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Landkreis Holzminden
Die Erstplatzierten der sechs Kategorien der Sportlerinnen- und Sportlerwahl 2026 im Landkreis Holzminden gemeinsam auf der Bühne.

Landkreis Holzminden (lbr). Sport schafft Gemeinschaft – Sport ist Leidenschaft. Genau diesen Teamgeist konnte man am vergangenen Samstagabend in der Stadthalle Holzminden spüren. Der Kreissportbund ermittelte gemeinsam mit dem Täglichen Anzeiger die Sportlerinnen und Sportler des Jahres.

Mehr als 30 Sportlerinnen, Sportler und Teams standen in insgesamt sechs Kategorien zur Wahl. Gekürt wurden jeweils eine Sportlerin, ein Sportler und ein Team sowohl in der Altersklasse Jugend als auch bei den Erwachsenen. 2026 dürfen sich Fiona Antonia Lucya, Felix Gebser, die Rettungsschwimmerinnen der DLRG Stadtoldendorf, Klara Härke, Robin Preußing und die 4×100-Meter-Staffel W20 des MTV 49 Holzminden über den Titel freuen.

Die Erst-, Zweit- und Drittplatzierten aller sechs Kategorien der Sportlerinnen- und Sportlerwahl 2026 gemeinsam auf der Bühne der Stadthalle Holzminden.
Kreissportbund dankt den Aktiven und Ehrenamtlichen

Zum zweiten Mal fand dieses Format statt und wurde erneut von Wolfgang Jakob moderiert. Der Vorsitzende des Kreissportbundes, Bernd Wiesendorf, begrüßte die Gäste in der gut gefüllten Stadthalle. Neben den zahlreichen Ehrengästen aus der Politik, den Sponsoren und Vertretern der Sportverbände begrüßte er vor allem die Mitglieder des KSB.

„Ich bedanke mich bei allen Aktiven, bei den Spitzensportlern ebenso wie bei den Breitensportlern, bei allen Vereinsvorständen, Abteilungsleitern, Übungsleitern, Betreuern, Kampfrichtern, Platzwarten und allen sonstigen Helferinnen und Helfern, ohne die der Sportbetrieb und das Vereinsleben nicht möglich wären“, so Wiesendorf.

Silberne Ehrennadel für Landrat Michael Schünemann

Bevor es zur Ehrung der Sportlerinnen und Sportler kam, verlieh Wiesendorf die Silberne Ehrennadel des Kreissportbundes an Landrat Michael Schünemann, der im November aus seinem Amt scheidet und stets ein offenes Ohr für die Anliegen des Sports gehabt habe.

„Lieber Michael, als Zeichen unseres Dankes und unserer Wertschätzung für dein langjähriges Engagement für den Sport im Landkreis Holzminden möchten wir dir heute eine besondere Auszeichnung verleihen“, so der erste Vorsitzende.

Schünemann würdigt Engagement im Sport

Landrat Michael Schünemann bedankte sich und richtete sein Grußwort an die Besucher der Stadthalle: „Ihr Einsatz und Ihre Leidenschaft halten den Sport im Landkreis Holzminden lebendig. Jeder Zweite ist in einem Verein, und das ist nicht selbstverständlich.“

Oliver Fuchs von der BLSK, einem Sponsor der Veranstaltung, hielt einen Vortrag zum Thema Sportförderung und berichtete über den Einsatz von Spendengeldern in verschiedenen Bereichen des Sports durch die BLSK.

„Jede Sportkarriere beginnt in einer Turnhalle oder auf einem Sportplatz und nicht in einem Olympiastadion“, erklärte er und betonte die Wichtigkeit der Förderung des Breitensports in der Region. Für eine positive Zukunft der Vereine im Landkreis Holzminden seien drei Punkte wichtig. Das Ehrenamt müsse gestärkt und Jugendliche müssten erreicht werden. Der letzte Punkt sei Nachhaltigkeit.

Anschließend zeigten die speedy cUP!s aus Boffzen, wie die Sportart Stacking funktioniert, und lieferten eine beeindruckende Performance ab. Darunter waren auch die international erfolgreichen Sportler Joshua Brand und Kaja Schilcher. Nach einer kurzen Pause zeigte die Happy Dance Crew aus Bevern ihr Können.

Ehrenpreis für Klaus Roloff 

Dann folgte eine Überraschung: Erstmalig verlieh der Kreissportbund einen Ehrenpreis. Dieser ging an die Stabhochsprung-Legende Klaus Roloff, der in seinen 49 Jahren als Trainer zahlreiche Erfolge für den MTV 49 Holzminden verzeichnete.

„Klaus Roloff hat mehrere Generationen von jungen Sportlerinnen und Sportlern ausgebildet und begleitet. Die beeindruckende Titelbilanz ist nur ein Teil seines verdienstvollen Wirkens für den MTV 49, muss aber doch erwähnt werden. Unter Klaus Roloffs Ägide haben seine Sportlerinnen und Sportler in den unterschiedlichen Sportarten der Leichtathletik eine unglaubliche Zahl an Titeln errungen bei: drei Weltmeisterschaften, zwei Europameisterschaften, 69 Deutschen Meisterschaften, 76 Norddeutschen Meisterschaften und sage und schreibe 407 Niedersächsischen Meisterschaften“, so Landrat Schünemann und ergänzt: „Und der Name Roloff selbst taucht mit seiner Tochter Annika ebenfalls in den Geschichtsbüchern auf: 2016 nahm Annika als erste Holzmindenerin an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro in Brasilien teil.“

Roloff zeigte sich sichtlich überrascht und gerührt.

Drei Säulen entscheiden über die Platzierungen

So langsam wurde es ernst und Spannung breitete sich im Saal aus – die Ehrungen standen kurz bevor. Steve Sander, Geschäftsführer des Kreissportbundes, erklärte das Abstimmungsverfahren. Es ist in drei Säulen unterteilt, die gleich gewichtet sind: zum einen das Onlinevoting beim Täglichen Anzeiger, dann die Entscheidung der Sponsoren und die Wahl des KSB-Vorstands.

Als Erstes waren die Nachwuchssportlerinnen an der Reihe. Fabienne Fricke, Sportlehrerin an der BBS Holzminden, verlas die ersten drei Plätze. Nachwuchssportlerin des Jahres ist Fiona Antonia Lucya (Leichtathletik, TV 87 Stadtoldendorf). Platz zwei teilten sich Anna Rieger (Stabhochsprung, MTV 49 Holzminden) und Annika Schmidt (Schwimmen, SV Wasserfreunde Holzminden). Auf Platz drei landete Naraja Riemer (Kunstradfahren, RV „Frisch Auf“ Grünenplan).

Bei den Nachwuchssportlern schaffte es Felix Gebser (Rhönrad, MTV Altendorf), seinen Titel zu verteidigen. Den zweiten Platz teilten sich Joshua Brandt (Sport Stacking, MTV Boffzen) und Niklas Robelski (Stabhochsprung, MTV 49 Holzminden). Paul Stebner (Leichtathletik, MTV 49 Holzminden) sicherte sich Platz drei.

DLRG Stadtoldendorf stellt das Nachwuchsteam des Jahres

Nachwuchsteam des Jahres wurden die Rettungsschwimmerinnen der DLRG Stadtoldendorf vor dem RV „Frisch Auf“ Grünenplan (2er-Kunstradfahren). Den dritten Platz teilten sich die JSG Hils (Fußball, E-Junioren) und die JSG Holzberg (Fußball, B-Junioren).

Bei den Sportlerinnen schaffte Klara Härke (Stabhochsprung, MTV 49 Holzminden) den Sprung auf Platz eins, gefolgt von Annike Wiedemann (Laufen, TuSpo Grünenplan), die durch ihren Trainer vertreten wurde, da sie parallel zur Veranstaltung einen Marathon in Sydney lief. Den dritten Platz teilten sich Jacqueline Hausmann (Laufen, TuSpo Grünenplan) und Lena Lehmann (Bogenschießen, Bogensport-Club Holzminden).

Auch bei den Männern stand der MTV 49 Holzminden ganz oben: Robin Preußing (Leichtathletik, MTV 49 Holzminden) sicherte sich Platz eins vor Kilian Echzell (Stabhochsprung, MTV 49 Holzminden) und Sebastian Sander (Badminton, MTV Boffzen).

MTV-Staffel sichert sich den Titel

Zum Schluss folgte das Highlight – die Mannschaft des Jahres. Auch hier konnte der MTV 49 Holzminden den Sieg in die Kreisstadt holen. Auf Platz eins landete die 4×100-Meter-Staffel W20 des MTV. Die Silbermedaille erhielt der Lauftreff Frauen des TuSpo Grünenplan, und Bronze ging an die Frauen des TSV Kirchbrak im Tischtennis.

Abschließend feierten die Teams gemeinsam, machten Fotos auf der Bühne und ließen den Abend ausklingen.

Fotos: lbr


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Politische Werbung – Landkreis Holzminden.

„Investitionen in die Bildung sind Investitionen in die Zukunft“, sagt unser FDP-Europaabgeordneter Jan-Christoph Oetjen.

Wir Liberale stehen dafür, dass die Schulbeschlüsse jetzt auch umgesetzt werden. Durch die Investitionen in die Schulen in Holzminden, Delligsen, Bodenwerder und den Neubau der „Schule am Vogler“ in Eschershausen schaffen wir hervorragende Bildungseinrichtungen für einen familienfreundlichen Landkreis.

Dafür bitten wir um ihre Stimmen am 13. September.

Politische Werbung

Auftraggeber und finanziert durch: FDP Kreisverband Holzminden.
Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Hermann Grupe, Vorsitzender

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Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke