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Landkreis Holzminden

Holzminden (red). Nach dem Rauchen ist das radioaktive Edelgas Radon die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Insbesondere dann, wenn es unbemerkt über einen langen Zeitraum in hoher Konzentration eingeatmet wird. Die Radonberatungsstelle des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) führt regelmäßig Messkampagnen durch, um eine mögliche gesundheitsschädliche Belastung durch Radon in Gebäuden zu ermitteln und die Bevölkerung zu schützen. Bei Messungen in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden wurden jetzt erfreuliche Ergebnisse festgestellt.

Knapp vier Prozent der Messungen über dem Referenzwert

„Für die meisten der untersuchten Gebäude liegen unbedenkliche Messwerte vor. Der gesetzliche Referenzwert wurde nur in wenigen Ausnahmefällen erheblich überschritten. Für knapp vier Prozent der Messergebnisse aus insgesamt 1292 Radonmessungen wurde eine Referenzwertüberschreitung festgestellt“, berichtet Susanne Herrmann von der Radonberatungsstelle im NLWKN.

Ein Referenzwert ist hierbei nicht als strikter Grenzwert anzusehen. Es handelt sich um einen Maßstab für die Angemessenheit von Schutzmaßnahmen, nicht um ein verbotenes Limit. Da die Radonkonzentration stark schwankt, sollte der Wert als Durchschnitt über zwölf Monate gemessen werden – so wie jetzt in Hameln-Pyrmont und Holzminden geschehen. Die gemessenen Radonkonzentrationen beider Landkreise liegen überwiegend in unbedenklichen Bereichen.

Einfache Maßnahmen können Radonkonzentration senken

„Alle Bürgerinnen und Bürger wurden über ihre Messergebnisse informiert. Bei den meisten Referenzwertüberschreitungen schaffen bereits einfache Maßnahmen wie häufiges Lüften oder eine Abdichtung möglicher Zutrittspfade im Hausfundament eine sofortige Senkung der Radonkonzentration“, erklärt Susanne Herrmann.

Insgesamt 494 Privathaushalte hatten sich für diese Kampagne beworben. Nach einem Jahr Messzeit mit den sogenannten Exposimetern, welche den Teilnehmenden kostenfrei zur Verfügung gestellt und dann in Erd- oder Kellergeschossen platziert wurden, konnten die Expertinnen und Experten im NLWKN die Auswertungen vornehmen.

94 Prozent der Haushalte geben Messgeräte zurück

Sehr erfreulich war hierbei die Rücklaufquote. „94 Prozent der Haushalte, die von uns mit Messgeräten ausgestattet wurden, haben uns diese nach Ablauf des Messzeitraums zur Verfügung gestellt. Das ist eine fantastische Resonanz. Dafür möchten wir uns bei allen Teilnehmenden bedanken“, so Susanne Herrmann.

Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer war einer der Fürsprecher der Kampagne, die unter anderem in seinem Heimatkreis Holzminden stattgefunden hat. „Radonschutz ist Gesundheitsschutz. Viele Menschen sind sich dessen gar nicht bewusst, da das Gas farb-, geruchs- und geschmacklos aus dem Boden entweicht und sich in Innenräumen anreichern kann. Nur eine Messung bringt absolute Klarheit über die Situation in den eigenen vier Wänden. Daher unterstütze ich die Messkampagnen des NLWKN und freue mich sehr über die mehrheitlich erfreulichen Werte in Hameln-Pyrmont und Holzminden“, sagt Umweltminister Christian Meyer.

Untergrund kann höhere Radonwerte begünstigen

Für die jüngste Radon-Messkampagne fiel die Wahl auf die Landkreise Hameln-Pyrmont und Holzminden, da dort im landesweiten Vergleich grundsätzlich ergiebigere Quellen für Radon im Untergrund vorliegen. Durch oberflächennahe Festgesteinsschollen der Mittelgebirgsschwelle kann hier mit höheren Radon-Messwerten gerechnet werden als beispielsweise in der norddeutschen Tiefebene. Weitere Radon-Messkampagnen im südlichen Niedersachsen werden angestrebt.

Eine Radonmessung ist unkompliziert, kostengünstig und jederzeit möglich. Bei Fragen zum Thema Radon und Radonschutz steht die Radonberatungsstelle des Landes Niedersachsen zur Verfügung. Ausführliche Informationen zum Thema gibt es im Artikel „Radon in Niedersachsen“ auf der NLWKN-Webseite.

Foto: Carsten Lippe / NLWKN


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Politische Werbung – Landkreis Holzminden.

„Investitionen in die Bildung sind Investitionen in die Zukunft“, sagt unser FDP-Europaabgeordneter Jan-Christoph Oetjen.

Wir Liberale stehen dafür, dass die Schulbeschlüsse jetzt auch umgesetzt werden. Durch die Investitionen in die Schulen in Holzminden, Delligsen, Bodenwerder und den Neubau der „Schule am Vogler“ in Eschershausen schaffen wir hervorragende Bildungseinrichtungen für einen familienfreundlichen Landkreis.

Dafür bitten wir um ihre Stimmen am 13. September.

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Auftraggeber und finanziert durch: FDP Kreisverband Holzminden.
Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Hermann Grupe, Vorsitzender

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Einbeck

Einbeck (mhn/red). „Selten und begehrt – Motorräder mit Geschichte“ – so lautet in diesem Jahr das Motto des „PS.Bikertags“, der am 29. August 2026 von 11 bis 17 Uhr am PS.Speicher bereits zum 8. Mal stattfindet. Längst ist die Veranstaltung zur Tradition geworden und lädt Motorradbegeisterte aus nah und fern bei freiem Eintritt zum Bestaunen und Fachsimpeln ein. Wie in jedem Jahr sind alle willkommen – ob mit Motorrad oder ohne.

Motorräder aus der Community

Um 11 Uhr präsentiert Andy Schwietzer unter „Zeig uns dein Bike – Die Geschichten hinter den Bikes“ ausgewählte Motorräder aus der Community. Gemeinsam mit den Besitzerinnen und Besitzern erzählt er die Geschichten hinter den Maschinen: besondere Reisen, Erinnerungen, Umbauten und Erlebnisse, die jedes Motorrad einzigartig machen.

Präsentation „Die Unverstandenen“

Um 13.30 Uhr stellt Kurator Andy Schwietzer unter dem Motto „Die Unverstandenen“ verschiedene Motorräder aus der Sammlung MOTORRAD vor – begleitet von Interviews und Hintergrundwissen zu diesen außergewöhnlichen Fahrzeugen. Die Präsentation findet an der Verladerampe auf der Ostseite des Hauptgebäudes statt – mit spannenden Geschichten zu jedem Modell.

„Zeig uns dein Bike“ geht in die zweite Runde

Auch um 15.30 Uhr stehen wieder ausgewählte Motorräder und ihre Besitzerinnen und Besitzer im Mittelpunkt. Andy Schwietzer stellt die Fahrzeuge vor und spricht mit den Fahrerinnen und Fahrern über die Erlebnisse, Geschichten und besonderen Momente, die sie mit ihren Motorrädern verbinden.

Neuer Motorradkalender für 2027

Neu in diesem Jahr ist der offizielle „PS.Speicher Motorradkalender 2027“, der zwölf besondere Motorräder mit zwölf Motiven für die zwölf Monate des Jahres präsentiert. Damit die einzelnen Motive nach dem jeweiligen Monatswechsel nicht aus dem Blickfeld verschwinden, lassen sich die Kalenderblätter am unteren Rand abtrennen. So können die Motorradbilder anschließend beispielsweise eingerahmt und weiterhin an der Wand präsentiert werden.

Sammlung „Motorrad“ mit rund 1.000 historischen Motorrädern

Wer noch tiefer in die Geschichte des Motorrads eintauchen möchte, kann nach Angaben des PS.Speichers die Sammlung „Motorrad“ mit rund 1.000 historischen Motorrädern und der weltweit größten Sammlung historischer deutscher Serienmotorräder besuchen.

Dafür eignet sich sowohl das Einzelticket für die Sammlung „Motorrad“ als auch das Tagesticket, mit dem zusätzlich die Erlebnisausstellung und alle weiteren Sammlungen des PS.Speichers entdeckt werden können. Insgesamt erwarten die Besucherinnen und Besucher über 2.500 historische Fahrzeuge und mehr als 8.000 Modellfahrzeuge. 

Foto: gs