Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/win/eckfeld/Symrise_Premium_2024_03_04.gif#joomlaImage://local-images/win/eckfeld/Symrise_Premium_2024_03_04.gif?width=295&height=255
Anzeige
Landkreis Holzminden
Stillstand in Polle: Die Fähre hat ihren Betrieb aufgrund des Niedrigwassers eingestellt. Eine Absperrbake und ein Durchfahrtsverbotsschild versperren die Zufahrt zum Anleger.

Holzminden/Höxter (ber/mhn). Die Weser hat an der Messstation in Höxter einen neuen historischen Niedrigstand seit Beginn der Aufzeichnungen erreicht. Nach Angaben der „Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes“ liegt der Pegel nur noch bei 51 Zentimetern. Damit wurde der bisherige Tiefstwert von 54 Zentimetern aus dem Jahr 2022 unterschritten.

Noch im Juli hatte der Pegel der Weser in diesem Bereich zeitweise bei bis zu 1,20 Metern gelegen. Inzwischen macht sich das anhaltende Niedrigwasser auch unmittelbar im Landkreis Holzminden bemerkbar.

Fährbetrieb in Polle komplett eingestellt

Nachdem die Fähre in Polle seit dem 24. Juli nur noch Kraftfahrzeuge mit einem Maximalgewicht von 7,5 Tonnen transportieren konnte, wurde der Fährbetrieb am Freitag komplett eingestellt.

„Bei dem aktuellen Pegelstand sind die Gegebenheiten vor Ort entscheidend, denn dann kommt es darauf an, ob Ablagerungen und Sandbänke ein sicheres An- und Ablegen der Fähre noch ermöglichen. (…) Erfahrungsgemäß ist das spätestens bei einem Pegelstand um die 75 Zentimeter der Fall“, erklärte der Landkreis Holzminden vor wenigen Tagen auf Nachfrage der Weser-Ith News. Dieser kritische Pegelstand in Bodenwerder ist mittlerweile erreicht, sodass kein Fährbetrieb stattfinden kann.

Für Pendler, Urlauber und Landwirte bedeutet dies einen Umweg über Holzminden oder Bodenwerder, der wertvolle Zeit und Geld kostet.

Talsperren spielen wichtige Rolle für den Weserpegel

Eine entscheidende Rolle spielt die in Nordhessen gelegene Edertalsperre – eine der größten Talsperren Deutschlands – ebenso wie die Diemeltalsperre. Beide Talsperren ermöglichen eine Regulierung des Pegels in der Weser.

Die anhaltende Trockenheit mit sommerlich heißen Temperaturen in diesem Jahr hat dazu geführt, dass bereits früher im Jahr viel Wasser aus der Edertalsperre abgegeben werden musste, um den Pegel der Weser aufrechtzuerhalten.

Aktuell befinden sich nur noch knapp 30 Millionen Kubikmeter Wasser in der Talsperre. Das entspricht einem Füllstand von gerade einmal 15 Prozent. Gemäß dem berechneten Mittelwert aus den Jahren 1991 bis 2020 müssten sich zu diesem Zeitpunkt des Jahres jedoch rund 110 Millionen Kubikmeter Wasser in der Talsperre befinden.

Aufgrund des geringen Füllstands wird deshalb nur noch die Mindestmenge an Wasser in die Weser abgegeben – mit Folgen für die Schifffahrt und den Landkreis Holzminden.

Symbolfoto der Edertalsperre: Die Talsperre in Nordhessen zählt zu den größten Talsperren Deutschlands.
Geringer Pegelstand täuscht eine Sicherheit vor, die nicht besteht

Über die Gefahren, die die Weser trotz Niedrigwassers birgt, sprachen die Holzminden News kürzlich mit der DLRG Holzminden. „Viele Menschen verbinden einen niedrigen Wasserstand mit einem geringeren Risiko. Die Strömung kann selbst bei niedrigem Wasserstand erheblich sein und verändert sich durch Engstellen oder Untiefen teilweise sogar“, berichtet Niko Stille, 2. Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Holzminden e. V.

Einen ausführlichen Bericht zu den aktuellen Gefahren in der Weser gibt es hier.

Niedrigwasser verändert Bedingungen für Kanufahrer

Das Kanufahren auf der Weser ist anspruchsvoller geworden. Routen müssen anders geplant und teilweise verkürzt werden. Kleine Flüsse sind zum Teil gar nicht befahrbar. Das stellt auch den Kanu-Klub Holzminden e. V. vor Veränderungen.

„Niedrigwasser ist nicht automatisch gefährlicher für uns, aber es verändert die Art der Risiken. Flache Passagen können Boote abrupt abbremsen oder seitlich versetzen. Hindernisse wie Steine, Wurzeln oder alte Buhnen liegen früher frei und müssen aktiv umfahren werden. Mit Umsicht und Erfahrung bleibt das Paddeln zumindest auf der Weser aber sicher“, berichtet Carola Titze, 2. Vorsitzende des Kanu-Clubs.

Mehr Verschleiß an Booten und Anlegern

Trotzdem geht das Fahren auf der flachen Weser nicht spurlos an den Gerätschaften vorbei: „Boote und Paddel bekommen häufiger Kontakt mit dem Untergrund, was zu mehr Verschleiß führt. Gleiches gilt für einige Anleger entlang der Weser, die unbenutzbar oder beschädigt werden, weil sie nicht mehr frei schwimmen und Grundberührung haben, der Holzmindener Anleger des KKH ist davon auch betroffen“, schließt Titze ab.

Fotos: ber


Anzeige
Lesedauer: 2 Minuten
Anzeige

Politische Werbung – Bodenwerder-Polle.

Mit großen Schritten rückt die Kommunalwahl am 13.09.2026 näher – schon jetzt habt ihr die Möglichkeit, eure Stimme per Briefwahl auf den Weg zu bringen.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, noch einmal deutlich zu machen, dass ich meinen Weg als Bürgermeister der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle mit euch weitergehen möchte. Es ist nicht immer alles gut, es ist nicht immer alles schön und ja – manchmal dauern Dinge auch zu lange. Mir übrigens auch!

Trotzdem haben wir in den vergangenen Jahren bei nicht immer einfachen Rahmenbedingungen eine ganze Menge auf den Weg gebracht. Wir haben bei den Feuerwehren stetig investiert, sind beim Ganztagsangebot unserer Grundschulen auf einem guten Weg, haben Förderzusagen für die Sanierung unseres Hallenbades und auch im Freibad ist einiges vorangegangen. Wir haben das Lichterfest in Bodenwerder wiederbelebt, mit dem Märchen- und Sagenwochenende in Polle ein weiteres Highlight etabliert und weitere Dinge angeschoben.

Fertig bin ich nicht, fertig sind wir nicht – also lasst uns gemeinsam weitermachen.

Politische Werbung

Auftraggeber und finanziert durch: SPD Samtgemeindeverband Bodenwerder-Polle

Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Achim Timmermann, Stellvertretender Vorsitzender

Anzeige

Lesedauer: 4 Minuten
Landkreis Holzminden

Niese (red). Am Samstag, 5. September, findet auf dem Sportplatz in der „Köterbergstraße 2“ in 32676 Lügde ein markenoffenes Autotreffen statt. Los geht es um 15 Uhr, das Ende der Veranstaltung ist offen. Willkommen sind alle Fahrzeugbegeisterten – unabhängig von Marke oder Fahrzeugtyp.

Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreicher Nachmittag und Abend mit zahlreichen Fahrzeugen, einer entspannten Atmosphäre sowie einem Rahmenprogramm für die ganze Familie. Verschiedene Aussteller präsentieren ihre Angebote, während Ottos Köstlichkeiten mit Speisen und Getränken für das leibliche Wohl sorgt. Ergänzt wird das Angebot durch einen Eiswagen, der für einige Stunden vor Ort sein wird. Für Kinder steht ein Spielplatz zur Verfügung. Mit Einbruch der Dämmerung sorgt ein Lagerfeuer für einen stimmungsvollen Ausklang.

Anmeldung für Ausstellungsfahrzeuge erforderlich

Die Veranstalter bitten alle Teilnehmenden, respektvoll anzureisen und auf unnötigen Lärm wie Burnouts oder Schubknallen zu verzichten. Auf dem Veranstaltungsgelände gilt Schrittgeschwindigkeit. Zudem sind die Anweisungen der Einweiser zu beachten. Ausreichend Parkmöglichkeiten sowie Sanitäranlagen stehen vor Ort zur Verfügung.

Wer mit seinem Fahrzeug auf dem Ausstellungsgelände teilnehmen möchte, muss sich vorab anmelden. Hierfür werden Name, Vorname, Kennzeichen sowie ein bis drei Fotos des Fahrzeugs benötigt. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an meet_and_chill_weserbergland@gmx.de. Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmenden eine Rückmeldung per E-Mail. Weitere Informationen zur Anmeldung sind auf den Social-Media-Kanälen der Veranstalter zu finden.

Hinweise zum Ablauf der Veranstaltung

Sollte eine Teilnahme kurzfristig nicht möglich sein, bitten die Organisatoren um eine kurze Absage, damit der Platz anderweitig vergeben werden kann.

Die Veranstalter weisen außerdem darauf hin, dass während der Veranstaltung Foto- und Videoaufnahmen erstellt werden, die für Veröffentlichungen genutzt werden können. Wer dies nicht wünscht, kann sich vor Ort an das Medienteam wenden.

Bei ungünstigen Wetterverhältnissen behalten sich die Organisatoren vor, die Veranstaltung ohne Ersatztermin abzusagen.

Interessierte Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich den Termin vorzumerken und einen geselligen Nachmittag und Abend in lockerer Atmosphäre mit vielen besonderen Fahrzeugen und netten Gesprächen zu verbringen.

Weitere Informationen sind auf den Instagram- und Facebook-Kanälen der Veranstalter zu finden.

Fotos: M&C Weserbergland Orga-Team, Airscope