reporter und an ein Turnier, das für Deutschland früher endete als erhofft.

Noch vor vier Monaten blickte der frühere Mitarbeiter der Weser-Ith News voller Vorfreude auf das größte Abenteuer seiner bisherigen Laufbahn. Inzwischen ist aus der Erwartung eine Erfahrung geworden, die sich für ihn kaum auf einen einzelnen Augenblick reduzieren lässt.

„Das ganze Turnier war einzigartig – von der Abreise bis zur Rückreise“, sagt Grotenburg. Es sind vielmehr die vielen kleinen Erlebnisse, die sich festgesetzt haben: das erste WM-Spiel im riesigen Stadion von Houston, die Wochen rund um das Quartier der Nationalmannschaft, die gemeinsame Zeit mit den Kollegen und sogar eine Live-Schalte ins arabische Fernsehen. „Es sind so viele Momente, dass es mir wirklich schwerfällt, den einen herauszupicken.“

Vier Wochen im WM-Rhythmus

Am 2. Juni fliegt Grotenburg mit seinen Kollegen nach Chicago. Genau einen Monat später beginnt die Rückreise nach Deutschland. Dazwischen dreht sich fast alles um die DFB-Auswahl. Auch die anderen Mannschaften und Begegnungen verfolgt das Reporterteam aufmerksam. Im Mittelpunkt der eigenen Berichterstattung steht jedoch klar die deutsche Nationalmannschaft.

„So ein Turnier ist wirklich von morgens bis abends mit dem Job ausgefüllt“, erzählt er. Trainingseinheiten, Pressekonferenzen und Gespräche liefern ständig neue Themen. Gleichzeitig entstehen Artikel, Video-Aufsager und Elemente für Podcasts, die in Deutschland veröffentlicht werden, wenn in den USA eigentlich Schlafenszeit ist. Die Zeitverschiebung verlängert die Arbeitstage zusätzlich. Die Zeitverschiebung verlängert die Arbeitstage zusätzlich.

Einige freie Stunden bleiben trotzdem. Dann geht Grotenburg zum Sport oder erkundet die jeweilige Stadt. Meist bestimmt jedoch die Nationalmannschaft den Tagesablauf. Wo sie trainiert, spricht oder spielt, sind auch die Reporter.

Die Atmosphäre erlebt er vor allem in den Austragungsorten als besonders. Große Arenen, viele Fans und eine spürbare Begeisterung prägen die Spieltage. Am Basislager der deutschen Mannschaft sieht es ruhiger aus. Dort gibt es kein WM-Stadion in unmittelbarer Nähe und entsprechend weniger Turniertrubel.

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Auf Englisch live ins arabische Fernsehen

Zu den ungewöhnlichsten Erlebnissen gehört eine Anfrage eines Fernsehsenders aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der Sender sucht vor dem dritten deutschen Gruppenspiel einen Journalisten, der die Mannschaft fachlich einordnet. Grotenburgs Teamchef fragt ihn, ob er die Aufgabe übernehmen möchte.

Er stimmt sich mit den Kollegen ab, klärt die Themen und bereitet sich gezielt vor. Schließlich ist es etwas anderes, auf Englisch über taktische Fragen, Spieler und die Lage der Nationalmannschaft zu sprechen, als im Restaurant zu bestellen oder Smalltalk zu führen.

„Man will fachlich glänzen und seiner Expertenrolle mit qualifizierten Aussagen gerecht werden“, sagt Grotenburg. Die Schalte dauert nur wenige Minuten. Aufgeregt ist er dennoch: „Ich war schon ein bisschen nervös.“

Dass seine Einschätzung inzwischen auch international gefragt ist, markiert zugleich eine weitere Etappe seines beruflichen Weges. Seine ersten journalistischen Texte schrieb Grotenburg einst für die Weser-Ith News. Bei der Weltmeisterschaft spricht er als DFB-Experte für ein ausländisches Fernsehpublikum.

In Boston wächst die Sorge

Das sportliche Ende erlebt Grotenburg im Stadion von Boston. Schon während der ersten Halbzeit gegen Paraguay wird sein ungutes Gefühl stärker.

„Die Befürchtung, dass das schiefgehen kann, wurde von Minute zu Minute größer“, erinnert er sich. Für ihn ist es eine der schwächsten Vorstellungen der Nationalmannschaft in den vergangenen Jahren – und das schlechteste DFB-Spiel, das er in seinen zwei Jahren als Reporter im Stadion gesehen hat.

Nach der Führung Paraguays gerät Deutschland immer stärker unter Druck. Die Mannschaft rettet sich zwar noch in die Verlängerung und entwickelt dort zwischenzeitlich mehr Gefahr. Eine echte Wende gelingt jedoch nicht. Im Elfmeterschießen kippt die Hoffnung endgültig.

Als der erste deutsche Versuch vergeben ist, hat Grotenburg das Gefühl, dass dieser Abend kein gutes Ende mehr nimmt. Kurz darauf steht fest: Die Nationalmannschaft ist ausgeschieden – und auch für das BILD-Reporterteam endet die WM-Reise früher als erhofft.

„Als Journalist funktioniert man dann einfach“

Während es in Deutschland bereits 2 Uhr nachts ist, zeigt die Uhr in Boston erst 20 Uhr. Viel Zeit für Enttäuschung bleibt nach dem Abpfiff nicht. Grotenburg geht direkt in die Mixed Zone. Dort ist die Niedergeschlagenheit greifbar.

Nur wenige Spieler bleiben stehen und beantworten Fragen. Die meisten gehen wortlos in Richtung Mannschaftsbus. Nach Siegen sieht das häufig anders aus. Diesmal ist der Bereich schnell leer.

„Als Journalist funktioniert man dann einfach“, sagt Grotenburg. Analysen müssen geschrieben, Gespräche geführt und neue Informationen eingeholt werden. Die eigene Enttäuschung läuft zunächst nur im Hintergrund mit.

Die Zeitverschiebung verschafft den Reportern ausnahmsweise etwas Luft. Da die meisten Menschen in Deutschland schlafen, bleibt ihnen Zeit, sich zu sortieren und festzulegen, welche Geschichten die Leser am Morgen benötigen. Erst später setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Reise vorbei ist.

„Man weiß: Das war es jetzt, morgen oder übermorgen geht es nach Hause“, beschreibt Grotenburg den Moment. Die Niedergeschlagenheit betrifft nicht nur die sportliche Enttäuschung. Nach Wochen im gemeinsamen Rhythmus endet von einem Augenblick auf den anderen auch eine intensive Zeit mit den Kollegen.

Die Mannschaft ist weg, die Sicherheitsstufe bleibt

Wie abrupt ein solches Turnier endet, zeigt sich kurze Zeit später. Grotenburg fährt vor seiner Abreise noch einmal zum Quartier der Nationalmannschaft. Die Spieler sind längst abgereist. Trotzdem gilt auf dem Gelände weiterhin erhöhte Sicherheitsstufe.

Die Mannschaft ist verschwunden, doch die Abläufe laufen zunächst weiter, als wäre sie noch da. Auch dieses beinahe skurrile Bild bleibt ihm von der Weltmeisterschaft in Erinnerung: ein gesichertes Teamquartier ohne Team.

Während in Deutschland nach seinen Eindrücken wegen der späten Anstoßzeiten keine große WM-Euphorie entsteht, zeigt sich das Interesse am nächsten Morgen im Netz. Wer nachts nicht zuschaut, bekommt die wichtigsten Szenen und Geschichten beim Aufstehen über soziale Medien und Nachrichtenangebote präsentiert.

„Umso krasser war die WM auf Social Media“, sagt Grotenburg. Gerade in den frühen Morgenstunden ist die Nachfrage nach aktuellen Artikeln und Einordnungen besonders groß.

Der Karrierehöhepunkt bestätigt sich

Vor dem Turnier bezeichnet Grotenburg die Weltmeisterschaft als möglichen Höhepunkt seiner bisherigen Laufbahn. Vier Monate später muss er über die Antwort nicht lange nachdenken.

„Ja, absolut“, sagt er. Noch nie zuvor war er vier Wochen am Stück außerhalb Deutschlands. Die neuen Städte, die riesigen Stadien, die Arbeit mit der Nationalmannschaft und vor allem die gemeinsame Zeit im Reporterteam machen das Turnier für ihn unvergesslich.

Inzwischen hat Grotenburg der Alltag in Berlin wieder. Er blickt auf die neue Bundesliga-Saison und hofft, auch künftig für BILD über die Nationalmannschaft berichten zu können. In zwei Jahren wäre er gerne auch bei der Europameisterschaft als Reporter dabei.

Vor vier Monaten sprach Grotenburg über seinen Traum, eine Weltmeisterschaft als Reporter zu erleben. Inzwischen weiß er, wie sich dieser Traum anfühlt – mit langen Arbeitstagen, großen Stadien, besonderen Begegnungen und einem bitteren Ende.

Die Begeisterung für seinen Beruf ist geblieben – vielleicht sogar noch ein Stück größer geworden.

Fotos: Paul Grotenburg