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Landkreis Holzminden

Landkreis Holzminden (red). Die Anbindehaltung von Rindern ist eine Haltungsform, die aufgrund erheblicher Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und des Sozialverhaltens seit vielen Jahren stark in der Kritik steht. Nun hat das Land Niedersachsen den Ausstieg aus dieser Haltungsform beschlossen. Am 2. Juni 2026 hat das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium (ML) die kommunalen Veterinärbehörden per Erlass angewiesen, die Anbindehaltung von Rindern in ihrem Zuständigkeitsbereich zu untersagen. Die Allgemeinverfügung des Landkreises Holzminden hierzu wurde am 30. Juni 2026 öffentlich im Amtsblatt bekannt gemacht.

Unterschiedliche Fristen für die Betriebe

Die Ordnungsverfügung richtet sich an die Rinderhalterinnen und Rinderhalter im Landkreis Holzminden, die ihre Rinder oder einzelne Rindergruppen noch in verschiedenen Formen der Anbindung halten. Der überwiegende Teil der Betriebe praktiziert jedoch bereits eine saisonale oder mit Auslauf kombinierte Anbindehaltung.

Entsprechend sieht das Ausstiegskonzept unterschiedliche Fristen für die Meldung der Rinderhalter sowie für den Umbau oder auch die Aufgabe der Rinderhaltung vor. So müssen Betriebe mit ganzjähriger Anbindehaltung innerhalb von sechs Monaten melden, ob sie umbauen oder die Rinderhaltung einstellen wollen. Für die Umstellung oder die Aufgabe der Haltung bleiben anschließend 18 Monate Zeit. Bei Kombi- oder saisonaler Anbindehaltung gelten andere Fristen.

Beratung und Förderung vorgesehen

Die Rinderhalter werden nicht allein gelassen: Die Landwirtschaftskammer bietet fachliche Beratung und Unterstützung bei Planung, Umbau, Investitionen und Anträgen. Zudem können Zuschüsse für Umbauten oder die Umstellung auf alternative Einkommensquellen bei Aufgabe der Rinderhaltung beantragt werden.

Die betroffenen Rinderhalter sollten sich die Meldefristen notieren und einhalten, frühzeitig das Beratungsangebot der Landwirtschaftskammer nutzen, Fördermöglichkeiten prüfen und ein Betriebskonzept für Umbau oder Neuausrichtung entwickeln.

Amtstierärztin betont den Tierschutz

„Ausschlaggebend ist das Wohlergehen der Tiere. Mit dem Ende der Anbindehaltung wird ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Tierschutz gemacht werden. Kühe bewegen sich viel und haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten“, erklärt Amtstierärztin Dr. Anke Rothe. „Wir hoffen, dass andere Bundesländer zeitnah nachziehen. Wir werden die Betriebe begleiten und stehen im engen Austausch mit dem Landvolk Niedersachsen, dem Bauernverband Weserbergland und dem Kreislandwirt Frank Kohlenberg.“

Die Allgemeinverfügung des Landkreises Holzminden sowie alle wichtigen Links sind auf der Internetseite des Landkreises Holzminden unter https://www.landkreis-holzminden.de im Bereich Service > Amtsblatt eingestellt.


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Lesedauer: 3 Minuten
Bad Driburg-Brakel

Brakel (red). Die Vorfreude steigt, denn in der Zeit von Freitag, 31. Juli, bis Montag, 3. August 2026 wird in Brakel der „Annentag“ gefeiert – ein traditionelles, lebendiges und familienfreundliches Fest mit kirchlichem Ursprung.

Schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, denn der „Annentag“ ist ein absoluter Höhepunkt im Brakeler Jahreskalender. Der kirchliche Ursprung, das Sicherheitskonzept, die sechs neuen Fahrgeschäfte sowie das abwechslungsreiche Programm in den beiden Festzelten wurden aktuell durch die Organisatorinnen und Organisatoren im Detail vorgestellt.

Programm und Organisation im Überblick

Neben Bürgermeister Alexander Kleinschmidt, seinem allgemeinen Vertreter Andreas Oesselke, dem zuständigen Fachbereichsleiter Benedikt Gönnewicht und dem Marktmeister Erwin Leopold nahmen auch Pfarrer Andreas Kurte und Sebastian Müller (Kreispolizeibehörde Höxter) an dem Gesprächstermin teil.

Die Festzeltbetreiber Stefan Friedrich („Annekens Tanzgarten“) sowie Angela Denecke vom „La Casa Zelt“ präsentierten ihr vielseitiges Programm an allen vier Festtagen. Die Besucherinnen und Besucher können sich auch in diesem Jahr wieder auf zahlreiche Highlights in den beiden Zelten freuen.

Tradition und Kirmesflair für die ganze Familie

„Der ‚Annentag‘ verbindet als lebendiges und familienfreundliches Fest die christliche Tradition mit dem modernen Zeitgeschehen.

Ob der Kirmesbummel mit der Familie, der Besuch der Festzelte und Gastronomie mit Freunden oder die Prozession am Annentag-Sonntag – der Brakeler „Annentag“ hält für alle Gäste das Passende bereit“, da ist sich Bürgermeister Alexander Kleinschmidt sicher.

Besuchen Sie den Brakeler „Annentag“ und lassen Sie sich von dem besonderen Kirmes-Flair am ersten Wochenende im August einfangen. Alle aktuellen Informationen rund um das Programm sowie alle Neuheiten der Fahrgeschäfte oder auch die Sonderverkehre von Bus und Bahn sind ab sofort unter www.annentag.de zu finden.

Foto: Stadt Brakel