Millionenprogramm für Landesstraßen: Auch der Landkreis Holzminden profitiert von Sanierungen
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Landkreis Holzminden
Landkreis Holzminden (red). Niedersachsen will in den Jahren 2027 bis 2029 rund 500 Millionen Euro in Landesstraßen, Brücken, Radwege und weitere Infrastruktur investieren. Nach Angaben der heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Tippelt profitiert davon auch der Landkreis Holzminden. Das neue Mehrjahresbauprogramm sei die größte Investitionsoffensive für Landesstraßen seit Jahrzehnten und werde aus dem regulären Landeshaushalt sowie aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität finanziert.
Mehrere Maßnahmen im Landkreis Holzminden vorgesehen
Für den Landkreis Holzminden sind mehrere Fahrbahnerhaltungsmaßnahmen eingeplant. Im Jahr 2027 soll aus Mitteln des Sondervermögens die Fahrbahnerhaltung der L 428 von Brevörde bis Ottenstein beginnen. Der Abschnitt ist rund 3,25 Kilometer lang, die vorgesehenen Kosten liegen bei etwa 1,3 Millionen Euro.
Für 2028 ist die Fortsetzung der Fahrbahnerhaltung auf der L 428 von Ottenstein bis Lüntorf vorgesehen. Dieser Abschnitt umfasst rund 5,15 Kilometer. Die Kosten werden mit rund 1,2 Millionen Euro veranschlagt. Ebenfalls 2028 soll aus dem regulären Landeshaushalt die Fahrbahnerhaltung der L 580/L 583 von Arholzen bis Deensen beginnen. Die Maßnahme umfasst rund 1,06 Kilometer und ist mit rund 600.000 Euro eingeplant.
„Es ist wichtig, dass die zusätzlichen Mittel nicht nur in den großen Städten sichtbar werden, sondern auch bei uns in der Fläche ankommen“, betont Tippelt. Gerade im ländlichen Raum seien gute und sichere Straßen eine zentrale Voraussetzung für Mobilität, wirtschaftliche Entwicklung sowie die Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen, Schulen, Ärzten und Einkaufsmöglichkeiten. Das Programm sei deshalb ein starkes Signal für den Landkreis Holzminden.
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Tippelt: L 428 bei Ottenstein hat besondere Bedeutung
Besonders hebt Tippelt die Sanierung der L 428 im Bereich Ottenstein hervor. Der Zustand der Straße zeige seit Langem, dass dort dringender Handlungsbedarf bestehe. Es sei eine gute Nachricht, dass die Maßnahme nun angegangen werde – so, wie es zugesagt worden sei. Das sei ein wichtiges Signal an die Menschen vor Ort, dass Investitionen in die Infrastruktur im ländlichen Raum tatsächlich ankommen würden.
Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne hatte bei der Vorstellung des Programms erklärt, Niedersachsen wechsle damit „vom Verwalten zum Gestalten“. Erstmals werde auf Jahre hinaus offengelegt, welche Projekte angepackt würden und wohin die Investitionen flössen. Das schaffe Planungssicherheit und mache den Abbau des Sanierungsstaus nachvollziehbar. Mit einer halben Milliarde Euro werde der Sanierungsstau Stück für Stück abgebaut. Es handele sich um „eine der größten Investitionsoffensiven für unsere Landesstraßen seit Jahrzehnten“.
Tippelt verweist außerdem auf die neue mehrjährige Planungsperspektive. Das Programm mache frühzeitig sichtbar, welche Projekte vorgesehen seien. Das schaffe mehr Verlässlichkeit für Kommunen, Unternehmen, Bauwirtschaft und die Menschen vor Ort.
„Straßenbau ist immer auch mit Einschränkungen verbunden. Baustellen, Umleitungen und Sperrungen sind für die Menschen vor Ort belastend. Aber sie sind notwendig, damit unsere Infrastruktur sicher und leistungsfähig bleibt“, erklärt Tippelt. Entscheidend sei, dass die Maßnahmen gut vorbereitet, transparent kommuniziert und zügig umgesetzt würden.
Auch Verkehrsminister Tonne hatte darauf hingewiesen, dass jede Baustelle Geduld verlange. Zugleich sei jede Sperrung, jede Umleitung und jede Baustelle ein Zeichen dafür, dass es vorangehe und in sichere, leistungsfähige Straßen investiert werde. Die Einschränkungen seien vorübergehend, der Nutzen bleibe für Jahrzehnte.
Tippelt betont abschließend, dass Infrastruktur erhalten werden müsse, bevor Schäden größer und Sanierungen teurer würden. Das Mehrjahresbauprogramm sei deshalb ein wichtiger Schritt für Niedersachsen und ein konkreter Gewinn für den Landkreis Holzminden.
Foto: Symbolfoto
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Dachsanierung geplant? Mairose GmbH erklärt Solarpflicht und bietet kostenlose Erstberatung mit Fördercheck
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Holzminden. Wer heute sein Dach saniert, kommt an Photovoltaik oft nicht mehr vorbei. Hintergrund ist die gesetzliche Solarpflicht in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Für viele Eigentümerinnen und Eigentümer, die eine Dachsanierung planen, bringt das zunächst zahlreiche Fragen mit sich – von gesetzlichen Vorgaben über technische Anforderungen bis hin zu möglichen Förderprogrammen.
Die Mairose GmbH bietet deshalb eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung an, bei der das Dach geprüft und mögliche Lösungen besprochen werden. Für Vorhaben dieser Art verfügt das Unternehmen über besondere Fachkompetenz. Die Mairose GmbH erkannte die Bedeutung von Photovoltaikanlagen frühzeitig und ließ Dachdeckermeister Milan Schmidt gezielt zum ZVDH-zertifizierten Photovoltaik-Manager im Dachdeckerhandwerk ausbilden.
„Mit Milan Schmidt haben wir im Unternehmen einen speziell ausgebildeten Ansprechpartner für Photovoltaik. Er kennt sowohl die Anforderungen einer Dachsanierung als auch die technischen Möglichkeiten moderner Solaranlagen. Gleichzeitig unterstützen wir unsere Kundinnen und Kunden dabei, die passenden Förderprogramme zu nutzen – so sind Zuschüsse von bis zu 12.000 Euro pro Wohneinheit möglich“, erklärt Mairose-Inhaber Jan Wehenkel.
Solarpflicht: Was jetzt gilt
In Niedersachsen gilt die Solarpflicht bereits seit 2025. Bei Neubauten oder umfassenden Dachsanierungen – etwa wenn das Dach vollständig neu eingedeckt oder die Abdichtung erneuert wird – müssen mindestens 50 Prozent der geeigneten Dachfläche mit Photovoltaik belegt werden.
Auch in Nordrhein-Westfalen gelten entsprechende Vorgaben. Dort müssen bei Neubauten und Dachsanierungen mindestens 30 Prozent der geeigneten Dachfläche für Solarenergie genutzt werden oder eine Anlage mit etwa drei bis fünf Kilowatt Leistung installiert werden. Die Regelung gilt seit 1. Januar 2026.
Betroffen sind Steil- und Flachdächer ab einer Größe von 50 Quadratmetern. Wer die gesetzlichen Vorgaben nicht einhält, muss mit Konsequenzen rechnen – etwa Ordnungsgeldern, Verzögerungen bei Baugenehmigungen oder Problemen beim späteren Verkauf der Immobilie.
Nach Angaben von Dachdeckermeister Jan Wehenkel liegen die Kosten für eine Photovoltaikanlage meist zwischen 8.000 und 15.000 Euro für Anlagen mit etwa sechs bis zehn Kilowatt Leistung – gegebenenfalls zuzüglich einer Modernisierung des Zählerschranks.
Pflicht – aber auch eine Chance
„Die Solarpflicht ist auch eine Chance – dank Förderung und Stromersparnis“, erklärt Miland Schmidt. „Gerade in Zeiten steigender Energiepreise macht man sich damit unabhängiger. Wenn ein Teil des Strombedarfs direkt vom eigenen Dach gedeckt wird, rechnet sich das langfristig auch wirtschaftlich.“
Dabei muss das Dach nicht zwingend perfekt nach Süden ausgerichtet sein. Auch Ost- oder Westdächer erreichen noch rund 80 bis 90 Prozent des möglichen Ertrags. „Eine 6-kWp-Anlage erzeugt etwa 5.000 bis 6.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr – je nach Ausrichtung und Sonneneinstrahlung“, erläutert Schmidt.
Zusätzlich kann eine energetische Dachsanierung doppelt wirken: Gute Dämmung senkt die Heizkosten, während Photovoltaik einen Teil des Strombedarfs deckt. Gleichzeitig steigt häufig auch der Wert der Immobilie.
Förderung von bis zu 12.000 Euro möglich
Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG-EM) werden Maßnahmen an der Gebäudehülle – etwa die Dämmung des Daches – unterstützt.
„Dachdämmung und Dachsanierung werden großzügig gefördert. Wir unterstützen unsere Kundinnen und Kunden dabei, die passenden Programme zu finden und zu beantragen. So sind Zuschüsse von bis zu 12.000 Euro pro Wohneinheit möglich“, erklärt Milan Schmidt.
Ohne individuellen Sanierungsfahrplan beträgt die Förderung 15 Prozent der Investitionskosten bei einer maximalen Investitionssumme von 30.000 Euro. Dadurch sind Zuschüsse von bis zu 4.500 Euro pro Wohneinheit möglich.
Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) steigt der Fördersatz auf 20 Prozent bei einer Investitionssumme von bis zu 60.000 Euro. Dadurch können Förderungen von bis zu 12.000 Euro pro Wohneinheit erreicht werden.
Der individuelle Sanierungsfahrplan wird von einer Energieberaterin oder einem Energieberater erstellt. Dabei wird das Gebäude analysiert und aufgezeigt, welche energetischen Maßnahmen sinnvoll sind und in welcher Reihenfolge sie umgesetzt werden können.
Alternativ kann für selbst genutzte Wohnhäuser auch ein Steuerbonus nach § 35c Einkommensteuergesetz genutzt werden. Dabei können 20 Prozent der Sanierungskosten – maximal 40.000 Euro – über drei Jahre steuerlich geltend gemacht werden. Diese Variante kann allerdings nicht mit BAFA- oder KfW-Förderprogrammen kombiniert werden.
Voraussetzungen für die Förderung
Fördermittel können Eigentümerinnen und Eigentümer erhalten, wenn das Gebäude zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens fünf Jahre alt ist. Beim Steuerbonus gilt eine Mindestfrist von zehn Jahren.
Wichtig ist außerdem, dass die Arbeiten von einem Fachbetrieb durchgeführt werden und der Förderantrag vor Beginn der Bauarbeiten gestellt wird.
Eine Lösung aus einer Hand
Viele Eigentümerinnen und Eigentümer stehen bei einer Dachsanierung mit Solarpflicht vor der gleichen Herausforderung: gesetzliche Vorgaben, Förderprogramme, Energieberatung und Bauplanung müssen gleichzeitig berücksichtigt werden.
Die Mairose GmbH unterstützt dabei, diese Schritte übersichtlich zu planen und umzusetzen – von der ersten Prüfung des Daches bis zur fertigen Dach- und Solarlösung.
Zum Leistungsangebot gehören unter anderem:
Beratung zu Förderprogrammen wie BAFA-Förderung oder Steuerbonus
Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP)
Koordination von Energieberaterinnen, Energieberatern und Installationsbetrieben
Ausstellung der notwendigen Fachunternehmererklärungen
fachgerechte Dachsanierung und integrierte Planung von Photovoltaikanlagen
So starten Eigentümerinnen und Eigentümer
Der erste Schritt ist eine Prüfung des Daches durch Eigentümerinnen und Eigentümer hinsichtlich von Größe, Statik, Ausrichtung und möglicher Verschattung. Anschließend folgt die Kontaktaufnahme zur Mairose GmbH, die in der Folge für eine kostenlose Vor-Ort-Beratung sorgt, bei der mögliche Maßnahmen sowie Förderprogramme besprochen werden. Darauf aufbauend wird gemeinsam die passende Dach- und Solarlösung geplant – inklusive Förderklärung und Koordination aller notwendigen Schritte bis zur Umsetzung.
Wer eine Dachsanierung plant und sich über die neue Solarpflicht informieren möchte, kann bei der Mairose GmbH eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung vereinbaren.
Einbecker Oldtimer Tage 2026 begeistern mit 220 historischen Fahrzeugen und Besucherandrang
Lesedauer: 3 Minuten
Landkreis Northeim
Einbeck (gs). Mit 220 gestarteten Fahrzeugen, zahlreichen Besucherinnen und Besuchern sowie einem abwechslungsreichen Programm haben die Einbecker Oldtimer Tage 2026 erneut ihre Bedeutung als eines der größten Oldtimer-Events der Region unter Beweis gestellt. Drei Tage lang drehte sich am PS.SPEICHER und in der Einbecker Innenstadt alles um historische Mobilität, automobile Kultur und gemeinschaftliches Erleben.
Gemischtes Echo zum Auftakt am Freitag
Bereits am Freitag stimmten die geöffneten Sammlungen des PS.SPEICHER sowie der Vortrag „In 20 Kilo nach Rom“ von Thomas Küster und Michael Suermann auf das Veranstaltungswochenende ein. Die Mischung aus Lesung und Livemusik fand beim Publikum ein gemischtes Echo. Im Verlauf des Abends war zu beobachten, dass zahlreiche Besucherinnen und Besucher den Veranstaltungsort bereits während der Vorstellung verließen.
PS.SPEICHER-Rallye und Partystimmung am Samstag
Der Samstag stand im Zeichen der traditionellen PS.SPEICHER-Rallye. 220 historische Automobile gingen pünktlich um 10 Uhr an den Start und absolvierten die abwechslungsreiche Strecke über Bad Karlshafen. Am Nachmittag kehrten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Einbeck zurück, wo sie auf dem Marktplatz von zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern empfangen und fachkundig vorgestellt wurden.
Ergänzt wurde das Programm durch Attraktionen in der Innenstadt, ein Kinderprogramm und kulinarische Angebote. Den stimmungsvollen Abschluss des Tages bildete nach der Siegerehrung das Abendprogramm mit Livemusik von John Poppyseed und Band.
Traditioneller Korso zieht die Massen an
Der traditionelle Korso am Sonntag setzte den Schlusspunkt unter ein gelungenes Wochenende. Die historischen Fahrzeuge fuhren durch das Stadtgebiet von Einbeck und begeisterten die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer entlang der Strecke. Parallel öffnete der PS.SPEICHER seine Sammlungen, während Familienangebote und gastronomische Stände für zusätzliche Anziehungspunkte sorgten.
Erfolgreiches Wochenende für Oldtimerfans
Die positive Resonanz auf Rallye, Korso und das vielfältige Rahmenprogramm zeigte einmal mehr, welchen Stellenwert die Einbecker Oldtimer Tage in der Oldtimer-Szene genießen. Mit 220 gestarteten Fahrzeugen, einer großen Marken- und Modellvielfalt sowie einem attraktiven Programm war die Veranstaltung erneut ein eindrucksvolles Schaufenster automobiler Geschichte und ein gelungenes Wochenende für Oldtimerfreundinnen und Oldtimerfreunde sowie Familien.
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Fotos: Gerd Stahnke
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