Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/win/eckfeld/Symrise_Premium_2024_03_04.gif#joomlaImage://local-images/win/eckfeld/Symrise_Premium_2024_03_04.gif?width=295&height=255
Anzeige
Landkreis Holzminden
Prof. Dr. Christoph Engelke, Initiator des Netzwerks „Lungenkrebs CT-Screening Mitteldeutschland“ steht vor einem Multislice CT-Gerät im Ev. Krankenhaus Göttingen-Weende.

Göttingen (red). Am Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende (EKW) ist das überregionale Netzwerk „Lungenkrebs CT-Screening Mitteldeutschland“ gegründet worden. Mehr als 100 klinisch tätige Ärztinnen und Ärzte aus Niedersachsen, Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt arbeiten künftig zusammen, um Lungenkrebs bei Menschen mit einem erhöhten Risiko möglichst früh zu erkennen. Gleichzeitig etabliert das EKW als Teil des Lungentumorzentrums Universität Göttingen (LTZ) das erste Zentrum für qualitätsgesicherte Lungenkrebs-Früherkennung in Niedersachsen.

Frühe Diagnose verbessert Heilungschancen

Lungenkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Bei Männern ist er die zweithäufigste, bei Frauen die dritthäufigste Tumorerkrankung. Häufig verursacht die Erkrankung jedoch erst in einem fortgeschrittenen Stadium Beschwerden. Wird Lungenkrebs erst in den Stadien III oder IV diagnostiziert, sind die Heilungschancen deutlich geringer. Eine Diagnose im frühen Stadium I gilt deshalb als entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Behandlung.

Vor diesem Hintergrund hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) im Juni 2025 die Lungenkrebsfrüherkennung mittels Niedrigdosis-Computertomografie (Low-Dose-CT, LDCT) als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung beschlossen. Anspruch auf die Untersuchung haben Menschen im Alter von 50 bis 75 Jahren, die aktuell seit mindestens 25 Jahren rauchen oder vor weniger als zehn Jahren mit dem Rauchen aufgehört haben. Zusätzlich müssen mindestens 15 sogenannte Packungsjahre vorliegen. Die Kosten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen.

Erstes Zentrum in Niedersachsen

Das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende ist derzeit das erste und bislang einzige Zentrum in Niedersachsen, das diese qualitätsgesicherte Lungenkrebs-Früherkennung vollständig anbietet. Nach der CT-Untersuchung können dort sowohl Erst- als auch Zweitbefundungen erstellt werden. Gemeinsam mit der Universitätsmedizin Göttingen werden anschließend alle weiteren diagnostischen und therapeutischen Schritte interdisziplinär abgestimmt.

„Nach dem Auswahlgespräch und der Voruntersuchung durch unsere zuweisenden Experten des Netzwerks in fünf Bundesländern erhalten die Teilnehmer in unserer Institutsambulanz am Weender Krankenhaus eine Ultra-Low-Dose-Computertomografie mit hochdetaillierter Darstellung der Lunge“, erklärt Prof. Dr. Christoph Engelke, Initiator des Netzwerks und Chefarzt der Abteilung Diagnostische und Interventionelle Radiologie am EKW. „Die Untersuchung wird ohne Kontrastmittel durchgeführt und dauert nur wenige Minuten.“

Moderne Technik mit geringer Strahlenbelastung

Prof. Dr. Christoph Engelke gilt als international anerkannter Experte für Thoraxbildgebung und die CT-Frühdiagnostik von Lungenkrebs. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren wissenschaftlich mit der CT-Detektion von Lungenrundherden und hat zahlreiche Fachpublikationen veröffentlicht.

„Ein wesentlicher Vorteil unserer durch künstliche Intelligenz unterstützten Ultra-Low-Dose-CT ist die äußerst geringe Strahlenbelastung. Sie entspricht durchschnittlich der Röntgendosis von zwei Röntgenaufnahmen des Brustkorbs und liegt damit deutlich unter den gesetzlichen Anforderungen für das CT-Screening“, so Engelke. Die Lungen würden hochauflösend dreidimensional erfasst und Herdbefunde volumetrisch ausgewertet. „Die Vorteile der Niedrigdosis-Computertomografie sind in zahlreichen wissenschaftlichen Studien belegt. Sie ermöglicht die Erkennung kleinster Tumorherde im Millimeterbereich.“

Interdisziplinäre Behandlung ohne Zeitverlust

Nach Abschluss der Untersuchung erhalten die Teilnehmenden ihren Befund und werden bei Bedarf ausführlich beraten. Zeigen sich Hinweise auf einen möglichen Lungentumor, erfolgt ohne Zeitverlust die Vorstellung in der interdisziplinären Tumorkonferenz des Lungentumorzentrums Universität Göttingen am Partnerstandort Universitätsmedizin Göttingen. Dort beraten Radiologen, Pneumologen, Thoraxchirurgen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Pathologen und Nuklearmediziner gemeinsam über das weitere Vorgehen.

Jährliche Kontrollen und Hilfe beim Rauchstopp

Teilnehmende des Programms werden dauerhaft in das strukturierte Früherkennungsprogramm aufgenommen und jährlich erneut untersucht. Die Folgetermine werden jeweils direkt vereinbart, um eine kontinuierliche Betreuung sicherzustellen.

Zum Konzept des Netzwerks gehört außerdem die Unterstützung bei der Rauchentwöhnung. Teilnehmende erhalten Informationen zu Beratungsangeboten – beispielsweise in der Raucherentwöhnungsambulanz der Universitätsmedizin Göttingen –, da der Verzicht auf das Rauchen weiterhin die wirksamste Maßnahme zur Senkung des persönlichen Lungenkrebsrisikos darstellt.

Bis zu 40 Untersuchungen täglich geplant

Das Institut am Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende ist nach den Vorgaben der Lungenkrebs-Früherkennungs-Verordnung 2024 durch das Gewerbeaufsichtsamt und das Land Niedersachsen genehmigt und besitzt die volle Ermächtigung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen.

„Alle beteiligten Radiologen verfügen über den Q2-Zertifikatsstatus der Deutschen Röntgengesellschaft und erfüllen die geforderten fachlichen Qualitätsanforderungen. Wir planen kurzfristig den Einsatz von zehn Radiologen unter Einbeziehung mehrerer lokal ansässiger radiologischer Facharztpraxen und werden zunächst bis zu 20, nach einem Jahr bereits bis zu 40 Untersuchungen pro Tag durchführen können“, sagt Prof. Dr. Engelke.

„Mit dem Netzwerk schaffen wir erstmals eine flächendeckende, qualitätsgesicherte überregionale Versorgung für die Lungenkrebsfrüherkennung in Mitteldeutschland“, betont der Chefarzt. Ziel sei es, möglichst viele Menschen aus der Hochrisikogruppe regelmäßig zu untersuchen. Je früher ein Lungentumor erkannt werde, desto größer seien die Heilungschancen. Gleichzeitig könnten dadurch künftig weniger Patientinnen und Patienten erst in den prognostisch ungünstigen Stadien III und IV diagnostiziert werden.

Kontakt zur Teilnahme am Lungenkrebs-CT-Screening:

Internet: https://www.ekweende.de/radiologie
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Telefon: 0551 5034-6082

Foto: Evangelisches Krankenhaus Göttingen-Weende gGmbH


Anzeige
Lesedauer: 5 Minuten
Anzeige

Holzminden. Ganzheitliche Gesundheitslösungen stehen im Mittelpunkt der Arbeit in der Physiotherapiepraxis Schöning. Wer sich wieder schmerzfrei bewegen und den Alltag aktiv gestalten möchte, findet hier einen verlässlichen Ansprechpartner. In der Praxis steht die individuelle Behandlung von Beschwerden des Bewegungsapparats im Fokus. Praxisinhaber Florian Schöning ist ausgebildeter Physiotherapeut und zusätzlich Heilpraktiker. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, hat er das Team der Praxis zuletzt erweitert und damit spürbar mehr Behandlungstermine geschaffen.

Dein Therapeut ist im Sommerurlaub? Schnelle Hilfe bei Schmerzen und Bewegungseinschränkungen

Gerade in den Sommermonaten stehen viele Patientinnen und Patienten vor dem Problem, dass die gewohnte Praxis oder der eigene Therapeut im Urlaub ist. Doch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen machen keine Ferien. In der Physiotherapiepraxis Schöning werden Patientinnen und Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen ebenso nahtlos begleitet wie Menschen mit Bewegungseinschränkungen oder nach operativen Eingriffen. Ziel ist es, Beschwerden nachhaltig zu lindern, Beweglichkeit zurückzugewinnen und Patientinnen und Patienten auf dem Weg zurück in einen aktiven Alltag zu unterstützen.

Zum Behandlungsspektrum zählen unter anderem Kopf-, Kiefer-, Nacken-, Schulter-, Rücken-, Hüft-, Knie- und Fußschmerzen sowie Nacht-, Ruhe- und Bewegungsschmerzen. Auch Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit, Schulterimpingements, Kalkschulter, Meniskus- und Knorpelschäden oder Bandverletzungen werden in der Praxis behandelt. Darüber hinaus begleitet das Team Patientinnen und Patienten nach Operationen, etwa nach Bandscheibenvorfällen, Knie- oder Hüftprothesen, Meniskusoperationen, Knochenbrüchen oder Sehnenverletzungen.

Jede Therapie wird individuell auf die persönlichen Beschwerden und Ziele abgestimmt. Einer ausführlichen Anamnese und Diagnostik folgt eine gezielte Therapieplanung, die auf nachhaltige Verbesserung und langfristiges Wohlbefinden ausgerichtet ist.

Mehr Personal, mehr Termine für Patientinnen und Patienten

Um dem anhaltend großen Zuspruch gerecht zu werden und Engpässe während der Urlaubszeit zu vermeiden, hat Florian Schöning das Team gezielt verstärkt. Zuletzt wurden drei staatlich anerkannte Physiotherapeutinnen eingestellt. Dadurch kann die Praxis künftig mehr Termine anbieten und Wartezeiten reduzieren. Patientinnen und Patienten profitieren so von einer zeitnahen Behandlung und einer kontinuierlichen Betreuung, auch mitten im Sommer.

„Ich habe im November 2025 drei neue Kolleginnen einstellen dürfen. Dementsprechend haben wir nun die Möglichkeit, sehr kurzfristig Termine für Krankengymnastik, Lymphdrainage und Manuelle Therapie zu vergeben“, erklärte Florian Schöning.

„Unser Team ist mehr als die Summe seiner Mitglieder. Jede und jeder bringt seine ganz eigene Expertise mit. Das Ergebnis ist ein breites Spektrum an Wissen und Kompetenzen, das es uns erlaubt, Menschen genau so zu behandeln, wie sie es für ihre Gesundheitsziele brauchen“, ergänzte Schöning.

Moderne Therapieformen in persönlicher Atmosphäre

Neben klassischer Krankengymnastik kommen in der Praxis auch weiterführende Therapieformen zum Einsatz. Dazu zählen unter anderem Sportphysiotherapie, Krankengymnastik am Gerät, Kinesiotaping, Kiefergelenksbehandlung, Triggerpunkt- und Faszienbehandlung, Lymphdrainage, Nervenmobilisation, Manuelle Therapie sowie Orthopädisch Manipulative Therapie. Die Behandlungen erfolgen durch qualifiziertes Fachpersonal in modernen und freundlich gestalteten Praxisräumen.

Die Physiotherapiepraxis Schöning befindet sich in der „Nordstraße 8“ in Holzminden. Termine sind telefonisch unter +49 55 311 274 660 buchbar. Weitere Informationen stehen online unter www.praxis-schöning.de zur Verfügung.

Foto: Schöning

Anzeige

Lesedauer: 5 Minuten
Kreis Höxter

Höxter (red). Langeweile in den Sommerferien? Wie wäre es mit einem Ausflug in den Archäologiepark Höxter. Kinder unter 18 Jahren kommen dort kostenlos rein. „Bei uns können Familien also für kleines Geld eine entspannte Zeit verbringen“, sagt Geschäftsführerin Madita Alberding. Erwachsene zahlen 3,50 Euro Eintritt. Besonderes Highlight ist der große Abenteuerspielplatz: Ein großer Kletterturm mit Tunnelrutsche, ein kniffliger Hangel- und Balancier-Parcours und ein Kleinkindbereich wollen bespielt werden.

Der Geschichtspark direkt am Weserradweg ist sehr familienfreundlich aufgestellt: „Bei uns darf man beispielsweise Getränke und Proviant fürs Picknick mitbringen. Überall gibt es nette Ecken, wo man sich gemütlich niederlassen kann“. Auch der Hund darf angeleint mit rein. Mit Leih-Bollerwagen transportieren Besucher die Jüngsten und Sack und Pack bequem durchs weitläufige grüne Gelände. Immerhin ist der Park drei Hektar groß, bietet also sehr viel Bewegungsfreiheit.

„Unser Spielplatz hat Bereiche für alle Altersgruppen und auch nicht unwichtig: Das WC ist gleich nebenan“, erläutert Madita Alberding. Der Archäologiepark bietet also jede Menge Möglichkeiten zum Austoben und auch sonst gibt es dort viel zu entdecken. Im großen Sandkasten warten Nachbildungen von echten Funden auf kleine Archäologen. Im Imkergarten kann man an einem Schaukasten jederzeit einen Blick ins Bienenvolk werfen, im Naturgarten Frösche suchen und unter der Agri-PV-Anlage ein paar Beeren probieren.

Mit Leihtablets oder dem eigenen Smartphone können großen und kleine Besucher mit dem parkeigenen W-LAN die virtuelle Mittelalterstadt entdecken – zum Beispiel ins Haus des berühmten Chirurgen spazieren oder die Kirche der untergegangenen Stadt Corvey von innen anschauen. Auf der alten Handelsstraße Hellweg kommt den Gästen mit Augmented Reality ein Pferdefuhrwerk entgegen. Und an den Holzkuben begegnet man in Hörspielen Bewohnern der fast vergessenen Stadt, die 1265 mit Hilfe der Höxteraner zerstört und niedergebrannt wurde. „Eine spannende Geschichte, und genauso spannend sind die Einblicke in die Arbeit der Archäologen in unserem Rundgang“, ergänzt Madita Alberding. Auch die Natur im Weserbogen wird beim Spaziergang über den langen Holzsteg erläutert.

Geöffnet ist der grüne Park täglich von 10 bis 18 Uhr. Im Archäologiepark Höxter ist nur EC-Zahlung möglich Der Eingang befindet sich am Bahnübergang Corvey gleich an der gelben XXL-Bank, auf der man zum Abschied noch ein Erinnerungsfoto machen kann. Kostenlose Parkplätze gibt es entlang der Straße „Am Hafen“ (nähe Café Stellwerk und Wasserschifffahrtsamt). Auch Fahrradbügel sind vorhanden. Die Bimmelbahn pendelt noch bis Ende August zwischen Höxter und Corvey.

Wer noch nicht genügend ausgepowered ist, kann anschließend noch auf der Mega-Schaukel am Weserufer in den Himmel fliegen, auf der Seilbahn am Fluss entlang rutschen oder die Riesen-Kugelbahn an der Promenade ausprobieren. „Höxter hat seit der Landesgartenschau 2023 sehr viele schöne Spielbereiche zu bieten, auch am Wall gibt es noch zwei weitere tolle Spielplätze“, so der Tipp der Gartenpark-Chefin. Problemlos könne man in der Kreisstadt mit den Kindern einen ganzen Ferientag verbringen und dabei vielleicht mal bei den Alltagsmenschen vorbeischauen.

Foto: Huxarium Gartenpark Höxter